Siemens, Bosch, Daimler, Röntgen, Einstein: Einst prägte Deutschland die Technik der Welt – heute ist SAP auf Platz 27 der beste deutsche Konzern, und kein Konzern der Region steht unter den ersten 25
Stand: 13. Oktober 2026. Börsenwerte: Schlusskurse vom 9. Oktober 2026 (Südkorea und Taiwan: 8. Oktober).
Das Wichtigste in Kürze
- Die ersten drei Plätze belegen Nvidia (9,53 Punkte), Alphabet/Google (9,51) und Microsoft (9,44). Der Abstand ist so klein, dass die Reihenfolge von der Gewichtung abhängt; die ersten vier Plätze bleiben in allen geprüften Varianten dieselben Konzerne.
- Aus den USA kommen 48 der 100 Konzerne, aus China 16, aus Japan 11, aus Südkorea 4 und aus Taiwan 3. Deutschland stellt 5, die Schweiz 1, Österreich 0.
- Der beste Konzern aus der Region ist SAP auf Platz 27, danach Siemens (29), Zeiss (36), Infineon (42), Bosch (44) und ABB (47). In den Top 25 steht keiner von ihnen.
- Die sechs Konzerne stellen 10,4 % der erfassten Beschäftigten, aber nur 4,7 % des Umsatzes, 2,1 % des Gewinns und 1,5 % des Börsenwerts der 100 (soweit verfügbar).
- Das historische Bild ist ein anderes: Siemens, Otto, Benz, Daimler, Bosch, Röntgen, Hahn, Zuse und andere haben zwischen 1847 und 1942 Technik erfunden, die die Welt veränderte. Das Ranking zeigt nur den Stand 2026; einen Zeitvergleich des Rankings selbst liefert es nicht.
- Deutschland bildet viele internationale Studierende aus. Im Wintersemester 2024/25 waren es rund 402.000, darunter rund 38.600 aus China (Platz 2 nach Indien). Ob und wie Ausbildung und Konzernbildung zusammenhängen, belegt das Ranking nicht.
- Der Index ist ein redaktionelles Bewertungsmodell. Er misst technologische Bedeutung, nicht Größe allein, und ist an mehreren Stellen auf Einschätzungen angewiesen (siehe Methodik und Grenzen).
Zwei Zahlen, die nicht zusammenpassen
Unter den 100 Konzernen, die NETZ-TRENDS für 2026 als technologisch wichtigste der Welt eingestuft hat, kommen 6 aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Zusammen beschäftigen sie nach den jeweils letzten Geschäftsberichten rund 1,06 Millionen Menschen. Das sind 10,4 % aller Beschäftigten der 100 Konzerne, soweit Zahlen vorliegen. Beim Nettogewinn liegt der Anteil bei 2,1 %: rund 26,2 Milliarden US-Dollar von zusammen rund 1,24 Billionen.

Die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Geschäftsjahren und sind deshalb ein Größenvergleich, keine exakte Bilanz. Sie zeigen aber eine Richtung: Die Region ist industriell stark und beschäftigt viele Menschen, bringt aber im Vergleich wenige Konzerne hervor, die an der Spitze der globalen Technologiebranche stehen.
Das waren wir mal: Erfinder, Ingenieure und Unternehmer aus Deutschland
Deutschland hat Technik erfunden, die bis heute läuft. Einige der wichtigsten Namen, mit Jahr und Leistung:
| Jahr | Person oder Unternehmen | Leistung |
|---|---|---|
| 1847 | Werner von Siemens, Johann Georg Halske | Gründung der Telegraphen-Bauanstalt Siemens & Halske in Berlin |
| 1866 | Werner von Siemens | Dynamoelektrisches Prinzip, Grundlage der Starkstromtechnik |
| 1876 | Nikolaus Otto | Viertakt-Verbrennungsmotor |
| 1886 | Carl Benz; Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach | Motorwagen beziehungsweise Motorkutsche: der Beginn des Automobils |
| 1886 | Robert Bosch | Gründung der „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ in Stuttgart, heute Bosch |
| 1895 | Wilhelm Conrad Röntgen | Entdeckung der später nach ihm benannten Strahlen; 1901 erster Nobelpreis für Physik |
| 1905 | Albert Einstein | Spezielle Relativitätstheorie; Nobelpreis 1921; 1933 kehrte er von einem Aufenthalt in den USA nicht mehr zurück |
| 1938 | Otto Hahn, Fritz Straßmann (physikalische Deutung: Lise Meitner, Otto Frisch) | Entdeckung der Kernspaltung in Berlin |
| 1941 | Konrad Zuse | Z3, nach verbreiteter Darstellung der erste funktionsfähige programmgesteuerte Digitalrechner |
| 1942 | Wernher von Braun und das Team der Heeresversuchsanstalt Peenemünde | Erster erfolgreicher Start der A4/V2 am 3. Oktober 1942, einer Flüssigkeitsrakete, die als erster von Menschen gebauter Flugkörper den Weltraum erreichte |
| 1972 | Gründer von SAP (Weinheim) | Beginn des heute größten deutschen Technologiekonzerns im Ranking |
Zwei Einordnungen gehören dazu. Erstens: Die V2 wurde im Nationalsozialismus gebaut und eingesetzt. Zwischen Herbst 1943 und April 1945 starben im Konzentrationslager-Komplex Mittelbau-Dora, in dem die Raketen montiert wurden, schätzungsweise 16.000 bis 20.000 Häftlinge und Zwangsarbeiter; durch den Einsatz der Rakete starben etwa 8.000 Menschen, vor allem in London und Antwerpen. Zweitens: Der Wissensvorsprung wanderte nach 1933 und 1945 zu großen Teilen ins Ausland. Hitler verbot Reichsdeutschen 1937 per Erlass die Annahme des Nobelpreises; jüdische und politisch verfolgte Wissenschaftler wie Einstein mussten emigrieren. Nach Kriegsende holten die USA im Rahmen der Operation Paperclip deutsche Raketeningenieure, darunter von Braun, ins Land: genehmigt waren zuletzt bis zu 1.000 Spezialisten, in einem Bericht des US-Nationalarchivs stehen rund 500 Namen. Aus dem Peenemünder Team ging das US-Raumfahrtprogramm hervor, das 1969 zur ersten Mondlandung führte. Der Bau der ersten Atombomben gelang in den USA, unter Mitwirkung vieler aus Europa vertriebener Physiker.
Wie stark diese Brüche die Lage heute erklären, ist offen. Die Geschichte erklärt jedenfalls, warum sich viele Menschen in Deutschland bis heute als Land der Erfinder verstehen: Die großen Erfindungen sind real. Das Ranking zeigt dagegen, wo 2026 die Konzerne mit der größten Marktmacht sitzen.
Wie das Ranking entstanden ist
Das Ranking ist keine Liste der größten oder wertvollsten Unternehmen. NETZ-TRENDS hat von einer redaktionellen Ausgangsliste mit 100 Namen begonnen und jedes Unternehmen neu bewertet. Sieben Konzerne sind herausgefallen (Airbnb, Block, Grab, JD.com, Meituan, PayPal, Sea). Sieben sind hinzugekommen (Advantest, Arista Networks, Marvell Technology, Murata, SMIC, Vertiv und die Carl Zeiss AG). Aufgenommen wurden Unternehmen, deren Technologie, Produkte oder Infrastruktur andere Branchen tragen; bloße Größe oder starker IT-Einsatz genügen nicht.
Methodik: der NETZ-TRENDS Global Tech Score
Jeder Konzern erhält fünf Teilnoten von 1 bis 10. Der Gesamtwert (Score) ergibt sich aus:
Score = A × 0,30 + B × 0,25 + C × 0,20 + D × 0,15 + E × 0,10
- A – Technologische Schlüsselstellung (30 Prozent): Was würde technologisch passieren, wenn das Unternehmen morgen ausfiele? Bewertet werden Alleinstellung, Ersetzbarkeit, geistiges Eigentum und Infrastrukturabhängigkeit.
- B – Globale Marktmacht und Reichweite (25 Prozent): Marktanteile, Nutzer, installierte Basis, Plattform- und Ökosystemmacht, Wechselkosten.
- C – Wirtschaftliche Stärke (20 Prozent): Diese Note ist berechnet, nicht geschätzt. Sie ergibt sich auf logarithmischer Skala aus Börsenwert beziehungsweise Bewertung (40 Prozent), Umsatz (30 Prozent) und Nettoergebnis (30 Prozent). Verluste erhalten die niedrigste Teilnote. Fehlt eine Kennzahl, werden die übrigen entsprechend höher gewichtet.
