Update vom 22. Oktober 2026: Was AVM für die FRITZ!Box 7530 AX ändert und was nach der Installation zu prüfen ist

Das Wichtigste in Kürze

  • AVM nennt als Release-Datum von FRITZ!OS 8.50 für die FRITZ!Box 7530 AX den 22. Oktober 2026; für die FRITZ!Box 5690 liegt die Version seit dem 15. Oktober auf dem Download-Server.
  • Neu sind DNS-Filterlisten für Heim- und Gastnetz, eine automatische Priorisierung von Videokonferenzen und der Smart Check in der MyFRITZ!App.
  • Die Zahl der Freigaben steigt von 20 auf 250, das FRITZ!Fon bekommt einen Einfachen Modus mit SOS-Ruf.
  • Geändert wird auch die Namensauflösung: Die Endung „fritz.box“ wird standardmäßig nicht mehr per DHCP verteilt.

AVM hat FRITZ!OS 8.50 für die FRITZ!Box 7530 AX mit Release-Datum 22. Oktober 2026 bereitgestellt. Neu sind DNS-Filterlisten, eine automatische Priorisierung von Videokonferenzen und ein Einfacher Modus fürs FRITZ!Fon.

Die Angaben stammen aus den Versionshinweisen von AVM zur deutschen Ausgabe. Eigene Tests der Funktionen hat die Redaktion nicht durchgeführt.

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Das Update bringt Neuerungen für Internet, Telefonie, Heimnetz und Smart Home. Eine davon kann bestehende Einstellungen berühren und verdient deshalb vor der Installation einen Blick.

Die Neuerungen im Überblick

AVM führt in seinen Hinweisen eine ganze Reihe von Verbesserungen im Bereich Internet auf, dazu Änderungen bei DECT, Heimnetz, Smart Home, Speicher und System. Die wichtigsten Funktionen fasst die folgende Tabelle zusammen.

Funktion Was AVM beschreibt Hinweis
DNS-Filter Domains aus Filterlisten werden für Heim- und Gastnetz gesperrt Heimnetz, Netzwerk, Netzwerkeinstellungen, DNS-Filter
Priorisierung Videokonferenzen und ähnliche Echtzeitkommunikation werden automatisch erkannt Anzeige am Netzwerkgerät, bis zu 24 Stunden später einsehbar
Smart Check Zustand der Box und Empfehlungen in neun Kategorien MyFRITZ!App ab 2.16.0 (iOS) bzw. 2.29.0 (Android)
Einfacher Modus Vereinfachte Bedienung des FRITZ!Fon, SOS-Ruf Bis zu vier Notfallkontakte
Freigaben Maximale Zahl der Freigaben im Speicherbereich von 20 auf 250
Quelle: AVM, Versionshinweise zu FRITZ!OS 8.50 für die FRITZ!Box 7530 AX, Release-Datum 22. Oktober 2026.

Die Hinweise in diesem Beitrag beziehen sich ausschließlich auf die FRITZ!Box 7530 AX; für andere Modelle veröffentlicht AVM eigene Versionshinweise.

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DNS-Filter für das ganze Heimnetz

Mit FRITZ!OS 8.50 kann die Box DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz über angegebene Filterlisten filtern. Laut AVM lassen sich damit Zugriffe von Smartphones oder Computern auf bestimmte Domains blockieren. Genannt werden als Beispiele Werbung, Tracker und Malware, für die öffentlich verfügbare Listen genutzt werden können.

Die Listen können hinzugefügt und periodisch oder manuell aktualisiert werden. Eingerichtet wird die Funktion in der Oberfläche unter Heimnetz, Netzwerk, Netzwerkeinstellungen, Erweiterte Netzwerkeinstellungen, DNS-Filter.

„Die Filterung wirkt auf alle Heimnetzgeräte, sofern sie die IP-Einstellung von der FRITZ!Box übernehmen.“

AVM, Versionshinweise zu FRITZ!OS 8.50

Geräte, die ihre IP-Einstellungen nicht von der Box beziehen, werden demnach nicht erfasst. Für Ausnahmen lässt sich die Funktion laut AVM bei Bedarf konfigurieren.

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Videokonferenzen automatisch bevorzugt

Die Box erkennt laut AVM Videokonferenzen und ähnlich echtzeitrelevante Kommunikation automatisch und bevorzugt sie. Das soll nach den Angaben des Herstellers vor allem bei Videokonferenzen und Gaming zu stabileren und schnelleren Verbindungen führen.

Läuft eine solche Verbindung, zeigt die Oberfläche die Priorisierung am Netzwerkgerät an. Bis zu 24 Stunden später lässt sie sich auf der Detailseite nachvollziehen. Außerdem werden alle Priorisierungseinstellungen jetzt auch in Richtung des Heimnetzes unterstützt.

Ob die Erkennung im Alltag zuverlässig arbeitet, lässt sich aus den Versionshinweisen nicht ablesen. Die Aussage zur besseren Verbindung ist eine Herstellerangabe.

Smart Check, Smart Home und FRITZ!Fon

Der neue Smart Check zeigt in der MyFRITZ!App den Zustand der FRITZ!Box auf dem Startbildschirm. Hinweise, Empfehlungen und Warnungen gibt es laut AVM in den neun Kategorien F!OS, Smart Home, Telefonie, USB, Heimnetz, Internet, WLAN, LAN und Sicherheit.

Im Smart Home unterstützt die Box die Überlastschaltung für die Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210: Bei aktivierter Funktion schalten sie nach einer festgelegten Dauer ab, wenn eine eingestellte Leistung überschritten wird. Routinen können mehrere Auslöser kombinieren, etwa Zonen auf dem Smartphone. Eine Routine startet dann erst, wenn alle Smartphones mit hinterlegter Zone das Haus verlassen haben.

Das FRITZ!Fon erhält einen Einfachen Modus. Nach Angaben von AVM adressiert er vor allem Einschränkungen älterer Menschen und die Bedürfnisse weniger technikaffiner Menschen. Der SOS-Ruf ruft bis zu vier hinterlegte Notfallkontakte nacheinander an, Dauer und Wiederholung der Anrufsequenz sind einstellbar.

Ein weiterer Assistent soll den Wechsel von DSL auf Glasfaser beim selben Anbieter vereinfachen. Hinzu kommen Änderungen bei WireGuard: AVM nennt unter anderem einen Kill-Switch, der bei Ausfall einer WireGuard-Verbindung dafür vorgesehene Daten nicht über die Internetverbindung sendet.

Die Endung „fritz.box“ fällt weg

Die möglicherweise folgenreichste Änderung steht unter „Änderung“ und nicht bei den neuen Funktionen. Das DNS-Suffix „fritz.box“ wird in den Voreinstellungen nicht mehr per DHCP an Heimnetzgeräte verteilt.

Heimnetzgeräte wiederholen fehlgeschlagene Namensanfragen deshalb nicht mehr automatisch mit der Endung „fritz.box“. Wer Geräte im Heimnetz über kurze Hostnamen anspricht, sollte nach dem Update prüfen, ob das weiterhin klappt.

So lässt sich das alte Verhalten wiederherstellen

  • In der Oberfläche den Pfad Heimnetz, Netzwerk, Netzwerkeinstellungen, Erweiterte Netzwerkeinstellungen öffnen.
  • Dort den Bereich IPv4 und die DHCP-Einstellungen aufrufen.
  • Die frühere Art der Verteilung wieder aktivieren, wie sie AVM in den Versionshinweisen beschreibt.

Für die lokale Namensauflösung per mDNS nennt AVM außerdem die unterstützten Namen fritzbox.local, gateway.local und box.local sowie allgemein router.local und gateway.local.

Was nach dem Update zu prüfen ist

Checkliste nach dem Update der FRITZ!Box 7530 AX

  • Prüfen, ob Heimnetzgeräte, die über Kurznamen angesprochen werden, nach dem Update weiter erreichbar sind.
  • Bei der Nutzung von DNS-Filterlisten stichprobenartig kontrollieren, ob unerwartet Seiten nicht mehr laden.
  • Die MyFRITZ!App auf die Version 2.16.0 (iOS) bzw. 2.29.0 (Android) oder neuer bringen, wenn der Smart Check genutzt werden soll.
  • Vorhandene WireGuard-Verbindungen kontrollieren, da AVM mehrere Änderungen daran aufführt.

Die Liste ist eine Orientierung auf Grundlage der Herstellerangaben und keine Garantie, dass alle Funktionen in jedem Heimnetz identisch arbeiten.

Häufige Fragen

Für welche FRITZ!Box gilt das Update vom 22. Oktober 2026?

Die Version, auf die sich dieser Beitrag stützt, ist laut AVM nur für die FRITZ!Box 7530 AX geeignet. Für die FRITZ!Box 5690 liegt FRITZ!OS 8.50 auf dem Download-Server von AVM seit dem 15. Oktober 2026.

Was kann der neue DNS-Filter?

Er filtert DNS-Anfragen aus Heim- und Gastnetz über Filterlisten und kann laut AVM Zugriffe auf bestimmte Domains blockieren, etwa Werbung, Tracker und Malware.

Wie viele Freigaben erlaubt FRITZ!OS 8.50?

Die maximal zulässige Zahl der Freigaben steigt laut AVM von 20 auf 250.

Was ändert sich bei „fritz.box“?

Das DNS-Suffix „fritz.box“ wird standardmäßig nicht mehr per DHCP an Heimnetzgeräte verteilt. Die frühere Art der Verteilung lässt sich in den DHCP-Einstellungen wieder aktivieren.

Nutzen Sie eine FRITZ!Box 7530 AX, und welche der neuen Funktionen wollen Sie als Erstes ausprobieren? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen gerne in die Kommentare.

Quellen

Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe.

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