Aspen ist der Ort der Reichen, Prominenten, Schönen. Das ist bekannt. Der US-Ort Aspen, wunderbar gelegen in den Rocky Mountains in Colorado, ist aber auch jährlich Ziel Tausender sonstiger Reisender aus aller Welt. Aspen ist zwar ein Luxus-Skiort, aber auch ein multikulturell ausgerichteter Ort, der politisch sogar eher links steht. Obendrein steht Kultur hoch im Kurs. Wer Aspen im Sommer bereisen möchte – beispielsweise um das „Jazz Aspen Snowmass Labor Day Festival“ zu besuchen – muss seine Reise sehr gut planen. Grund: Hotelzimmer sind meist Wochen im Voraus zu diesem Zeitpunkt ausgebucht. netz-trends.de auf Spurensuche mit vielen Tipps für Reisende.
Dass Hotelzimmer auch im Sommer in Aspen rar sein können, liegt nicht nur am weltbekannten Jazz-Festival sondern auch an regelmäßigen anderweitigen Veranstaltungen, welche die Hotelzimmerpreise drastisch in die Höhe schnellen lassen oder sogar die Hotelzimmerkontingente manchmal komplett vereinnahmen. Das fängt schon im Frühsommer an. Von Juni bis Mitte August gibt es Musik-Festwochen, ausgerichtet von Musik-Studenten. Hier steht dann kein Jazz, dafür aber von Klassik bis Pop vieles im Vordergrund.
Besonders am Samstag der ersten Septemberwoche ist praktisch kein Hotelzimmer der günstigen und höheren Preiskategorie (also 110 bis 280 US-Dollar; Preise inklusive jeweils 12 Prozent Tax, also Steuer) für Spontanbucher zu erhalten. Das war auch am 1. September 2012 wieder so. In diesem Jahr lag das daran, dass zusätzlich zum immer am ersten September-Wochenende durchgeführten „Jazz-Festival Aspen and Snowmass“ (Freitag 31.8.2012 bis Sonntag 2.9.2012) ein Volleyball-Turnier ausgerichtet wurde. Was viele nicht wissen: Das Jazz-Festival wird eigentlich nicht in Aspen, sondern im 22 Kilometer entfernten Nachbarort „Snowmass Village“ durchgeführt. Kostenlose Shuttelbusse stehen im Zentrum bereit.
Das heißt aber auch für Reisende, Musikfans, Sportfans, Touristen oder sonstige Aspen-Fans: Frühzeitig buchen beispielsweise auf Online-Reisebuchungsportalen oder über die Tourismuszentrale in Aspen. Allerdings sind bei weitem nicht alle Hotelzimmer derzeit auf deutschen Reisebuchungsportalen zu finden.
Zumindest am Freitag den 31. August 2012 gab es aber auch noch für Spontanbesucher ein Doppelzimmer- beispielsweise in der St. Moritz Lodge & Condominiums. Wunderbar gelegen – direkt an einem Berg, aber immer noch zentral (334 W. Hayman Ave., Aspen; Tel.: 001-800-817-2069; Homepage: stmoritzlodge.com). Das circa 50 Zimmer umfassende Hotel ist ein absoluter Geheimtipp für jene, die günstig aber immer noch gerne stilvoll nächtigen möchten.
Das Hotel, das vom sympathischen Inhaber seit 40 Jahren geführt wird, ist architektonisch an ein typisches europäisches Alpenhotel angelehnt. Die Zimmer gibt es als einfache, aber schöne (wenn auch etwas kleine) Standard-Variante sowie in größeren Varianten auch mit Küchenzeilen. In Aspen finden sich an zahlreichen Stellen Hinweise, wonach man mit den großen Skiort-Vorbildern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Frankreich, mithalten möchte. So sind zahlreiche Straßen nach berühmten europäischen Skigebieten benannt. Eine Straße heißt in Aspen beispielsweise „S Garmisch St“. Auch Hotelnahmen sind öfters mal europäischen Urlaubsorten entlehnt.
Ein absolutes Plus in der St. Moritz Lodge & Condominiums ist die kleine familiäre gemütliche und bescheidene Hotel-Lobby mit Kamin und Sitzgarnituren sowie einem entspannten Blick auf den auch im August beheizten mittelgroßen Swimmingpool. Gerade an kühlen Sommerabenden – immerhin liegt Aspen über 2000 Meter hoch – ist das Erholung pur. Außerdem gibt es eine kleine Dampfsauna, die Gäste selbst einstellen dürfen. Das Hotel bietet einen äußerst gemütlichen Eindruck, rustikal, aber in vielen Details stilvoll. Außerdem bleibt man von sonstigen wichtigtuerischen Aspen-Besuchern verschont. Klunkerbehangene Damen, die permanent Aufmerksamkeit benötigen oder vor Wichtigkeit sich überbietender männlicher Genossen bleibt man hier verschont. Dafür trifft man ein buntes, oft auch junges, gebildetes Publikum.