- D – Innovations- und Zukunftsbedeutung (15 Prozent): Künstliche Intelligenz (KI), Halbleiter, Cloud, Robotik, Batterien, Kommunikation, Forschung und Entwicklung.
- E – Einfluss auf andere Branchen (10 Prozent): Industrie, Autoindustrie, Banken, Handel, Gesundheitswesen, öffentliche Infrastruktur, Lieferketten.
Die Noten A, B, D und E sind redaktionelle Einstufungen und keine Messwerte. Sie wurden mit KI-Unterstützung vorbereitet und beruhen auf der Recherche zu den Kennzahlen. Zuerst wurden alle Noten vergeben, dann der Score berechnet und erst danach sortiert.
Robustheit. Wir haben die Gewichtung in vier Varianten verändert (mehr Gewicht auf Wirtschaft, mehr auf Technik, alle Kriterien gleich, ohne Wirtschaftsnote) und in 2.000 Zufallsläufen alle Teilnoten um bis zu einen Punkt verschoben. Ergebnis: Nvidia, Alphabet, Microsoft und Amazon bleiben in allen Varianten unter den ersten vier; Nvidia steht in 34 Prozent der Zufallsläufe auf Platz 1. Die Top 10 bleiben in drei der vier Varianten dieselben zehn Konzerne; ohne die Wirtschaftsnote rückt Arm für Broadcom in die Top 10. Für SAP und Siemens liegen in den Zufallsläufen 90 Prozent der Ergebnisse zwischen Platz 19 und Platz 39. Rangfolgen innerhalb von Zehnergruppen sind deshalb nicht als exakte Reihenfolge zu lesen.
Die Top 10: Sechs aus den USA, zwei aus Südkorea
| Rang | Unternehmen (Land) | Kerngebiet | Score | Begründung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nvidia (USA) | KI-Chips | 9,53 | GPUs und CUDA (Programmierplattform von Nvidia) sind das Fundament des KI-Booms |
| 2 | Alphabet/Google (USA) | Suche, Cloud, KI | 9,51 | Search, Android, YouTube, Google Cloud und KI-Modelle |
| 3 | Microsoft (USA) | Software & Cloud | 9,44 | Azure, Windows, Microsoft 365 und KI als Unternehmens-Infrastruktur |
| 4 | Amazon (USA) | Cloud & Handel | 9,28 | AWS (Amazon Web Services, Cloud-Dienst) ist Cloud-Infrastruktur, dazu Logistik und Plattformmacht |
| 5 | TSMC (Taiwan) | Chipfertigung | 9,02 | fertigt die modernsten Chips fast aller führenden Entwickler |
| 6 | Apple (USA) | Consumer Tech | 8,67 | iPhone, eigene Chips und Services mit größter installierter Basis |
| 7 | Samsung Electronics (Südkorea) | Chips & Elektronik | 8,56 | Speicher, Foundry, Smartphones und Displays aus einer Hand |
| 8 | ASML (Niederlande) | Chipanlagen | 8,15 | einziger Hersteller von EUV-Lithografie |
| 9 | SK hynix (Südkorea) | Speicherchips | 8,06 | führend bei HBM-Speicher für KI-Beschleuniger |
| 10 | Broadcom (USA) | Chips & Infrastruktur | 7,96 | Netzwerk- und KI-Chips plus Infrastruktur-Software |
Unter den ersten zehn stehen sechs US-Konzerne, je einer aus Taiwan und den Niederlanden und zwei aus Südkorea. Kein Konzern aus China, Japan, Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist dabei.

Nvidia liegt vorn, weil Grafikprozessoren (GPUs) und die Software-Plattform CUDA derzeit die Grundlage der meisten KI-Systeme sind. Das Unternehmen kam im Geschäftsjahr 2026 (Januar 2026) auf 215,9 Milliarden US-Dollar Umsatz und 120,1 Milliarden Gewinn. Apple hat die höchste Wirtschaftsnote (9,59), steht aber nur auf Platz 6, weil Technologie- und Zukunftsnoten im Modell mehr Gewicht haben als Größe. TSMC (5) und ASML (8) liegen weit vorn, obwohl ihr Umsatz (122 und 37 Milliarden US-Dollar) deutlich unter dem von Amazon (717) liegt: TSMC fertigt die modernsten Chips für fast alle führenden Entwickler, ASML baut als einziger Hersteller die Lithografiesysteme mit extremem Ultraviolettlicht (EUV), mit denen diese Chips belichtet werden.
Plätze 11 bis 25: Künstliche Intelligenz zieht nach vorn
| Rang | Unternehmen (Land) | Kerngebiet | Score | Begründung |
|---|---|---|---|---|
| 11 | OpenAI (USA) | Generative KI | 7,78 | ChatGPT und Foundation Models |
| 12 | Huawei (China) | Telekom, Chips, Cloud | 7,78 | Netzwerke, Smartphones, Cloud und KI trotz Sanktionen |
| 13 | ByteDance (China) | Plattformen, KI | 7,69 | TikTok und Empfehlungsalgorithmen mit Milliarden Nutzern |
| 14 | Meta Platforms (USA) | Soziale Netzwerke, KI | 7,54 | Facebook, Instagram, WhatsApp, Werbung und KI |
| 15 | Arm (Großbritannien) | Chiparchitekturen | 7,53 | Architektur fast aller Smartphone-Chips |
| 16 | Anthropic (USA) | Generative KI | 7,52 | Claude und Foundation Models |
| 17 | Micron Technology (USA) | Speicherchips | 7,43 | DRAM (Arbeitsspeicher-Chips), NAND (Flash-Speicher) und HBM (Hochleistungsspeicher) für Rechenzentren |
| 18 | SpaceX (inkl. xAI) (USA) | Raumfahrt, Satelliten, KI | 7,42 | Raketen, Starlink und seit 2026 das KI-Geschäft xAI |
| 19 | CATL (China) | Batterien | 7,25 | weltgrößter Batteriehersteller |
| 20 | Applied Materials (USA) | Chipanlagen | 7,23 | breitestes Anlagenportfolio der Chipfertigung |
| 21 | AMD (USA) | CPUs, GPUs | 7,22 | Server-CPUs und KI-Beschleuniger als Gegenspieler zu Nvidia und Intel |
| 22 | Lam Research (USA) | Chipanlagen | 7,21 | Ätz- und Abscheideanlagen für Speicher und Logik |
| 23 | Oracle (USA) | Datenbanken, Cloud | 7,18 | Datenbanken und wachsende KI-Cloud-Infrastruktur |
| 24 | KLA (USA) | Prozesskontrolle | 6,98 | Inspektion und Messtechnik in der Chipfertigung |
| 25 | Qualcomm (USA) | Mobilfunkchips | 6,91 | Smartphone-Chips, Modems und Patente |
Hier liegen die größten Änderungen gegenüber der Ausgangsliste. OpenAI springt von Platz 92 auf 11, Anthropic von 93 auf 16, SpaceX (inklusive des KI-Geschäfts xAI, das SpaceX im Februar 2026 übernommen hat) von 94 auf 18, Arm von 34 auf 15. Meta fällt von 8 auf 14, weil die Schlüsselstellung im Modell geringer bewertet wird als bei Chip- und Cloud-Anbietern. Die Börsenwerte der KI-Unternehmen sind zuletzt berichtete Bewertungen aus Finanzierungsrunden, keine Börsenkurse; Anthropic und OpenAI veröffentlichen keine geprüften Abschlüsse.
Aus China stehen Huawei (12), ByteDance (13) und CATL (19) unter den ersten 25. Europa ist in den Top 25 mit ASML (8) und Arm (15, Sitz Großbritannien) vertreten. Auch dort steht kein Konzern aus der Region Deutschland, Österreich, Schweiz.
