EU & USA-Sanktions-Terror gegen Russland: S & P 500 Aktien knallen runter / Auch DAX stürzt ab

Stichwort: Massive Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Damit möchte die wirtschaftlich seit bald sieben Jahren selbst am Boden liegende EU (man denke an die Fast-Pleite Staaten Griechenland, Portugal, Irland, Spanien) gemeinsam mit den USA Russland wirtschaftlich kaputt machen. Der Absturz in der Ukraine war lediglich ein Vorwand für ein seit Jahren darauf hinauslaufendes westliches Wirtschafts-Komplott gegen Russland. Nun schlägt die Börse zurück: In den USA wurde bekannt, dass vergangene Woche die Aktien der wichtigsten 500 US-Unternehmen zusammengefasst im S& P Index den größten Absturz seit zwei Jahren hatten. Die Arbeitslosenquote liegt in den USA derzeit bei 6,2%:

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Sinnbild für wirtschaftlichen Niedergang in den Gezeiten: Ein Lieferwagen aus den 1930er Jahren in den USA weist den Weg: Geht es zurück oder nach vorne? Die EU und USA wollen zurück - zum Wirtschaftskrieg.

Das Datum Ende Juli 2014 wird ein historischer Tag sein. Es ist der Tag, an welchem die wahnwitzigen größenwahnsinnigen und selbst im Wirtschaftstaumel darniederliegenden 27 EU-Staaten zum ersten Mal seit Ende des Kalten Krieges im Jahr 1990, wieder begonnen haben, den Eisernen Vorhang aufzubauen:

In den USA sprechen bereits einige davon, wonach die Aktien-Verkäufe diverser Anleger so groß gewesen seien, dass bereits von einem Ausverkauf die Rede sein könne. Neben dem auch von der deutschen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD unterstützten Aufbau eines neuen Eisernen Vorhangs gegen Russland unter Führung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dürften beim Aktieneinbruch in den USA aber auch andere wichtige Wirtschaftsgrößen Einfluss haben.

Eine Flut positiver Konjunkturdaten hatte zwar den Aktienmarkt kurz angehoben. Doch: Solche Konjunkturdaten basieren oftmals auch auf politisch favorisierten Rechenschieberein, an deren Ende lieber die Aussage steht, man befinde sich im Wachstum, statt im Absturz. Noch am Freitag hatte die US-Regierung gegen den negativen Trend zu steuern versucht und behauptet, die USA würden angeblich mit 209.000 neuen Jobs in den nächsten Monaten zu rechnen haben.

PR-Finte der Obama-Administration

Dennoch nun dieser Einbruch an der US-Börse. Deshalb ist sicher kein Schelm, wer hinter den angeblich so überaus positiven US-Konjunkturdaten nun nachträglich diese doch als politische PR-Finte der Obama-Administration in Washington D.C. bezeichnen muss.

Denn die Börsen agieren in der Regel wesentlich realitätsnaher, als die Politik. Der massive EU- und USA-Sanktions-Terror gegen Russland bedeutet für Tausende westliche Unternehmen: Ja, der Westen steuert auf den 3. Weltkrieg zu. Ja, der Westen will den Eisernen Vorhang. Ja, der Westen will, dass auch die westlichen Unternehmen mit Russland brechen.

Doch außer dass der Westen eine große Klappe hat, gibt es sonst nicht viel dem entgegenzusetzen, was Russland wirtschaftlich zu bieten hat: Enorme Rohstoff-Vorkommen, welche die EU nicht vorzuweisen hat und kurz- mittel- und langfristig bitter benötigt. Ohne Rohstoff-Versorgung geht es in vielen Wirtschaftszweigen nicht.

Doch das ist der Politik-Mafia von Größenwahnsinnigen Politikern in den 27 EU-Staaten egal. Einige der wenigen Parteien, die sich eindeutig gegen Wirtschaftssanktionen gegen Russland ausgesprochen haben, waren die politischen Parteien AfD (die (Alternative für Deutschland; sie stellt sich am 31. August 2014 in Sachsen zur Wahl des Landtags, um nach Jahrzehnten der CDU-Dominanz diese zu kippen) sowie Die Linken (die das gleich Ziel in Sachsen hat - gemeinsam mit der SPD).

Negativ wirkt sich in den USA zudem der Fakt aus, dass die USA auf dem Weg sind, ihren Status als relatives Billiglohnland (Automobile können dort günstiger produziert werden, als in Deutschland) zu verlassen. Sprich: Die Löhne steigen. Das freut zwar die Angestellten und Arbeiter, kann aber eben auch erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität der Unternehmen haben.

Federal Reserve erhöht möglicherweise früher als erwartet die Zinsen

Schwer auf den Gemütern der US-Anleger und Investoren ruht aber auch, dass das Gerücht immer stärker um sich greift, wonach die mächtige Federal Reserve möglicherweise die Zinsen früher als erwartet erhöht.

Fakt ist: Der S & P 500 SPX fiel um -0,29% am Freitag, was ein drastischer Rückgang von 5,52 Punkte ist. Dennoch befindet sich der S & P 500 SPX immer noch auf einem Rekordhoch mit 1,925.15 Punkten. In der Benchmark der Woche liegt der Wochenverlust trotzdem sogar bei auffälligen -2,7%. Das wäre dann der größte prozentuale Rückgang seit dem 1. Juni 2012.

Und so sehen weitere wichtige Indizes der Aktienmärkte aus: Der Dow DJIA fiel um -0,42% oder 69,93 Punkte auf 16,493.37. Der blue-chip gauge stürzte um -2.8% ab. Das ist der größte Rückgang sei Ende Januar 2014:

Der CMC Markets Analyst Colin Cieszynski erklärt allerdings, er sehe die Rückgänge auf den Aktienmärkte in den USA auch aus einer anderen Perspektive. So sagte er: "Gute Nachrichten für die Wirtschaft sind schlecht für den Markt, da es bedeutet, dass sie die Liquidität aus dem Markt nehmen, welche die Aktienmärkte angeheizt hatten".

Auch DAX bricht ein

Auch Deutschlands wichtiger Börsenwert, der DAX DX:DAX, ging am Freitag um saftige -2.10% zurück. Im Wochenschluss waren es sogar drastische 4,5%. Das ist ebenfalls der deutlichste Rückgang in zwei Jahren und zeigt klar, dass die Investoren nach wie vor sehr verärgert und beunruhigt über den auch in Deutschland von der CDU und SPD zelebrierten neuen substanzlosen Größenwahn gegen Russland sind.

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