Zudem kann es in der St. Moritz Lodge & Condominiums schon mal vorkommen, dass der Hotelchef seinen Gästen zum Empfang jeweils drei Gläser Wein kostenlos anbietet. Ein in Aspen kaum zu glaubendes hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnet die St. Moritz Logde außerdem aus: Für rund 110 US-Dollar (inkl. Tax, also Steuer) lässt sich hier im Sommer nächtigen. In der High Season – also im Winter – geht die Rate allerdings auf circa 140 bis 175 US-Dollar pro Tag hoch (Standardzimmer).
Das Hotel „Annabell Inn“, ebenfalls ein recht schönes Hotel in Aspen, verlangt pro Nacht und Doppelzimmer hingegen gleich 230 US-Dollar im August (232 W. Main Str., Aspen, Tel.: 001-877-266-2466 od. annabelleinn.com). Günstig wäre noch mit 140 US-Dollar (inkl. Tax) die „Aspen Mountain Lodge“ zu empfehlen (311 W. Main Str., Aspen; aspenmountainlodge.com). Nachteil: Ihre Zimmer sind teils sehr dicht an der recht lauten Hauptstraße von Aspen gelegen.
Einen guten Überblick über das Qualitäts- und Preisgefüge der Hotelszene in Aspen bietet die kostenlose Zeitschrift „Aspen & Snowmass. Official Vacation Planner 2012“. Sie liegt in der Regel in Touristen-Informationszentren, die teils in der Nähe von US-Autobahnen oder jeweils in den Orten zu finden sind, kostenlos aus und bietet in tabellarischer Form einen Kompakt-Überblick zur Hotelszene in den gewünschten Urlaubsorten, also auch Aspen.
Einen guten lokalen Überblick bieten zudem zwei kostenlose, durchaus umfangreiche, Zeitungen. Die „The Aspen Times“ umfasst beispielsweise am Sonntag leicht 38 Seiten und quillt über von werblichen Anzeigen – beispielsweise von zum Verkauf stehenden Immobilien. Die Zeitung ist im Tabloid-Format und liegt vor allem in Hotels kostenlos für die Touristen und Reisenden aus. Reisende, die mit dem Gedanken spielen, sich in oder um Aspen ein Zuhause zuzulegen, sollten vor Ort auf jeden Fall einen Blick auch in diese Zeitung werfen. Teils liegen vierfarbige Sonderbeilagen mit Villen- und Haus-Angeboten der „The Aspen Times“ bei.
+Aspen wählt eher links
Im September 2012 offerierte beispielsweise in der „The Aspen Times“ der Häusermakler „Joshua & Co“ (joshuaco.com) zahlreiche Immobilien in Aspen mittels einer solchen großformatigen Beilage. Geboten wird von der 37,5 Mio. US-Dollar-Traumvilla bis hin zum 1,4 Mio. US-Dollar Ferienhaus alles Mögliche.
Wer glaubt, das Internet drehe den Zeitungen die Luft ab, wird gerade in den USA immer wieder durch die zahlreichen dicken kostenlosen Tages- oder Wochenzeitungen in den Kommunen überrascht. Hunderte von Werbe-Inseraten tragen zur Finanzierung dieser etablierten kostenlosen Lokalpresse in den USA auch im Jahr 2012 noch bei.
Ebenfalls lesenswert ist die „Aspen Daily News“. Auch diese kostenlose Tageszeitung liegt in der Regel in den Hotels für die Touristen und Reisenden aus. Das Motto der Zeitung ist etwas ungewöhnlich: „If You Don’t Want it Printed, Don’t Let it Happen“. Auf 36 Seiten im Tabloid-Format erfährt der Leser das wichtigste aus Politik, Sport, Kultur, Lokalem. Auch hier finden sich häufig zahlreiche Immobilien-Inserate von Maklern – von der Ferienwohnung bis zum Mio.-Dollar-Traumhaus in Aspen.
Die Zeitung verfügt, wie die „The Aspen Times“, über eine vollwertige Redaktion, die sich täglich bemüht, auf recht hohem Niveau über das tagesaktuelle Geschehen zu berichten. Auch hier ist die Redaktion durch Hunderte Anzeigen immer noch flankiert. Wer glaubt, Lokalberichterstattung wäre mittlerweile überwiegend online, also im Internet, wird hier eines besseren belehrt. Selbst die gute alte Journalisten-Tradition des Kommentierens wird in den „Aspen Daily News“ auf einer Zeitungs-Doppelseite auf einem guten Niveau gepflegt.