Plätze 26 bis 50: Hier tauchen die ersten Konzerne aus der Region auf
| Rang | Unternehmen (Land) | Kerngebiet | Score | Begründung |
|---|---|---|---|---|
| 26 | Cisco (USA) | Netzwerktechnik | 6,87 | Netzwerke und Sicherheit für Unternehmen und Rechenzentren |
| 27 | SAP (Deutschland) | Unternehmenssoftware | 6,83 | ERP-Systeme für einen großen Teil der Weltwirtschaft |
| 28 | Synopsys (USA) | Chipdesign-Software | 6,82 | EDA-Software ohne die kein moderner Chip entsteht |
| 29 | Siemens (Deutschland) | Industrie-Digitalisierung | 6,81 | Automatisierung, Industriesoftware und Infrastruktur |
| 30 | Cadence (USA) | Chipdesign-Software | 6,78 | zweiter EDA-Marktführer für Chip- und Systemdesign |
| 31 | Tesla (USA) | E-Autos, Energie, KI | 6,75 | Elektroautos, Batterien, Software und Robotik |
| 32 | Tencent (China) | Plattformen, Gaming | 6,73 | WeChat, Gaming, Fintech und Cloud |
| 33 | Intel (USA) | CPUs, Foundry | 6,51 | x86-Prozessoren und eigene Chipfertigung im Umbau |
| 34 | Foxconn/Hon Hai (Taiwan) | Auftragsfertigung | 6,47 | größter Elektronik-Auftragsfertiger der Welt |
| 35 | BYD (China) | E-Autos, Batterien | 6,47 | vertikal integrierte Elektroauto- und Batteriefertigung |
| 36 | Zeiss (Deutschland) | Optik, EUV-Komponenten | 6,42 | Optiken für EUV-Lithografie und Messtechnik |
| 37 | Alibaba (China) | E-Commerce, Cloud | 6,39 | Handelsplattformen, Alibaba Cloud und KI |
| 38 | Advantest (Japan) | Chip-Testsysteme | 6,30 | Testsysteme für KI-GPUs und HBM |
| 39 | Tokyo Electron (Japan) | Chipanlagen | 6,24 | Anlagen für die Chipfertigung |
| 40 | IBM (USA) | Enterprise-IT | 6,22 | Hybrid Cloud, KI, Beratung und Quantencomputing |
| 41 | Texas Instruments (USA) | Analogchips | 6,21 | Analog- und Embedded-Chips für Industrie und Auto |
| 42 | Infineon (Deutschland) | Leistungshalbleiter | 6,17 | Leistungs- und Auto-Chips, Energie und Sicherheit |
| 43 | Marvell Technology (USA) | Rechenzentrums-Chips | 6,09 | Custom-Chips, optische DSPs und Ethernet |
| 44 | Bosch (Deutschland) | Auto-Technik, Sensorik | 6,09 | Sensoren, Auto-Technik, Chips und Industrie 4.0 |
| 45 | Dell Technologies (USA) | PCs, Server | 6,03 | PCs, Server und KI-Infrastruktur |
| 46 | MediaTek (Taiwan) | Smartphone-Chips | 6,02 | führender Entwickler von Smartphone- und Connectivity-Chips |
| 47 | ABB (Schweiz) | Robotik, Elektrifizierung | 6,02 | Robotik, Antriebe und Elektrifizierung |
| 48 | Arista Networks (USA) | KI-Netzwerke | 5,98 | Ethernet-Switches für KI- und Cloud-Rechenzentren |
| 49 | Salesforce (USA) | CRM-Software | 5,98 | führende Cloud-Software für Kundenmanagement |
| 50 | Adobe (USA) | Kreativsoftware | 5,95 | Creative Cloud, Dokumente und generative KI |
Mit SAP (27) und Siemens (29) erscheinen die ersten beiden Konzerne aus Deutschland, mit Zeiss (36), Infineon (42) und Bosch (44) drei weitere. ABB (47) ist der einzige Schweizer Konzern im Ranking. Unter den ersten 50 stehen 29 US-Konzerne, 6 chinesische, 5 deutsche und 1 Schweizer.
Plätze 51 bis 100
| Rang | Unternehmen (Land) | Kerngebiet | Score | Begründung |
|---|---|---|---|---|
| 51 | Ericsson (Schweden) | Mobilfunknetze | 5,86 | Mobilfunk-Infrastruktur für Netzbetreiber weltweit |
| 52 | Schneider Electric (Frankreich) | Energie & Automation | 5,85 | Energiemanagement und Rechenzentrums-Infrastruktur |
| 53 | Hitachi (Japan) | Industrie-IT | 5,79 | Industrie-IT, Energie und digitale Infrastruktur |
| 54 | Analog Devices (USA) | Analogchips | 5,73 | Analog-, Signal- und Industriechips |
| 55 | Xiaomi (China) | Smartphones, IoT, E-Autos | 5,71 | Smartphones, Smart Home und Elektrofahrzeuge |
| 56 | Sony (Japan) | Elektronik, Sensoren | 5,64 | Bildsensoren, PlayStation und Unterhaltungselektronik |
| 57 | SMIC (China) | Chipfertigung | 5,64 | größte chinesische Foundry |
| 58 | Murata (Japan) | Elektronik-Bauteile | 5,62 | Marktführer bei Keramik-Kondensatoren |
| 59 | NXP Semiconductors (Niederlande) | Auto-Chips | 5,59 | Chips für Auto, Industrie und Kommunikation |
| 60 | Palantir (USA) | Datenanalyse, KI | 5,53 | Analyse- und KI-Plattformen für Staat und Industrie |
| 61 | Vertiv (USA) | Rechenzentrums-Technik | 5,50 | Strom und Kühlung für KI-Rechenzentren |
| 62 | STMicroelectronics (Niederlande/Schweiz) | Halbleiter | 5,38 | Chips für Auto, Industrie und Sensorik |
| 63 | Mitsubishi Electric (Japan) | Industrieautomation | 5,34 | Automation, Elektronik und Energietechnik |
| 64 | Palo Alto Networks (USA) | Cybersecurity | 5,30 | große Sicherheitsplattform für Unternehmen |
| 65 | Uber (USA) | Mobilitätsplattform | 5,25 | Vermittlungsplattform für Fahrten und Lieferungen |
| 66 | Keyence (Japan) | Sensorik, Automation | 5,21 | Sensoren und Machine Vision für Fabriken |
| 67 | DJI (China) | Drohnen | 5,19 | führender Anbieter ziviler Drohnen |
| 68 | Nokia (Finnland) | Netzwerktechnik | 5,17 | Telekommunikations- und Netzwerkinfrastruktur |
| 69 | ServiceNow (USA) | Workflow-Software | 5,14 | Cloud-Plattform für Unternehmensprozesse |
| 70 | CrowdStrike (USA) | Cybersecurity | 5,12 | Cloud-Sicherheit für Endgeräte |
| 71 | Autodesk (USA) | CAD-Software | 5,08 | CAD- und Konstruktionssoftware |
| 72 | Honeywell (USA) | Automation, Gebäude | 5,07 | Industrieautomation und Gebäudetechnik |
| 73 | Cloudflare (USA) | Netzwerk, Sicherheit | 5,05 | Edge-Netz und Internet-Sicherheit |
| 74 | Dassault Systèmes (Frankreich) | Industriesoftware | 5,04 | 3D-, Simulations- und Produktplattformen |
| 75 | ZTE (China) | Telekom-Ausrüstung | 4,94 | Netzwerktechnik und Endgeräte |
| Rang | Unternehmen (Land) | Kerngebiet | Score | Begründung |
|---|---|---|---|---|
| 76 | Canon (Japan) | Optik, Imaging | 4,93 | Optik, Druck und Chip-Lithografie-Nische |
| 77 | BOE Technology (China) | Displays | 4,91 | einer der größten Displayhersteller |
| 78 | Intuit (USA) | Finanzsoftware | 4,89 | Steuer- und Buchhaltungssoftware |
| 79 | Lenovo (China) | PCs, Server | 4,89 | größter PC-Hersteller, Server und Infrastruktur |
| 80 | Hewlett Packard Enterprise (USA) | Server, Netzwerk | 4,72 | Server, Netzwerke und Supercomputer |
| 81 | Baidu (China) | Suche, KI | 4,72 | Suchmaschine, KI und autonomes Fahren |
| 82 | Midea (China) | Smart Home, Robotik | 4,68 | Haushaltsgeräte, Automatisierung und Robotik (KUKA) |
| 83 | Panasonic (Japan) | Elektronik, Batterien | 4,65 | Elektronik, Industrie- und Batterietechnik |
| 84 | Adyen (Niederlande) | Zahlungsinfrastruktur | 4,64 | Zahlungsabwicklung für globale Händler |
| 85 | Shopify (Rest der Welt) | E-Commerce-Software | 4,60 | Handelsplattform für Millionen Händler |
| 86 | Fujitsu (Japan) | Enterprise-IT | 4,60 | IT-Dienste, Server und Supercomputer |
| 87 | Snowflake (USA) | Datenplattform | 4,47 | Cloud-Datenplattform |
| 88 | Nintendo (Japan) | Gaming | 4,44 | Konsolen- und Software-Ökosystem |
| 89 | Rockwell Automation (USA) | Industrieautomation | 4,41 | Steuerungen für die Fabrik |
| 90 | MercadoLibre (Rest der Welt) | E-Commerce, Fintech | 4,32 | Handels- und Zahlungs-Ökosystem Lateinamerikas |
| 91 | LG Electronics (Südkorea) | Unterhaltungselektronik | 4,23 | Haushaltsgeräte, Fernseher und Auto-Technik |
| 92 | LG Display (Südkorea) | Displays | 4,16 | OLED- und LCD-Displays |
| 93 | Workday (USA) | Cloud-Software | 4,11 | Personal- und Finanzsoftware |
| 94 | Atlassian (USA) | Entwicklersoftware | 4,10 | Jira, Confluence und Teamsoftware |
| 95 | Booking Holdings (USA) | Reiseplattform | 4,02 | größte Online-Reisevermittlung |
| 96 | Spotify (Schweden, Rechtssitz Luxemburg) | Streaming | 3,97 | größte Audio-Streamingplattform |
| 97 | Haier Smart Home (China) | Smart Home | 3,89 | vernetzte Haushaltsgeräte |
| 98 | Datadog (USA) | Monitoring | 3,88 | Überwachung von Cloud-Systemen |
| 99 | HP Inc. (USA) | PCs, Drucker | 3,85 | PCs und Drucker mit großer installierter Basis |
| 100 | NetEase (China) | Gaming, Internet | 3,71 | große Gaming- und Internetplattform |
Auf den hinteren Plätzen stehen überwiegend Konzerne, deren Bedeutung stärker auf Plattformen und Industrietechnik beruht als auf einer einzelnen Schlüsseltechnologie. Booking Holdings, Spotify und Uber bleiben im Ranking, weil sie in Umsatz, Gewinn und Marktmacht über den ausgeschiedenen Wettbewerbern liegen; ob Reise- und Streamingplattformen als Technikkonzerne gelten, ist eine Definitionsfrage (siehe Gegenargumente).
