Griechen heben angeblich wegen Wahl 2,5 Milliarden ab

Angeblich hätten die Griechen 2,5 Milliarden Euro abgehoben aus Angst vor einem Regierungswechsel, welcher für Griechenland den Austritt aus dem Euro bedeuten könnte. Im Vorfeld der anstehenden griechischen Parlamentswahl sagte unter anderem der griechische Premier Antonis Samaras, wonach bei einem Wahlsieg des Linksbündnis SYRIZA unter Alexis Tsipras in Griechenland und einem Austritt aus dem Euro der griechischen Bevölkerung die Verarmung drohe:

Auch wenn man davon in griechischen Medien bislang nicht viel liest, so berichten dennoch einige deutsche Massenmedien, wonach die Griechen angeblich im Vorfeld der anstehenden Parlamentswahl nun "ihre Konten leer" räumen würden.

Derweil kommt zunehmend Kritik an Griechenland auf. So sagte beispielsweise der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, der Süddeutschen Zeitung (SZ) wonach "Griechenland seit 2010 faktisch mehrfach insolvent" gewesen sei.

Dabei habe die Europäische Zentralbank (EZB) "immer wieder" geholfen, für Griechenland eine Politik der verschleppten Insolvenz durchzuziehen. Gleichzeitig gibt es Äußerungen aus den Reihen der CDU, welche sagten, sollte Griechenland aus dem Euro austreten, so störe dies nicht weiter, da Griechenland nicht system-immanent sei.

So soll beispielsweise Michael Fuchs (CDU) gegenüber der Rheinischen Post in Düsseldorf gesagt haben, wonach "die Zeiten, in denen wir Griechenland retten mussten... vorbei" seien. Fuchs ist der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im deutschen Bundestag.

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