Jetzt ist sie wieder da: Die Vogelgrippe, bekannt auch als H7N9 (chinesisch: 禽流感 bzw. 禽流感病毒). In China, darunter in Shanghai, wurde nun der 20. Tote gemeldet (Teil drei Artikel unten nennt alle von der Vogelgrippe derzeit betroffenen Provinzen). Zusätzlich gäbe es noch 102 Personen, die an der Vogelgrippe erkrankt seien. Immerhin teilten die chinesischen Gesundheitsbehörden mit, sie hätten 12 Personen bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen können. Die Patienten gelten als geheilt. Derweil hat Chinas neuer starker Mann, Staatschef Xi Jinping, die chinesischen Behörden aufgerufen, alles zu tun, um eine weitere Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern. China gilt auf Grund seiner großen Vorliebe für Entenbraten und Geflügel als besonders anfällig für die Verbreitung der Vogelgrippe.

Ferner wurde bekannt, wonach sich bereits ein medizinisch-biologisches Fachteam der Weltgesundheitsorganisation WHO in China aufhalte, um zu untersuchen, wo möglicherweise noch Vogelgrippen-Fälle ausgebrochen sein könnten. Die Vogelgrippe heißt Vogelgrippe, da das H7-Virus eigentlich lediglich auf Vögel übertragen wird.

Eine Expertengruppe der Weltgesundheitsorganisation WHO ist derzeit in China unterwegs, um bei den Untersuchungen zu H7N9 zu helfen. Die Gruppe der H7-Viren befällt normalerweise Vögel. Allerdings gilt es als bewiesen, dass eine Person, welche von der Vogelgrippe befallen ist, diese sehr leicht – beispielsweise innerhalb einer Familie oder im Kollegenkreis am Arbeitsplatz – auf andere Personen übertragen kann. Letztlich gehören die Vogelgrippen-Viren dem Influenza-Viren-Stamm an.

Seit dem Jahr 2003 sind insgesamt 360 Menschen bis Mitte März 2013 an der Vogelgrippe gestorben. Schon einmal war China international in die Schlagzeilen geraten, da China im Umgang mit der Lungenkrankheit SARS sich im Jahr 2003 nicht stark an der Aufklärung beteiligt hatte. Man hatte dem Reich der Mitte sogar Verschleierung vorgeworfen.

+Symptome Vogelgrippe, Behandlung Vogelgrippe

Ein Erkrankter mit dem H7N9-Stamm der Vogelgrippe leidet meist an einem akuten Ausbruch recht hohen Fiebers (38 ° C), an Husten sowie anderen Infektionen der Atemwege. In der Regel, schreibt die chinesische Internet-Suchmaschine baidu.com, halte zudem eine Atemnot ganze 5 bis 7 Tage an. Oftmals sei auch eine schwere Lungenentzündung zu beobachten.

Werde die Krankheit nicht im Frühstadium erkannt und behandelt, würden sich die Symptome verschlimmern und schließlich – besonders auf Grund des Atemnotsyndroms – zum Tod führen. Deshalb sei es wichtig, dass spätestens am dritten Tag einer Erkrankung auf die diese Symptome zutreffen, ein oder am besten mehrere Ärzte und Spezial-Krankenhäuser konsultiert werden.

Da gerade Deutsche, Schweizer oder Österreicher Touristen oder Geschäftsreisende sich häufig in China, auch in Schanghai aufhalten, sollte besonders dieser Personenkreis bei Rückkehr nach Europa oder während dem Aufenthalt in Asien, auf mögliche Vogelgrippe-Symptome achten. Dabei kann grundsätzlich nicht davon ausgegangen werden, dass der übliche Hausarzt eine Vogelgrippe gleich auch als solches erkennt. Deshalb sollte man Ärzte gezielt darauf hinweisen. In der Regel verfügen Krankenhäuser über Spezialisten, die man zügig konsultieren sollte.

Die chinesischen Behörden empfehlen in Gebieten der Vogelgrippe folgende Vorkehrungen: Regelmäßiges Duschen und Hände waschen, kein enger Kontakt zu anderen Personen, eventuell einen Mundschutz.

Befallene Häuser – beispielsweise Bauernhöfe – empfehlen die Behörden abzubrennen. Ebenfalls solle man weder zu Schweinen noch zu Geflügel Kontakt aufnehmen und auch die Stallungen meiden (Foto).

Aktuellste Nachrichten zur Vogelgrippe können über die chinesische Internetsuchmaschine http://news.baidu.com/ gefunden werden. Dort dann die chinesischen Suchwörter für die Vogelgrippe beziehungsweise die Abkürzung H7N9 eingeben, also beispielsweise 禽流感 bzw. 禽流感病毒. Anschließend in den Internetbrowsern auf „Translate“ klicken (geht sowohl beim Internet Explorer, wie bei Google Chrome oder dem Mozilla Firefox).

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Das empfehlen die chinesischen Behörden im Umgang mit der Vogelgrippe.

+Von Vogelgrippe in China betroffene Regionen und Provinzen

Nach Mitteilungen der chinesischen „National Health and Family Planning Commission“ seien neben Shanghai folgende Provinzen in China von der Vogelgrippe betroffen: Shandong.Hier sei als erstes der Patient Zhang, männlich, 36 Jahre alt, erkrankt. Er habe in der Stadt Zaozhuang gelebt und habe im Bereich Baustoffen und Großhandel gearbeitet. Nach sechs Tagen Fieber und Husten sei er schließlich ins Zaozhuang City Krankenhaus am 21. April 2013 gegangen – nachdem er bereits eine schwere Lungenentzündung aufgewiesen habe.

Eine weitere von der Vogelgrippe betroffene chinesische Provinz sei nach Angaben des „Shandong Center for Disease Control“ (Mitteilung vom 22. April 2013) derzeit die Provinz Shandong.Hier sei der Nukleinsäure-Test bei einem Patienten positiv ausgefallen.

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