Die vollständige Top-100-Tabelle
Umsatz und Gewinn (Konzern-Nettoergebnis) für das jeweils letzte vollständige Geschäftsjahr, in Milliarden US-Dollar (Umrechnung mit Durchschnittskursen des Geschäftsjahres, Börsenwert mit Kurs vom 9. Oktober 2026). Mitarbeiter: weltweit, letzter Bilanzstichtag. „Bew.“ = zuletzt berichtete Unternehmensbewertung (nicht börsennotiert), „n. v.“ = nicht verfügbar, „–“ = kein Wert. Ein Stern (*) kennzeichnet Vermögensverwalter, die Anteile überwiegend für Fonds und Anleger halten und nicht mit kontrollierenden Eigentümern gleichzusetzen sind. Prozentwerte bei Aktionären stammen aus Börsenpflichtmitteilungen, Proxy-Dokumenten oder Sekundärquellen und sind teils älter; Einzelheiten und Links in der Quellen-Datenbank.
Das vollständige Ranking mit Land, Score und Begründung steht in den Tabellen weiter oben (Top 10, Plätze 11 bis 25, 26 bis 50 und 51 bis 100). Die folgenden zwei Tabellen ergänzen die Kennzahlen für alle 100 Konzerne in derselben Reihenfolge.
Tabelle 1 von 2: Umsatz, Gewinn und Börsenwert
| Rang | Unternehmen | Umsatz (Mrd. US-Dollar) | Gewinn (Mrd. US-Dollar) | Börsenwert / Bewertung (Mrd. US-Dollar) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nvidia | 215,9 | 120,1 | 5.536 |
| 2 | Alphabet/Google | 402,8 | 132,2 | 4.254 |
| 3 | Microsoft | 331,8 | 133,7 | 3.973 |
| 4 | Amazon | 716,9 | 77,7 | 2.830 |
| 5 | TSMC | 122,4 | 55,2 | 2.350 |
| 6 | Apple | 416,2 | 112,0 | 4.913 |
| 7 | Samsung Electronics | 234,7 | 31,1 | 1.239 |
| 8 | ASML | 36,9 | 10,9 | 684 |
| 9 | SK hynix | 68,3 | 30,2 | 910 |
| 10 | Broadcom | 63,9 | 23,1 | 1.726 |
| 11 | OpenAI | 13,1 | n. v. | Bew. 852 |
| 12 | Huawei | 122,6 | 9,5 | – |
| 13 | ByteDance | 200,0 | 50,0 | Bew. 550 |
| 14 | Meta Platforms | 201,0 | 60,5 | 1.830 |
| 15 | Arm | 4,9 | 0,9 | 283 |
| 16 | Anthropic | n. v. | n. v. | Bew. 965 |
| 17 | Micron Technology | 133,2 | 85,0 | 1.164 |
| 18 | SpaceX (inkl. xAI) | 18,7 | -4,9 | 2.142 |
| 19 | CATL | 59,0 | 10,7 | 206 |
| 20 | Applied Materials | 28,4 | 7,0 | 402 |
| 21 | AMD | 34,6 | 4,3 | 993 |
| 22 | Lam Research | 23,2 | 7,3 | 399 |
| 23 | Oracle | 67,4 | 17,1 | 429 |
| 24 | KLA | 13,6 | 4,8 | 255 |
| 25 | Qualcomm | 44,3 | 5,5 | 184 |
| 26 | Cisco | 63,3 | 13,3 | 467 |
| 27 | SAP | 41,6 | 8,1 | 264 |
| 28 | Synopsys | 7,1 | 1,3 | 98 |
| 29 | Siemens | 87,3 | 11,5 | 238 |
| 30 | Cadence | 5,3 | 1,1 | 97 |
| 31 | Tesla | 94,8 | 3,9 | 1.511 |
| 32 | Tencent | 104,6 | 31,3 | 487 |
| 33 | Intel | 52,9 | -0,3 | 553 |
| 34 | Foxconn/Hon Hai | 260,2 | 6,1 | 109 |
| 35 | BYD | 111,9 | 4,7 | 104 |
| 36 | Zeiss | 13,2 | 1,1 | – |
| 37 | Alibaba | 148,4 | 15,4 | 277 |
| 38 | Advantest | 7,5 | 2,5 | 190 |
| 39 | Tokyo Electron | 16,2 | 3,8 | 184 |
| 40 | IBM | 67,5 | 10,6 | 214 |
| 41 | Texas Instruments | 17,7 | 5,0 | 259 |
| 42 | Infineon | 16,2 | 1,1 | 86 |
| 43 | Marvell Technology | 8,2 | 2,7 | 247 |
| 44 | Bosch | 102,8 | -0,4 | – |
| 45 | Dell Technologies | 113,5 | 5,9 | 373 |
| 46 | MediaTek | 19,1 | 3,4 | 225 |
| 47 | ABB | 33,2 | 4,8 | 174 |
| 48 | Arista Networks | 9,0 | 3,5 | 273 |
| 49 | Salesforce | 41,5 | 7,5 | 189 |
| 50 | Adobe | 23,8 | 7,1 | 94 |
| 51 | Ericsson | 24,1 | 2,9 | 32 |
| 52 | Schneider Electric | 45,4 | 4,9 | 168 |
| 53 | Hitachi | 70,3 | 5,7 | 161 |
| 54 | Analog Devices | 11,0 | 2,3 | 197 |
| 55 | Xiaomi | 63,6 | 5,8 | 85 |
| 56 | Sony | 82,8 | -2,2 | 142 |
| 57 | SMIC | 9,3 | 0,7 | 63 |
| 58 | Murata | 12,2 | 1,6 | 91 |
| 59 | NXP Semiconductors | 12,3 | 2,0 | 58 |
| 60 | Palantir | 4,5 | 1,6 | 502 |
| 61 | Vertiv | 10,2 | 1,3 | 93 |
| 62 | STMicroelectronics | 11,8 | 0,2 | 46 |
| 63 | Mitsubishi Electric | 39,2 | 2,9 | 67 |
| 64 | Palo Alto Networks | 11,5 | 0,3 | 343 |
| 65 | Uber | 52,0 | 10,1 | 146 |
| 66 | Keyence | 7,8 | 3,0 | 123 |
| 67 | DJI | 11,1 | n. v. | Bew. 15 |
| 68 | Nokia | 22,4 | 0,7 | 59 |
| 69 | ServiceNow | 13,3 | 1,7 | 146 |
| 70 | CrowdStrike | 4,8 | -0,2 | 282 |
| 71 | Autodesk | 7,2 | 1,1 | 49 |
| 72 | Honeywell | 37,4 | 4,8 | 66 |
| 73 | Cloudflare | 2,2 | -0,1 | 129 |
| 74 | Dassault Systèmes | 7,0 | 1,3 | 32 |
| 75 | ZTE | 18,6 | 0,8 | 21 |
| 76 | Canon | 30,9 | 2,2 | 25 |
| 77 | BOE Technology | 28,5 | 0,7 | 31 |
| 78 | Intuit | 21,4 | 4,6 | 81 |
| 79 | Lenovo | 83,1 | 1,9 | 51 |
| 80 | Hewlett Packard Enterprise | 34,3 | 0,1 | 98 |
| 81 | Baidu | 18,0 | 0,8 | 29 |
| 82 | Midea | 63,8 | 6,2 | 93 |
| 83 | Panasonic | 53,4 | 1,3 | 66 |
| 84 | Adyen | 2,7 | 1,2 | 31 |
| 85 | Shopify | 11,6 | 1,2 | 220 |
| 86 | Fujitsu | 23,2 | 3,0 | 47 |
| 87 | Snowflake | 4,7 | -1,3 | 130 |
| 88 | Nintendo | 15,3 | 2,8 | 60 |
| 89 | Rockwell Automation | 8,3 | 0,7 | 48 |
| 90 | MercadoLibre | 28,9 | 2,0 | 96 |
| 91 | LG Electronics | 62,7 | 0,9 | 25 |
| 92 | LG Display | 18,2 | 0,2 | 3 |
| 93 | Workday | 9,6 | 0,7 | 45 |
| 94 | Atlassian | 6,6 | -0,1 | 52 |
| 95 | Booking Holdings | 26,9 | 5,4 | 120 |
| 96 | Spotify | 19,4 | 2,5 | 109 |
| 97 | Haier Smart Home | 42,1 | 2,8 | 27 |
| 98 | Datadog | 3,4 | 0,1 | 105 |
| 99 | HP Inc. | 55,3 | 2,5 | 27 |
| 100 | NetEase | 15,7 | 4,7 | 79 |
Tabelle 2 von 2: Gründung, Beschäftigte und Eigentümer