Das in der ersten Septemberwoche jährlich zahlreiche Musikfans anlockende „Jazz Aspen Snowmass Labor Day Festival Artist Bio“ ist der Zeitung „The Aspen Times“ eine farbige Doppelseite wert. Hier erfahren Touristen und Reisende, auch Kulturfans, am einfachsten, wer alles zum Festival kommt: Von Steve Miller über das „Country duo of Jennifer Nettles and Kristian Bush“ bis hin zu „Trambone Shorty & Orleans Avenue“.
Weitere gute Informationen rund um Aspen und dem beliebten Nachbarort Snowmass bieten zahlreiche in Restaurants, Kneipen oder Discotheken kostenlos ausliegende Magazine. Eines davon ist das „Aspen SoJourner“ (aspensojourner.com). Neben zahlreichen Luxusanzeigen von Uhren oder teurer Kleidung, finden sich einige interessante Lokal-Artikel darin.
Beispielsweise ist ein Artikel mit der Überschrift „Sunshine on Our Shoulders“ überschrieben. Hier erfährt der Leser, dass auch Aspen sich noch lange nicht wieder auf dem Niveau – wirtschaftlich und touristisch – des Jahres 2006 befindet, dass es aber alleine von 2011 bis 2012 doch einen Anstieg gab. So seien beispielsweise die Hotels innerhalb eines Jahres um 18 Prozent besser ausgebucht – schreibt Michael Miracle, der Editor in Chief.
Ein weiterer interessanter journalistisches Beitrag befasst sich mit dem Thema der politischen Ausrichtung der Bewohner des Aspen-Gebietes. Die Frage ist gleichzeitig die Antwort: „How will the notoriously left-leaning town and county vote this year?“ (für die Präsidentschaftswahl). Weiter heißt es im Text: „Depending on when you’re reading this, the presidential election between Mitt Romney and Barack Obama is being debated, decided, or the result dissected. One thing we can say for sure will happen or has happend: Pitkin County (Aspen) goes for Obama.“
Wer hätte das gedacht, dass eines der reichsten Gebiete der USA doch eher politisch links als rechts zu wählen scheint. Das war aber nach Auskunft des Autors nicht immer so: Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein, hätten die Einwohner Aspens eher rechts – also die Partei der „Republikaner“ – gewählt statt jener der „Demokraten“.
Außerdem finden sich zahlreiche gute Ausflugstipps für Touristen, aber auch Einheimische, in der Zeitschrift „Aspen SoJourner“ – beispielsweise zum „Independence Pass“. Er sei rund 12.095 Feet hoch, aber im Sommer ein idealer Badeplatz.
Einen weiteren sehr guten Ausflugs-Tipp erfahren wir von unserer Hotel-Mitarbeiterin. Sie empfiehlt uns mit dem Auto in Richtung Recreation Center zu fahren, dann weiter bis zum ersten Touristenort und dort für sechs Dollar pro Person ein Ticket in die Berge der Rocky Mountains zu lösen.
Während der Fahrt in die Berge mit dem Bus erzählt der Busfahrer in überschwänglicher Weise von der Großartigkeit der Rocky Mountains, auch davon, dass man lieber nicht das Wasser der Bergseen oder der River trinken solle. Hier drohten zahlreiche Erkrankungen, hervorgerufen durch Bakterien. Als der Bus uns an der „Endhaltestelle“ heraus lässt, erwartet uns ein wunderbarer Anblick eines Sees der von malerischen Bergen umgeben ist. Eine rund zweistündige Wanderung um den See lässt die Schönheit einiger Gebiete der Rocky Mountains sehr nahe kommen. Es ist ein bisschen wie am Königssee.
Wer sich in Aspen besonders in den Sommermonaten erholen möchte – jenseits von seinem Hotelzimmer, der Ferienwohnung oder dem eigenen oder angemieteten Haus – der sollte einmal einen Besuch im „Aspen Recreation Center“ (Ortsrand) ins Auge fassen. Hier ist für Groß und Klein vieles dabei: Vom Planschbecken bis hin zur Sauna, vom Schwimmbecken bis zu den Ruheräume. Für Parkmöglichkeiten mit dem eigenen Auto ist ausgiebig gesorgt. Allerdings ist die Parkzeit auf drei Stunden limitiert.
Wer nach seinem Aufenthalt in Aspen nicht den Luxus hat, mit einem der zahlreichen sündhaft teuren Privatjets vom Flughafen Aspen wieder abzudüsen oder einfach keine Lust auf diesen verschwenderischen Luxus hat und sich für eine Tour mit dem Auto nach Denver zum Interkontinental-Flughafen entscheidet, der entscheidet richtig.
