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Meere Erstmals Genom vom Octopus isoliert: Wie ein Alien, ein Außerirdischer

Die Krake erinnert viele an Aliens, Außerirdische. Ihre Intelligenz gilt als hoch. BILD: pixabay.com / susobande

Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, das Genom eines Oktopus-Tieres, das äußerlich wie ein Alien aussieht und auch als sehr intelligent gilt, zu isolieren.

Mit der Sequenzierung des Genoms des Oktopus erhoffen sich die Forscher nun mehr über eines der seltsamsten Lebewesen auf diesem Planeten zu erfahren. Der Octopus, auch bekannt als Krake, sieht nicht nur intelligent aus, erst ist es womöglich auch. Doch wie intelligent er ist, das sollen nun weitere Tests ergeben.

Schon die gesamte Biometrik des Octopus ist einmalig auf diesem Planten: Er hat nicht nur acht Arme, sondern obendrein auch gleich drei Herzen. Geradezu unheimlich ist seine Fähigkeit, seine äußere Erscheinung, also seine Haut, farblich perfekt der Umgebung anzupassen und sich damit zu tarnen. Eine solche Fähigkeit ist unter den Lebewesen weltweit kaum vorhanden. Zwar gibt es unzählige Lebewesen, welche von Natur aus die Farbe ihrer Umgebung tragen – zum Beispiel das fast exakte Grau, wie es einzelne Felsen auf Bergen aufweisen. Doch dass sich ein Tier geradezu von Stunde zu Stunde selbst die Farbe verpassen kann, die es zur perfekten Tarnung benötigt, das gilt nach wie vor als biologische Sensation und als Alien-mäßige Intelligenz.

Nicht umsonst sagt man, dass Kraken neben den Menschen den Höhepunkt der Evolution auf diesem Planeten repräsentieren. Bekannt ist, dass es Kopffüßer gibt, die von Schnecken oder Austern abstammen. Doch nach wie vor im Dunkeln tappen die Wissenschaftler, wie es dem Octopus gelungen ist, sich solch außerordentliche Fähigkeiten anzueignen, wie das perfekt sich ständig verändernde Tarnkleid.

Die Kopffüßer waren von Anfang von der Natur so konzipiert, dass sie wie Raubtiere in den alten Ozeanen sich aufhalten und überleben konnten. Ihr Ursprung wird 300 Millionen Jahre zurück datiert – also in einen Zeitraum, zu welchem es noch nicht einmal Menschen gab. Der Krake gilt als erstes intelligentes Wesen auf dem Planeten.

Bislang fanden Forscher Hunderte von Genen in den Kraken, welche bei anderen Tieren nicht bekannt sind. Die jetzt gelungene Sequenzierung des Genoms des Oktopus wurde in einem Wissenschaftsteam um Clifton Ragsdale durchgeführt, schreibt die Wissenschaftszeitschrift Nature. In Ragsdales Presseerklärung heißt es: "In diesem Sinne könnte man sagen, dass unsere Arbeit das erste sequenzierte Genom von einer Alien-Art darstellt." Die komplette wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht die Zeitschrift Nature. Ein Krake kann Fangarme von bis zu 25 Meter haben, das bedeutet eine Spannweite von bis zu 50 Metern. Damit können die Giganten letztlich größer als die größten Walfische sein. Doch nur selten hat man bislang so einen Riesen-Octopus zu Augen bekommen.

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