| Rang | Unternehmen | gegründet | Mitarbeiter | Größte Aktionäre / Eigentümer |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nvidia | 1993 | 42 Tsd. | BlackRock* 8,1 %; Vanguard* 8,5 %; sonst Streubesitz |
| 2 | Alphabet/Google | 1998 | 191 Tsd. | Larry Page 27,4 % und Sergey Brin 25,3 % der Stimmrechte; BlackRock* |
| 3 | Microsoft | 1975 | 223 Tsd. | BlackRock* 8,2 %; Vanguard* 7,1 %; State Street* 4,3 % |
| 4 | Amazon | 1994 | 1,58 Mio. | BlackRock* 6,9 %; Vanguard* 7,0 %; Jeff Bezos größter Einzelaktionär |
| 5 | TSMC | 1987 | 90 Tsd. | Entwicklungsfonds Taiwan (Staat) 6,4 %; Capital Research* 5,1 % |
| 6 | Apple | 1976 | 166 Tsd. | BlackRock* 8,0 %; Vanguard* 8,9 %; State Street* 4,2 % |
| 7 | Samsung Electronics | 1969 | 259 Tsd. | Samsung Life Insurance inkl. Nahestehende 21,2 % |
| 8 | ASML | 1984 | 44 Tsd. | BlackRock* 7,2 %; Vanguard* 4,0 %; Norges Bank 2,3 % |
| 9 | SK hynix | 1983 | 35 Tsd. | SK Square ca. 20 %; staatliche Rentenkasse Südkoreas 7,9 % |
| 10 | Broadcom | 1961 | 33 Tsd. | BlackRock* 8,3 %; Vanguard* 9,1 %; State Street* 4,1 % |
| 11 | OpenAI | 2015 | 4 Tsd. | Microsoft ca. 27 %; OpenAI Foundation ca. 26 % (Stand Okt. 2025) |
| 12 | Huawei | 1987 | 213 Tsd. | Beschäftigten-Beteiligungsplan (Eigenangabe: 100 %); Gründer Ren Zhengfei ca. 0,6 % |
| 13 | ByteDance | 2012 | 120 Tsd. | Gründer Zhang Yiming ca. 21 %; weitere Investoren; nicht vollständig öffentlich bekannt |
| 14 | Meta Platforms | 2004 | 79 Tsd. | Mark Zuckerberg ca. 61 % der Stimmrechte, ca. 14 % wirtschaftlich (Schätzung) |
| 15 | Arm | 1990 | 10 Tsd. | SoftBank Group ca. 86 % |
| 16 | Anthropic | 2021 | – | nicht vollständig öffentlich bekannt; Investoren u. a. Amazon, Google, Salesforce |
| 17 | Micron Technology | 1978 | 61 Tsd. | Vanguard* 8,4 %; BlackRock* 7,6 %; Capital World Investors* 6,3 % |
| 18 | SpaceX (inkl. xAI) | 2002 | 22 Tsd. | Elon Musk 84,4 % der Stimmrechte (Börsenprospekt) |
| 19 | CATL | 2011 | 186 Tsd. | Xiamen Ruiting Investment 22,5 %; Huang Shilin 9,2 % |
| 20 | Applied Materials | 1967 | 36 Tsd. | BlackRock* 9,7 %; Vanguard* 9,4 % |
| 21 | AMD | 1969 | 31 Tsd. | BlackRock* 9,2 %; Vanguard* 8,8 %; State Street* 4,6 % |
| 22 | Lam Research | 1980 | 23 Tsd. | BlackRock* 9,4 %; Vanguard* 7,5 % |
| 23 | Oracle | 1977 | 141 Tsd. | Larry Ellison ca. 38–41 %; BlackRock* 4,8 % |
| 24 | KLA | 1997 | 17 Tsd. | BlackRock* 8,8 %; Vanguard* 7,5 % |
| 25 | Qualcomm | 1985 | 52 Tsd. | Vanguard* 10,5 %; BlackRock* 8,7 % |
| 26 | Cisco | 1984 | 82 Tsd. | BlackRock* 9,1 %; Vanguard* 9,8 %; State Street* 5,0 % |
| 27 | SAP | 1972 | 111 Tsd. | BlackRock* 6,3 %; Dietmar Hopp mit Familie/Stiftungen 5,1 % (Stand 2022) |
| 28 | Synopsys | 1986 | 28 Tsd. | Vanguard* 7,1 %; BlackRock* 6,2 % (Stand Ende 2023) |
| 29 | Siemens | 1847 | 318 Tsd. | Siemens-Familie 6,9 %; Qatar DIC 3,0 % (Sekundärquelle) |
| 30 | Cadence | 1983 | 14 Tsd. | Vanguard* 9,9 %; BlackRock* 7,9 % |
| 31 | Tesla | 2003 | 135 Tsd. | Elon Musk 19,8 %; Vanguard* 6,9 %; BlackRock* 5,7 % (Stand Sept. 2025) |
| 32 | Tencent | 1998 | 116 Tsd. | Prosus ca. 23,1 %; Gründer Ma Huateng ca. 7,9 % |
| 33 | Intel | 1968 | 85 Tsd. | US-Regierung 8,3 %; BlackRock* 8,1 %; Vanguard* 7,6 % |
| 34 | Foxconn/Hon Hai | 1974 | 648 Tsd. | Gründer Terry Gou 12,4 % |
| 35 | BYD | 1995 | 870 Tsd. | Gründer Wang Chuanfu 17,1 % |
| 36 | Zeiss | 1846 | 47 Tsd. | Carl-Zeiss-Stiftung 100 % |
| 37 | Alibaba | 1999 | 131 Tsd. | BlackRock* 5,2 %; Vanguard* 4,0 %; SoftBank 3,2 % |
| 38 | Advantest | 1946 | 7 Tsd. | Nomura Asset Management* 12,2 %; Amova Asset Management* 6,8 % |
| 39 | Tokyo Electron | 1963 | 20 Tsd. | BlackRock* 8,8 %; Amova Asset Management* 4,7 %; TBS Holdings 3,3 % |
| 40 | IBM | 1911 | 264 Tsd. | BlackRock* 8,2 %; Vanguard* 9,5 %; State Street* 6,0 % |
| 41 | Texas Instruments | 1930 | 33 Tsd. | Vanguard* 10,0 %; BlackRock* 8,5 % (Stand 2023/24) |
| 42 | Infineon | 1999 | 57 Tsd. | breit gestreut, kein Ankeraktionär |
| 43 | Marvell Technology | 1995 | 7 Tsd. | Fidelity* ca. 9,6 %; Vanguard* 7,6 %; BlackRock* 7,1 % |
| 44 | Bosch | 1886 | 413 Tsd. | Robert Bosch Stiftung ca. 94 % des Kapitals; Stimmrechte bei Industrietreuhand KG (93 %) |
| 45 | Dell Technologies | 1984 | 97 Tsd. | Michael Dell ca. 45,7 % des Kapitals, ca. 77,5 % der Stimmrechte; Silver Lake 7,4 % |
| 46 | MediaTek | 1997 | 23 Tsd. | Streubesitz; Staatsfonds Singapurs 2,8 %; Vorsitzender Ming-Kai Tsai 2,6 % |
| 47 | ABB | 1988 | 112 Tsd. | Investor AB (Wallenberg) 12,9–14,3 % (Sekundärquelle, widersprüchlich); BlackRock* 4,2 % |
| 48 | Arista Networks | 2004 | 5 Tsd. | Andreas Bechtolsheim 14,3 %; Vanguard* 5,5 %; BlackRock* 5,4 % |
| 49 | Salesforce | 1999 | 83 Tsd. | Vanguard* 10,2 %; BlackRock* 8,9 %; Marc Benioff 2,8 % |
| 50 | Adobe | 1982 | 31 Tsd. | Vanguard* 10,2 %; BlackRock* 9,3 % |
| 51 | Ericsson | 1876 | 89 Tsd. | Investor AB 9,9 % des Kapitals (24,8 % der Stimmen); Industrivärden 15,0 % der Stimmen |
| 52 | Schneider Electric | 1836 | 160 Tsd. | BlackRock* 7,7 %; Belegschaft 3,3 % |
| 53 | Hitachi | 1910 | 288 Tsd. | Treuhandbanken für Anleger (Master Trust Bank of Japan 16,2 %); kein Kontrollaktionär |
