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Zeitzeugen und Entdecker B3 2017 als Forum für Sammler

Ingvild Goetz B3 Biennale

Kunst boomt. Weltweit werden damit zu Zeit etwa 11 Milliarden Dollar umgesetzt. Allein die drei teuersten Gemälde der Welt kosteten über ein halbe Milliarde Dollar.

Videokunst, oder wie es heute heißt zeitbasierte Medienkunst, führt in diesem Zusammenhang eher ein Nischendasein. Kein Wunder, taugt sie doch eher nicht als Geldanlage, Wertsteigerungen sind kaum zu erzielen.

Die offene Verfügbarkeit im Internet begrenzt die Möglichkeiten für private Sammler, ihre Werke wieder zu verkaufen. Und auch eine Präsentation im privaten Umfeld ist oftmals schwierig. Dennoch gibt es eine Reihe millionenschwerer und eiflussreicher Sammler auf diesem Gebiet. Ihnen geht weniger um das Anhäufen neuer Vermögenswerte, als um das Entdecken und Fördern zeitgenössischer, gesellschaftlich relevanter Medienkunst.

Die B3 Biennale des bewegten Bildes (29.11.-3.12.2017) in Frankfurt wagt in diesem Jahre Einmaliges und bietet fünf der wichtigsten Sammler und Förderer ein Forum. Ingvild Goetz (D; Foto), Mario von Kelterborn (D), Carol Weinbaum (CAN), Manuel de Santaren (USA), Baryn Futa (USA), und Tony Podesta (USA) zeigen im Rahmen der B3 Werke aus ihren umfangreichen Medienkunst-Kollektionen, darunter Arbeiten von so außergewöhnlichen Künstlern wie Marina Abramovic (Serbien), Matthew Barney (USA), Jesper Just (DK), Haroun Farocki (D) und Julian Rosefeldt (D).


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