Antivirus-Pionier John McAfee baut The Brown List - eine Beschwerde-Seite

Jetzt macht der Name des US-Amerikaners John McAfee wieder die Runde. Der Grund dieses Mal: John McAfee möchte eine Webseite ins Leben rufen, auf der jeder über alles schreiben kann, was ihn oder sie ärgert. Das Projekt läuft unter dem Namen The Brown List:

Der Name John McAfee ist vielen dafür bekannt, dass er die gleichnamige Antiviren-Software entwickelt hat. Anderen wiederum sagt der Name John McAfee eher etwas im Zusammenhang mit einem Mord in Mittellateinamerika, welcher in der Nachbarvilla von John McAfee geschah und ihn vor gut einem Jahr zu einer verrückt anmutenden Flucht aus Belize verleitete.

John McAfee erklärte dazu: "Die Idee ist, dass die durchschnittlichen Menschen, die sich in irgendeiner Weise ungerecht behandelt fühlen, sich dort anmelden können und ihre Beschwerde einstellen können und auf Lösungs-Vorschläge durch andere Nutzer warten können."

Weiter erklärte McAfee zu seinem neuesten Projekt, der The Brown List: "Statt sich zu ärgern und auf jemanden auf der Autobahn zu schießen oder seine Frau anzuschreiben, können Sie sich auf der The Brown List anmelden."

Derzeit sammelt John noch Geld von Investoren für The Brown List. Insgesamt 450.000 US-Dollar habe er, heißt es, bereits von einem Investor eingesammelt. Das Geschäftsmodell sieht Antivirus-Pionier John McAfee über ein Abo-Modell. Vor allem Unternehmen sollen dafür bezahlen, dass sie sich auf seiner Webseiten anmelden dürfen, um dann mit Kunden in den Dialog zu gehen.

Damit könnte John McAfee ein Bezahl-Pionier sein. Schon heute gibt es unzählige Kunden-Bewertungsseiten, auf welchen Unternehmen mit Kunden im Dialog sind - meist ebenfalls, wenn es Streitfälle oder sonstige Unstimmigkeiten gibt. In der Regel sind solche Webseiten-Dialoge für Unternehmen bislang kostenlos.