| 54 | Analog Devices | 1965 | 24 Tsd. | Vanguard* 7,5 %; BlackRock* ca. 9,6 % |
| 55 | Xiaomi | 2010 | 57 Tsd. | Gründer Lei Jun ca. 61 % der Stimmrechte |
| 56 | Sony | 1946 | 95 Tsd. | BlackRock* 8,5 % (Meldung 2024); Streubesitz |
| 57 | SMIC | 2000 | 20 Tsd. | China SASAC 19,2 %; Sino IC Capital 10,7 % (Sekundärquelle) |
| 58 | Murata | 1944 | 76 Tsd. | Streubesitz; eigene Aktien 7,7 %; BlackRock* 3,9 % |
| 59 | NXP Semiconductors | 2006 | 32 Tsd. | Streubesitz; Fidelity* ca. 10 %; BlackRock* ca. 9,5 % |
| 60 | Palantir | 2003 | 4 Tsd. | Karp, Thiel und Cohen zusammen 50 % der Stimmrechte; BlackRock* 6,9 % |
| 61 | Vertiv | 2016 | 34 Tsd. | Vanguard* 10,1 %; BlackRock* 6,6 % |
| 62 | STMicroelectronics | 1987 | 49 Tsd. | STMicroelectronics Holding (französischer/italienischer Staat) 27,5 % |
| 63 | Mitsubishi Electric | 1921 | 150 Tsd. | Treuhandbanken für Anleger (Master Trust Bank of Japan 16,1 %); kein Kontrollaktionär |
| 64 | Palo Alto Networks | 2005 | 22 Tsd. | Vanguard* 8,2 %; BlackRock* 7,3 % |
| 65 | Uber | 2009 | 34 Tsd. | Vanguard* 9,3 %; BlackRock* 6,8 %; Capital Research* 5,8 % |
| 66 | Keyence | 1974 | 13 Tsd. | Ti-Ti Co. 15,1 %; Keyence-Stiftung 4,6 %; Gründer Takemitsu Takizaki 3,2 % |
| 67 | DJI | 2006 | 14 Tsd. | Gründer Frank Wang Haupteigner (Anteil nicht belegt) |
| 68 | Nokia | 1865 | – | Solidium (Staat Finnland) 5,7 % |
| 69 | ServiceNow | 2003 | 29 Tsd. | BlackRock* 8,8 %; Vanguard* 8,7 % |
| 70 | CrowdStrike | 2011 | 11 Tsd. | Vanguard* 7,3 %; BlackRock* 6,7 % |
| 71 | Autodesk | 1982 | 14 Tsd. | Vanguard* 10,1 %; BlackRock* 9,1 % |
| 72 | Honeywell | 1906 | 101 Tsd. | Vanguard* 9,6 %; BlackRock* 6,7 % |
| 73 | Cloudflare | 2009 | 5 Tsd. | Capital World Investors* 11,4 % (Klasse A); Gründer mit Stimmrechtsvorteil |
| 74 | Dassault Systèmes | 1981 | 26 Tsd. | Groupe Industriel Marcel Dassault 39,9 % |
| 75 | ZTE | 1985 | – | Zhongxingxin Telecom 20,2 % (staatsnah) |
| 76 | Canon | 1937 | 166 Tsd. | BlackRock* 8,3 %; Nomura Asset Management* 5,9 % |
| 77 | BOE Technology | 1993 | 110 Tsd. | Beijing State-Owned Capital Operation and Management 10,9 % |
| 78 | Intuit | 1983 | 19 Tsd. | Vanguard* 10,3 %; BlackRock* 8,4 %; Scott Cook 2,2 % |
| 79 | Lenovo | 1984 | 72 Tsd. | Legend Holdings 23,1 % (Wikipedia: 31,4 %); Chief Executive Officer (CEO) Yuanqing Yang 6,4 % |
| 80 | Hewlett Packard Enterprise | 1939 | 67 Tsd. | BlackRock* ca. 10 %; Vanguard* ca. 12 % |
| 81 | Baidu | 2000 | – | Gründer Robin Li ca. 18–19 % des Kapitals |
| 82 | Midea | 1968 | 199 Tsd. | Midea Holding 28,6 % (Kontrolle: Gründer He Xiangjian) |
| 83 | Panasonic | 1918 | 184 Tsd. | BlackRock* 7,5 %; Nomura Asset Management* 4,0 % |
| 84 | Adyen | 2006 | 5 Tsd. | Capital Research* 5,0 %; Temasek 4,9 % |
| 85 | Shopify | 2004 | 8 Tsd. | Gründer Tobias Lütke 40,0 % der Stimmrechte, ca. 6 % wirtschaftlich |
| 86 | Fujitsu | 1935 | 99 Tsd. | Treuhandbanken für Anleger (Master Trust Bank of Japan 17,0 %) |
| 87 | Snowflake | 2012 | 9 Tsd. | Vanguard* 5,1 % |
| 88 | Nintendo | 1889 | 9 Tsd. | Treuhandbanken für Anleger (Master Trust Bank of Japan 16,1 %) |
| 89 | Rockwell Automation | 1903 | 26 Tsd. | Vanguard* 11,9 %; BlackRock* 7,6 % |
| 90 | MercadoLibre | 1999 | 124 Tsd. | Baillie Gifford* 7,5 %; Galperin Trust (Gründer) 7,0 % |
| 91 | LG Electronics | 1958 | 34 Tsd. | LG Corp. 35,3 % |
| 92 | LG Display | 1985 | 53 Tsd. | LG Electronics 36,7 % |
| 93 | Workday | 2005 | 21 Tsd. | Mitgründer Duffield und Bhusri zusammen ca. 69 % der Stimmrechte |
| 94 | Atlassian | 2002 | 13 Tsd. | Mitgründer Cannon-Brookes und Farquhar je 42,6 % der Stimmrechte |
| 95 | Booking Holdings | 1996 | 24 Tsd. | Vanguard* 9,4 %; BlackRock* 8,2 % |
| 96 | Spotify | 2006 | 7 Tsd. | Gründer Lorentzon 40,5 % und Ek 28,8 % der Stimmrechte |
| 97 | Haier Smart Home | 1984 | 135 Tsd. | Haier-Gruppe und Umfeld ca. 30,6 % (berechnet) |
| 98 | Datadog | 2010 | 8 Tsd. | Vanguard* 12,7 %; BlackRock* 8,0 %; Gründer mit Stimmrechtsvorteil |
| 99 | HP Inc. | 1939 | 55 Tsd. | BlackRock* ca. 12 %; Vanguard* ca. 13 % |
| 100 | NetEase | 1997 | 25 Tsd. | nicht vollständig öffentlich bekannt; Gründer William Ding Großaktionär |
Wo die Konzerne sitzen
| Land | Top 10 | Top 25 | Top 50 | Top 100 |
|---|---|---|---|---|
| USA | 6 | 17 | 29 | 48 |
| China | 0 | 3 | 6 | 16 |
| Taiwan | 1 | 1 | 3 | 3 |
| Japan | 0 | 0 | 2 | 11 |
| Südkorea | 2 | 2 | 2 | 4 |
| Europa ohne Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) | 1 | 2 | 2 | 10 |
| Deutschland | 0 | 0 | 5 | 5 |
| Schweiz | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Österreich | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Rest der Welt | 0 | 0 | 0 | 2 |
| DACH gesamt | 0 | 0 | 6 | 6 |
Zuordnung nach Rechtssitz beziehungsweise Hauptverwaltung. STMicroelectronics ist rechtlich in den Niederlanden registriert, operativ in Genf (Schweiz) ansässig; hier zählt es zu „Europa ohne DACH“. Mit Zuordnung zur Schweiz stiege die Zahl der Schweizer Konzerne auf 2 und DACH auf 7. Spotify (Rechtssitz Luxemburg, operativ Schweden) zählt zu Europa ohne DACH, Atlassian (Sydney und San Francisco) zu den USA, MercadoLibre und Shopify zum Rest der Welt.

