Money! Ausgaben für Krebsdiagnose steigen auf 22,4 Milliarden US-Dollar weltweit

Es ist ein Geschäfts, das sich lohnt: Die globalen Krebsvorsorgeuntersuchungen und Krebs-Diagnoseuntersuchungen.

Das dicke Geschäft mit der Krebsdiagnose und den Vorsorgeuntersuchungen. Bild: pixabay.com / CC0 Creative Common

Der Bericht "Cancer Diagnostics - Global Market Outlook (2017-2023)" geht davon aus, dass alleine bis 2023, also in den nächsten fünf Jahren, weltweit ungefähr 22,4 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 18,7 Milliarden Euro, rund um Krebs-Diagnosen ausgegeben werden.

Die Studie zur Krebsvorsorgeuntersuchungen und Krebsdiagnostik hat jetzt die Studien-Börse "Research and Markets" in seinen Bestand aufgenommen.

Noch 2016 seien, so die Studien-Autoren, nur 8,5 Milliarden US-Dollar, beziehungsweise 7,1 Milliarden Euro, für ärztliche Diagnosen rund um Krebs weltweit bezahlt worden.

Die Autoren begründen die Kostenexplosionen rund um Krebs wie folgt:

"Zu den Faktoren, die das Marktwachstum antreiben, gehören die zunehmende Verbreitung von Krebserkrankungen, das wachsende Bewusstsein für Gesundheitsversorgung und die jüngsten technologischen Fortschritte bei Diagnosegeräten."

Darüber hinaus gebe es weltweit eine bessere "staatliche Rückerstattungspolitik". Dies bedeutet, dass die Krankenkassen gesetzlich vorgeschrieben weltweit stärker die Kosten rund um Krebsdiagnosen und Vorsorgeuntersuchungen bezahlen müssen.

Angetrieben würden die Krebskosten unter anderem zudem durch "hohe Kosten für Diagnosegeräte" und "strenge Vorschriften für neue Produktzulassungen".

Wichtigste Krebsarten weltweit

Als global am weitesten verbreitete Krebsarten nennen die Studienautoren: Brustkrebs, Leberkrebs, Blutkrebs, Dickdarmkrebs, Nierenkrebs, Kolorektaler Krebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Eierstockkrebs, Melanome oder Lungenkrebs.

Frühzeitige Diagnosen könnten die Schwere einer Erkrankung begrenzen, mahnen die Studienmacher. Besonders zu empfehlen seien Forschungsinstitute, da diese in der Regel weltweit akzeptierte Krebsdiagnosegeräte hätten, welche wiederum durch staatliche und private Institutionen finanziert würden.

Die wichtigsten Krebs-Diagnoseverfahren seien: Instrumentenbasierte Diagnosen, Plattformbasierte Diagnose oder Tumormarken-Tests.

Die wichtigsten Konzerne rund um Krebs-Diagnostik

Zu den wichtigsten Konzernen rund um die Schaffung von Krebsanalyse-Werkzeugen zählen die Studien-Autoren:

Abbott Diagnostics, Agilent Technologies, Inc., Becton, Dickinson and Company, bioMérieux, C.R. Bard, Inc., F. Hoffmann-La Roche Ltd., GE Healthcare (A Subsidiary of General Electric Company), Hologic, Inc., Illumina, Inc., Koninklijke Philips N.V., Qiagen, Roche Diagnostics, Siemens Healthcare GmbH oder Therm-Fisher Scientific, Inc.

Die Studie zur Krebsdiagnostik "Cancer Diagnostics - Global Market Outlook (2017-2023)" hat 132 Seiten und wird von der Stratistics Market Research Consulting Pvt Ltd herausgegeben. Der Report hat die ID-Nummer ID: 4426194.

Einzelnachweise

(1) Cancer Diagnostics - Global Market Outlook (2017-2023), 132 Seiten, von: Stratistics Market Research Consulting Pvt Ltd, in: Research and Markets ("The world’s largest Market Research Store”) vom 29. Dezember 2017.

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