1. Bernd Prillwitz
    Ein "Hervorragend" für ancestry.de wäre möglich. Denn die vielen Suchmöglichkeiten durch die Konstruktion der Suchmaske sind überwältigend. Doch dann kommen doch noch so manche Abstriche: Bei den digitalisierten Kirchenbüchern handelt es sich in der Regel um Duplikate und um ein beschränktes Volumen von zu digitalisierenden Kirchenbüchern durch ancestry.de bzw. deren Zuliefererunternehmen. Dies ist insbesondere auffällig, wenn man das digitalisierte Volumen von Kirchenbüchern bei archion.de (= digitalisierte Kirchenbücher der Evangelischen Kirche ohne Suchmöglichkeiten nach Namen und Daten) vergleicht mit dem Umfang des Volumens bei ancestry.de. Erschreckend hoch sind aber die Transkriptionsfehler bei ancestry.de. Hier ist nicht die deutsche Schrift in allen ihren Ausformungen und ist auch nicht die persönliche Sauklaue des möglicherweise betrunkenen Pfarrers gemeint. Vielmehr hat man oft den Eindruck, dass so mancher Transkripteur nicht über einen deutschsprachigen Hintergrund verfügt. Dass ancestry.de offenbar gerade für solche Fälle die Möglichkeit zur Verfügung stellt, statt des genauen Namens auch die möglicherweise in Betracht kommenden ungefähren Namen abzufragen, ist aber leider nur ein schwacher Trost. Denn geht man vom genauen Namen ab, können die dann erfolgenden Vorschläge von ancestry.de in die Tausende gehen. Trotz der aus meiner Sicht vorhandenen Einschränkungen: Es gibt keine bessere Ahnenforschungsplattform als die von ancestry.de. Zur Preispolitik von ancestry.de ist folgendes anzumerken: Die Abonnenten von ancestry.de können von öffentlichen Familienstammbäumen profitieren. Aber auch ancestry.de profitiert von Nachfragern, die zum Teil sehr umfangreiche Familienstammbäume bei ancestry.de einstellen und öffentlich machen. Einen Bonus für derartige Kunden und "Mitarbeiter" gibt ancestry.de jedoch nicht. ancestry.de hat lediglich sporadisch Sonderpreise. MyHeritage hat ein freundliches Personal. Aber reicht das aus für eine positive Berwertung eines Ahnenforschungsprogramm-Anbieters. Welches Interesse hat in der Regel ein nichtgewerblicher Ahnen-/Familienforscher und wovon hängen diesbezügliche Erfolgserlebnisse ab? Wesentlicher Bestandteil dafür sind im deutschsprachigen Raum die Kirchenbücher und nicht DNA-Spitzfindigkeiten. Weiterhin ist ein Suchprogramm mit Namen, Daten und Orten notwendig, das den Umstand der Schwierigkeiten, die Pfarrer und Transkripteure bei der Namensschreibweise haben, erkennt und in vollem Umfang berücksichtigt. Archion.de scheidet bei dieser Prämisse als Wettbewerber aus. Der Vorteil ist, dass die Evangelische Kirche ihre eigenen Kirchenbücher in zunehmenden Umfang digitalisiert. Aber man kann als Abonnent von Archion.de lediglich die Inhalte von Kirchenbüchern lesen - mehr aber auch nicht. Die Ahnenforschungsprogramm-Anbieter haben einen wesentlichen Nachteil, dass sie nicht über mit Archion.de vergleichbare Grundlagen verfügen. In der Regel sind die in begrenztem Umfang digitalisierten Kirchenbücher der Ahnenforschungsprogramm-Anbieter keine Originale sondern Zweitschriften. Geht man davon aus, dass alle Ahnenforschungsprogramm-Anbieter vergleichbare Grundlagen haben, dürfte es darauf ankommen, wie sie die Informationen aus den Kirchenbüchern in ihrem jeweiligen Suchprogramm aufbereiten bzw. verarbeiten. Hier habe ich bei MyHeritage leider gravierende Qualitätsmängel im Verhältnis zu Ancestry.de feststellen können: Ahnen im 18. Jahrhundert, die ich bei Ancestry.de gefunden habe, kennt MyHeritage nicht. Im Hinblick auf diese Qualitätsmängel ist ein weiterer negativer Aspekt, der bei MyHeritage zu Buche schlägt, für mich eher sekundärer Natur. Es geht um die Vertragsbedingungen: Eine kürzere Vertragslaufzeit als ein Jahr bietet MyHeritage nicht an. Es mag sein, dass ein Ahnenforschungsprogramm-Anbieter bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr nicht nur an den bloßen besseren Gewinn denkt, sondern den besseren finanziellen Spielraum auch im Verhältnis zu den Abonnenten einsetzt und das Angebot verbessert. Aber bei MyHeritage kann im Verhältnis zu Ancestry von einer Angebotsverbesserung keine Rede sein (siehe oben). Hinzu kommt, dass der aus meiner Sicht qualitätsmäßig bessere Ahnenforschungsprogramm-Anbieter Ancestry kürzere Vertragslaufzeiten unter einem Jahr anbietet. Offensichtlich hat es MyHeritage im Wettbewerb gegenüber Ancestry nicht nötig, seine Vertragsbedingungen hinsichtlich der Vertragslaufzeit zu überdenken und zu überarbeiten. Der Geneanet-Moderator Heinz Timmer klärt auf: "Geneanet ist eine kollaborative genealogische Webseite, die vor allem vom teilen der Daten unter den Mitgliedern lebt." Der begeisterte Geneanetuser "jungleland" präzisiert: "Der Grundgedanke von Geneanet ist, dass ... mit der Schaffung eines eigenen Stammbaumes auch die Informationen des eigenen Stammbaums und die Ergebnisse der eigenen Ahnenforschung gemeinschaftlich zur Verfügung gestellt werden." Der Haken scheint aber zu sein: Es machen zu wenige mit, obwohl das Einstellen des eigenen Familienstammbaums nichts kostet. Andere Anbieter von Ahnenforschungsplattformen differenzieren richtigerweise zwischen öffentlichen und privaten Familienstammbäumen. Das zweite wesentliche Standbein von Geneanet ist kostenpflichtig: Es handelt sich um "Auswertungen aus Archiven, Datenbanken...., die von Partnerfirmen von Geneanet stammen. Das sind einige begeisterte Genealogen und genealogische Verbände und Vereine." Die Auswertungen werden unter Namen wie "colgncm..." bzw. "colgnecm..." angeboten und können beim kostenpflichtigen Abschluss von Geneanet Premium eingesehen werden. Die kostenpflichtige Seite von Geneanet ist völlig undurchsichtig. Nach Heinz Timmer " leisteten die Genealogen von FamilySearch einen sehr großen Teil der Beiträge". Aber FamilySearch stellt dem registrierten Nutzer seine Erkenntnisse kostenlos zur Verfügung. Wenig hilfreich ist auch die weitere Erklärung von Heinz Timmer: "Da die meisten genealogischen Verbände eine Bezahlung für die von Ihnen bereitgestellten Auswertungen erheben, wird dieser Betrag automatisch von Geneanet geregelt und gehört zu den Leistungen für Premium-Mitglieder." Fazit: Geneanet - gut gemeint und schlecht gemacht. Ahnenforschung lässt sich auch ohne Geneanet erfolgreich betreiben.
  2. Angermann, Frank
    ... weil die -E-Autos noch zu teuer sind. Nicht jeder kann sich ad hoc einen Neuwagen leisten. Ich fahr jetzt schon aus Kostengründen Autos die 12 und älter sind. Ob e-Autos so lange halten und dann bezahlbar sind, wird sich zeigen.... gibts eigentlich n E-Auto oder n E-Transporter mit dem man 3t oder mehr ziehen kann? Mir fällt nur der E-Pajero ein der kann aber nur 1800kg....
  3. Thomas Rappen
    So einfach, BE/ farbe ist es net. ich hbe aktuel lkein Geld, um meine 12 Jahre olle Diesel C5 auf E zu wechseln. Ich will, kann, auf Grund von Sponsoring meinen Spritti auf E umbauen.. die Realität überholt mich, für den Preis für den Umbau bekomme ich evtl. was elektrisches. Aktuell der elektrische, noch i mAufbau, für Strecken bis ~80km, für langstrecke der diesel, aber mit 6,3ltr/100km net ganz so schlecht, der diesel.. rechnen kannst du übrigens, bis die Spagetti wieder rauskommen, aber rechne das mal mit SchFa durch, dann werden viele beim diesel/ Spritti bleiben müssen, trotzdem, ich will elektrisch !!!
  4. Edelgard Mayer
    Diese erhöhten Stornogebühren der XReiseveranstalter widersprechen der einschlägigen Rechtsprechung i.V.m.Paragraph 651 ff. BGB u. Paragraph 305 Nr. 2
  5. Martin
    Hier ist der Artikel: www.karriereakademie.de
  6. Netzkritiker
    Macht irgendwie wenig Sinn der Test. Idealo bekommt eine Note 1,1 und dennoch ist Billiger.de mit 1,5 Testsieger.... Finde den Fehler

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