USA (48). Die US-Konzerne stellen 48 der 100, in den Top 25 sind es 17. Auf sie entfallen 78,8 % des gesamten Börsenwerts beziehungsweise der Bewertungen, 56,2 % des Umsatzes und 71,2 % des Gewinns der 100. Die Börsenwerte enthalten die berichteten Bewertungen der nicht börsennotierten Anbieter OpenAI und Anthropic.
China (16). Drei chinesische Konzerne stehen in den Top 25 (Huawei, ByteDance, CATL). Ihr Anteil am erfassten Börsenwert liegt bei 4,2 %; Huawei hat keinen Börsenwert und ist darin nicht enthalten. SMIC wurde als größte chinesische Chipfertigung neu aufgenommen, JD.com und Meituan sind herausgefallen.
Taiwan (3). TSMC (5), Foxconn/Hon Hai (34) und MediaTek (46): Taiwan ist über Fertigung und Lieferketten vertreten, nicht über Plattformen oder Software.
Japan (11) und Südkorea (4). Japan hat die meisten Vertreter nach den USA und China, aber keinen in den Top 37; der beste ist Advantest auf Platz 38. Südkorea ist mit Samsung (7) und SK hynix (9) in den Top 10 vertreten, weil Speicherchips für KI-Systeme knapp sind.
Europa ohne DACH (10). ASML (8), Arm (15), NXP, STMicroelectronics, Ericsson, Nokia, Schneider Electric, Dassault Systèmes, Adyen und Spotify. Mit der Region Deutschland, Österreich und Schweiz kommt Europa auf 16 Konzerne.
Deutschland: stark in Industrie und Software, schwach bei Plattformen
Fünf deutsche Konzerne stehen im Ranking: SAP (Platz 27), Siemens (29), Zeiss (36), Infineon (42) und Bosch (44).

- SAP: 41,6 Milliarden US-Dollar Umsatz, 8,1 Milliarden Gewinn. Unternehmenssoftware für einen großen Teil der Weltwirtschaft; bester Konzern der Region.
- Siemens: 87,3 Milliarden Umsatz, rund 318.000 Beschäftigte. Industrieautomatisierung und Software.
- Zeiss: nicht börsennotiert, alleinige Eigentümerin ist die Carl-Zeiss-Stiftung. Die Optiken für die EUV-Lithografie von ASML gelten als nicht ersetzbare Komponente. Umsatz im Geschäftsjahr 2024/25 rund 13,2 Milliarden US-Dollar.
- Infineon: Leistungshalbleiter und Auto-Chips; 16,2 Milliarden Umsatz, 1,1 Milliarden Gewinn.
- Bosch: nicht börsennotiert, rund 412.774 Beschäftigte, Umsatz 102,8 Milliarden US-Dollar, aber ein Nettoverlust von rund 0,4 Milliarden (Geschäftsjahr 2025).
Die Ausgangsthese lautete: Deutschland hat starke industrielle Technologie, Forschung und Unternehmenssoftware, aber kein Smartphone-Ökosystem wie Apple, keinen Hyperscaler (Betreiber riesiger Cloud-Rechenzentren) wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud, keine Social-Media-Plattform wie Meta, keinen KI-Chipkonzern wie Nvidia und keine Auftragsfertigung wie TSMC. Das Ranking bestätigt das: Für keine dieser fünf Kategorien steht ein deutscher Konzern in der Liste. Deutsche Konzerne stehen dort, wo Industrie, Software für Unternehmen und Komponenten zählen.
Schweiz: ein Konzern, ein Zuordnungsfall
ABB (Platz 47, Robotik und Elektrifizierung) ist der einzige Schweizer Konzern. STMicroelectronics wäre ein zweiter, wenn man den operativen Sitz Genf statt des niederländischen Rechtssitzes zugrunde legt. Als Grenzfälle, die nicht aufgenommen wurden, gelten nach unserer Recherche Swisscom (Börsenwert rund 39 Milliarden US-Dollar, Telekommunikationsbetreiber) und Logitech (rund 14 Milliarden).
Das ist kein Beleg für technologische Schwäche. Im Global Innovation Index 2025 der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) steht die Schweiz auf Platz 1, vor Schweden und den USA; Deutschland liegt auf Platz 11 (2024: Platz 9), Österreich auf Platz 19 (2024: Platz 17). Das Ranking misst etwas anderes, nämlich globale Skalierung und Marktmacht. Innovationsfähigkeit und Konzerngröße sind verschiedene Dinge: Viele Schweizer Technologieunternehmen sind erfolgreich in Nischen, erreichen aber nicht die Größe der Konzerne in dieser Liste.
Österreich: Kein Konzern erreicht die Schwelle
Aus Österreich steht kein Unternehmen im Ranking, und wir haben keines künstlich aufgenommen. Geprüft wurden unter anderem AT&S, ams OSRAM, Frequentis, Kapsch TrafficCom und Anton Paar. Das größte Unternehmen der Prüfliste, AT&S, hatte nach Angaben von companiesmarketcap.com am 9. Oktober 2026 einen Börsenwert von rund 9,4 Milliarden US-Dollar bei rund 2,1 Milliarden Umsatz und einem kleinen Nettoverlust im Geschäftsjahr 2025/26. Ranking-Schwelle war ein Börsenwert von etwa 40 Milliarden und ein Umsatz von etwa 10 Milliarden US-Dollar, ergänzt um eine klare technologische Schlüsselrolle. Dass Österreich dort fehlt, bedeutet nicht, dass es dort keine technologisch bedeutenden Unternehmen gibt; sie sind jedoch kleiner als die Konzerne dieser Liste.
Die Region im Überblick
- Anzahl: 6 von 100 (Deutschland 5, Schweiz 1, Österreich 0); in den Top 10 und den Top 25: 0; in den Top 50: 6.
- Beschäftigte: 10,4 % der erfassten Beschäftigten.
- Umsatz: 4,7 %; Gewinn: 2,1 %; Börsenwert: 1,5 % (ohne Zeiss und Bosch, die nicht börsennotiert sind).
Alle Summen verbinden Geschäftsjahre unterschiedlicher Endtermine und teils Konzernergebnisse inklusive Minderheiten. Sie zeigen Größenordnungen, keine Bilanz.
Innovationskraft ist nicht dasselbe wie Skalierung
Die Zahlen sprechen dafür, dass die Region ihre Stärke bei Ingenieurskunst, Komponenten und Industriesoftware hat und weniger bei Unternehmen, die Märkte mit Plattformen, Cloud-Infrastruktur oder Chipfabriken im großen Maßstab besetzen. Was das Ranking nicht zeigt: wie viele Patente, Forschungsausgaben oder Hochschulabsolventen die Region hat. Diese Kennzahlen haben wir hier nicht ausgewertet.
Ausbildung für die Welt, Konzerne anderswo? Studierende aus China
Deutschland ist ein großes Studienland. Im Wintersemester 2024/25 waren nach der Auswertung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) „Wissenschaft weltoffen 2025“ rund 402.000 internationale Studierende und Promovierende eingeschrieben, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Die größte Gruppe kommt aus Indien (knapp 59.000), die zweitgrößte aus China (rund 38.600; seit dem Wintersemester 2019/20 ein Rückgang um sieben Prozent). 43 Prozent der internationalen Studierenden, die einen Abschluss anstreben, wählen Ingenieurwissenschaften.
Zwei Zahlen zu Studierenden aus China kursieren, und beide stimmen: Zum Wintersemester 2022/23 waren es laut Bundesregierung 42.541, zum Wintersemester 2024/25 laut DAAD rund 38.600. Der Unterschied erklärt sich zunächst durch den Stichtag; ob beide Quellen genau gleich zählen, ist nicht belegt. Gegenüber dem Wintersemester 2019/20 liegt die Zahl der Studierenden aus China 2024/25 um sieben Prozent niedriger. Zum Vergleich: Aus Indien kommen knapp 59.000.