Vorausgesetzt, es ist genügen Zeit vorhanden. Wir empfehlen eine Fahrt im Cabrio über die Pässe der Rocky Mountains in einen Zwei-Stepp-Weg. Die erste Etappe dauert rund zwei Stunden bis in die beliebten US-Skiörtchen Breckenridge oder Frisco. In einem dieser beiden Orte sollte man sich eine Übernachtung in einem Hotel oder Motel besorgen und abends die schönen viktorianischen Gebäude entlang den Hauptstraßen genießen.
+Rückfahrt von Aspen nach Denver mit Zwischenhalt in Hot-Spots
Während in Frisco die Hotels und Motels sehr einfach zu lokalisieren sind, ist das im Urlaubsort Breckenridge – rund drei Autostunden vom Flughafen Denver entfernt – schwieriger. Hier sind die Hotels nicht auf den ersten Blick zu finden. Deshalb sollte auf jeden Fall die zentral an der Hauptstraße (rechte Seite liegend, 203 S. Main St.; gobreck.com) gelegene Touristen-Information (Breckenridge Welcome Center) aufgesucht werden. Diese verfügt über ein kostenloses Magazin „2011 – 2012 Vacation Planner Breckenridge Colorado“. Hier findet man, wie in Aspen, kompakt auf mehreren Seiten, die Anschriften und Ausstattungsmerkmale der Hotels.
Doch bevor man sich für ein Hotel entscheidet, sollte man auf jeden Fall noch in das im Informationszentrum der Stadt ausliegende kostenlose Magazin „Breckenridge. Summit County Living“ reinschauen. Hier inserieren auch einige sehr gute Hotels und geben mit Fotos einen Einblick in das, was den Touristen oder sonstigen Reisenden erwartet. Wichtig: Spätestens um 17 Uhr sollte man in US-Ortschaften ankommen, damit noch genügend Zeit zur Hotel- oder Motelsuche bleibt, sollte man nicht vorab beispielsweise auf Onlinebuchungsportalen ein Hotel gebucht haben.
Fast immer ein Zimmer findet sich in dem riesigen (wenn auch nicht sehr schönen) amerikanischen Urlaubshotel-Komplex „Beaver Run“ in Breckenridge. Mit etwas Glück kann hier ein Doppelzimmer für um die 100 US-Dollar in der Sommerzeit gemietet werden. Der riesige Hotelkomplex erinnert ein bisschen an ältere Hotels in Las Vegas. Ein Spa-Bereich steht ebenso zur Verfügung, wie ein kostenloser Shuttelservice downtown Breckenridge. Das Hotel ist nichts für Luxus-Ansprüche, genügt aber einem, der nur wenige Nächte eine einigermaßen ordentliche Bleibe sucht, möglicherweise auch nur eine Nacht, um dann am nächsten Tag weiter zum Flughafen Denver zu fahren, um zurück nach Europa zu fliegen.
Merke: Während der Fahrt von Aspen nach Breckenridge oder Frisco einen Zwischenhalt einlegen in dem alten Goldgräberstädtchen Leadville (3.800 Einwohner). Hier findet sich einer der drei ältesten noch betriebenen Saloons der Vereinigten Staaten von Amerika. Er wurde im Jahr 1879 gegründet und verfügt noch über die sehr beeindruckende edle Original-Einrichtung.
An der Decke hängt sogar noch ein Henkersseil – ebenfalls aus der damaligen Zeit. Ein Getränk, beispielsweise ein Bier für 4 US-Dollar sollte hier auf jeden Fall genossen werden. Gleich gegenüber befindet sich in einem etwas maroden Zustand eines der ältesten Opernhäuser der USA, beziehungsweise sogar der Welt. Das alte Opernhaus „Tabor Opera House“ wurde im Jahr 1879 im US-Örtchen Leadville gegründet. Die Einrichtung ist nahezu identisch erhalten, erklärt die Chefin netz-trends.de vor Ort. Heute werden dort immer noch Konzerte, beispielsweise von Pop-Bands, aufgeführt. Der klassische Opernbetrieb ist aus Kostengründen längst eingestellt.
Doch nicht nur der Saloon ist in Leadville spektakulär oder das alte US-Opernhaus, sondern auch zahlreiche über hundert Jahre alte viktorianischen Häuser, die die Hauptstraße säumen. Zudem finden sich in den Häusereinfahrten immer wieder uralte landwirtschaftliche Geräte, die noch aus Holz geschaffen wurden – wie alte Holzwasserwägen. Deshalb: Wer nach seinem Aspen-Urlaub nicht gleich bis in die Nähe von Denver, nach Breckenridge möchte, der sollte überlegen, ob er nicht vielleicht eines der simplen Motels in Leadville aufsucht und dort eine Nacht verbringt. Immerhin ist Leadville auch mit 3.380 Metern höchst gelegene Ort der USA. Klar, dass es abends entsprechend kühl wird. Das gilt auch für den tiefer gelegenen Ort Breckenridge (3000 Einwohner).