Rechenbeispiel Fächer: Eine Aufschlüsselung der Studierenden aus China oder Indien nach Fächern liegt nicht vor. Legt man als Schlüssel den Anteil an, den die Ingenieurwissenschaften unter allen internationalen Studierenden mit Abschlussziel haben (43 Prozent), ergibt sich für jedes Herkunftsland einzeln:
| Herkunft | Studierende | Anteil Ingenieurwissenschaften (Annahme) | Rechenergebnis |
|---|---|---|---|
| China, Wintersemester 2022/23 | 42.541 | 43 % | rund 18.300 |
| China, Wintersemester 2024/25 | 38.600 | 43 % | rund 16.600 |
| Indien, Wintersemester 2024/25 | 59.000 | 43 % | rund 25.400 |
Rechenweg: Studierende mal 0,43, gerundet auf hundert. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung unter der Annahme, dass Studierende aus China und Indien die Fächer so wählen wie alle internationalen Studierenden; es ist keine Zählung. Es umfasst nur Ingenieurwissenschaften, nicht Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.
Die Kosten: Nach Angaben der Bundesregierung entstanden 2021 für Studierende aus China Studienplatzkosten von 375,1 Millionen Euro. Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten erhebt nach einer Übersicht von MSinGermany (Stand Mai 2026) nur Baden-Württemberg mit 1.500 Euro pro Semester; Bayern verlangt sie an den meisten Hochschulen nicht, die Technische Universität München aber schon (Bachelor 2.000 bis 3.000, Master 4.000 bis 6.000 Euro je Semester). In den übrigen Ländern fallen laut dieser Quelle keine Gebühren an, dazu kommen Semesterbeiträge.
Was folgt daraus? Internationale Studierende sind in der Wissenschaft üblich und politisch gewollt; viele zahlen später Steuern, forschen oder arbeiten in deutschen Unternehmen. Die Bundesregierung hat zugleich nach eigenen Angaben Erkenntnisse, dass chinesische Behörden versuchen, chinesische Studierende und Forschende in Deutschland zu beeinflussen (Antwort auf eine Kleine Anfrage, Bundestags-Drucksache 20/8476, September 2023). Diese Fragen betreffen Sicherheit und Wissenschaftsfreiheit, nicht die Leistung der Studierenden.
Für dieses Ranking bleibt die nüchterne Beobachtung: Deutschland bildet in großer Zahl Fachleute aus aller Welt aus, steht aber mit keinem Konzern unter den ersten 25 Plätzen. Wie viele von ihnen später in deutschen Konzernen arbeiten und wie viele anderswo, zeigt die Rangliste nicht; sie zeigt nur, dass die Konzerne dieser Größe überwiegend in den USA und China sitzen (64 von 100).
Warum gibt es weniger Konzerne dieser Größe? Die Daten beantworten das nicht
Die Ursachenfrage lässt sich mit den Daten dieses Rankings nicht beantworten. In der Fachdebatte genannt werden unter anderem der Zugang zu Wagniskapital und Börsenkapital für schnell wachsende Unternehmen, die Größe des Heimatmarkts, Regulierung, Energiepreise, Fachkräfte, öffentliche Beschaffung, die Verfügbarkeit von Rechenzentren und KI-Infrastruktur sowie die Möglichkeit eines Börsengangs im eigenen Land. Wir haben diese Faktoren für diesen Beitrag nicht mit eigenen Zahlen belegt. Korrelation wäre ohnehin keine Kausalität.
Gegenargumente und Grenzen
- Definition: Wer Telekommunikationsbetreiber als Technikkonzerne zählt, müsste die Deutsche Telekom (Börsenwert rund 132 Milliarden US-Dollar, Umsatz rund 138 Milliarden) aufnehmen, die Zahl der deutschen Konzerne stiege auf 6. Wir haben Netzbetreiber nicht aufgenommen, weil sie Technik einsetzen, aber nicht entwickeln. Dasselbe gilt für Swisscom. Siemens Healthineers (Medizintechnik) ist ein weiterer Grenzfall.
- Nicht börsennotierte Konzerne: Bosch, Zeiss, Huawei, ByteDance, DJI, OpenAI und Anthropic haben keinen Börsenkurs. Bei ByteDance (Umsatz rund 200, Gewinn rund 50 Milliarden US-Dollar) stammen die Werte aus Medienberichten, bei Huawei aus Eigenangaben, bei DJI aus einer Schätzung. Für OpenAI liegt kein belastbares Nettoergebnis vor, für Anthropic kein berichteter Umsatz.
- Datenstände: Börsenwerte beziehen sich auf den 9. Oktober 2026 (Südkorea, Taiwan: 8. Oktober). Seitdem sind die Kurse vieler Werte um drei bis sieben Prozent gefallen. Mitarbeiterzahlen sind teils undatiert oder aus Sekundärquellen (Nokia, ZTE, Baidu, Anthropic: nicht verfügbar). Honeywell wurde im Juni 2026 aufgespalten; Umsatz und Gewinn enthalten noch das abgespaltene Luftfahrtgeschäft. Sony weist für das letzte Geschäftsjahr einen Nettoverlust aus, ausgelöst durch die Abspaltung des Finanzgeschäfts; die fortgeführten Geschäfte waren profitabel.
- Nicht aufgenommene Kandidaten: Jio Platforms (Indien) ist bis Redaktionsschluss nicht an der Börse, der Börsengang ist für Ende Oktober geplant. Cambricon, Super Micro Computer, CoreWeave und Nebius waren Grenzfälle.
- Einstufungen: Die Teilnoten A, B, D und E sind Einschätzungen. Wer andere Kriterien wählt, bekommt ein anderes Ranking.
- Interessenhinweis: Für die Auswertung wurde auch KI-Software von Anthropic verwendet. Das Unternehmen steht selbst im Ranking (Platz 16). Seine Einstufung beruht auf der berichteten Bewertung von 965 Milliarden US-Dollar und redaktionellen Teilnoten.
Fazit
Deutschland hat Technik erfunden, die die Welt veränderte, und versteht sich bis heute als Technikland. Im Ranking der wichtigsten Technikkonzerne 2026 stehen fünf deutsche Unternehmen, das beste auf Platz 27, keines unter den ersten 25. Mit Österreich und der Schweiz sind es sechs von 100. SAP, Siemens, Zeiss, Infineon, Bosch und ABB beschäftigen viele Menschen und besitzen eigene Schlüsseltechnologien, spielen wirtschaftlich aber eine kleinere Rolle als die US-Konzerne und die Chip-Lieferkette in Ostasien. Wie es dazu kam, zeigen die Zahlen nicht; sie liefern die Ausgangsbasis für die Debatte.
Wie sehen Sie das: Ist Deutschland als Technikland abgehängt, oder misst ein solches Ranking das Falsche? Schreiben Sie uns Ihre Meinung gerne in die Kommentare.
Quellen
- Geschäftsberichte, Jahresabschlüsse und Investor-Relations-Seiten der Konzerne (Umsatz, Nettoergebnis, Mitarbeiter, Gründung)
- US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) (Formulare 10-K, 20-F, Proxy Statements, 13F/13G), Börsenmitteilungen aus Hongkong, Tokio, Seoul und Taipeh
- Handelsplätze und Kursdaten: Schlusskurse vom 9. Oktober 2026; Wechselkurse: Europäische Zentralbank und US-Notenbank (Fed H.10)
- Börsenprospekt SpaceX (Nasdaq: SPCX), Unternehmensmeldungen und Presseberichte zu nicht börsennotierten Konzernen
- Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO): Global Innovation Index 2025 (Pressemitteilung vom 16. September 2025)
- Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)/Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung: „Wissenschaft weltoffen 2025“ (Pressemitteilung über idw-online.de, Wintersemester 2024/25)
- Bundesregierung: Antwort auf die Kleine Anfrage, Bundestags-Drucksache 20/8476 (September 2023): Studierende aus China
- Universität Heidelberg: Hinweise zu Studiengebühren für internationale Studierende (Baden-Württemberg, 1.500 Euro je Semester)
- MSinGermany: Übersicht der Studiengebühren für Nicht-EU-Studierende nach Bundesländern (Stand Mai 2026, Sekundärquelle)
- Wikipedia: Aggregat 4, Operation Paperclip, Nobelpreis (für historische Einzelangaben)
- Sekundärquellen für Aktionärsstrukturen und einzelne Kennzahlen: companiesmarketcap.com, stockanalysis.com, MarketScreener, Simply Wall St
Eine Quellen-Datenbank mit Kennzahl, Wert und Abruf-Link je Unternehmen liegt der Redaktion vor.
Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz, darunter Software von Anthropic, einem im Ranking aufgeführten Unternehmen. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe.