Netflix kostet im teuersten Abo 21,99 Euro, Disney+ 15,99 Euro – was Amazon Prime Video zusätzlich für werbefreies Streaming verlangt
Das Wichtigste in Kürze
- Netflix hat seine Preise in Deutschland im September 2026 erhöht und das werbefreie Basis-Abo abgeschafft: Die Abos kosten jetzt zwischen 6,99 und 21,99 Euro im Monat.
- Disney+ verlangt aktuell zwischen 6,99 Euro (mit Werbung) und 15,99 Euro (Premium, 4K) im Monat, beim Jahresabo etwas weniger pro Monat.
- Amazon Prime kostet 8,99 Euro im Monat oder 89,90 Euro im Jahr und schließt Prime Video mit Werbung ein; werbefreies Streaming kostet dort zusätzlich 2,99 Euro im Monat.
- Alle drei Dienste lassen sich monatlich kündigen; bei Jahresabos endet der Vertrag erst nach zwölf Monaten.
Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video haben ihre Preise 2026 angehoben. Dieser Vergleich zeigt, was die einzelnen Abo-Stufen aktuell kosten und wo sich ein Wechsel oder eine Kündigung lohnen kann.
Wer mehrere Streaming-Abos gleichzeitig hat, zahlt inzwischen schnell über 40 Euro im Monat. Die drei großen Anbieter unterscheiden sich dabei deutlich darin, wie viel ein werbefreies Abo kostet und was in der günstigsten Stufe enthalten ist.
Dieser Überblick stellt die aktuellen Preise gegenüber und zeigt, worauf es bei der Entscheidung für oder gegen ein Abo ankommt.
Netflix: Diese Preise gelten seit September 2026
Netflix hat im September 2026 zum ersten Mal seit April 2024 die Preise in Deutschland angehoben und zugleich das werbefreie Basis-Abo abgeschafft. Bestehende Kundinnen und Kunden dieses Abos müssen in eine der verbleibenden drei Stufen wechseln.
Seitdem gilt: Das Abo mit Werbung kostet 6,99 Euro statt zuvor 4,99 Euro im Monat, Standard (Full HD, werbefrei) 15,99 Euro statt 13,99 Euro und Premium (4K) 21,99 Euro statt 19,99 Euro. Ein Zusatzmitglied außerhalb des eigenen Haushalts kostet je nach Abo 4,99 oder 5,99 Euro im Monat zusätzlich.
Disney+: Werbung, Standard oder Premium
Bei Disney+ gibt es ebenfalls drei Stufen: Standard mit Werbung für 6,99 Euro im Monat, Standard ohne Werbung für 10,99 Euro im Monat (109,90 Euro im Jahr) sowie Premium mit 4K und Dolby Atmos für 15,99 Euro im Monat (159,90 Euro im Jahr). Bei jährlicher Zahlung liegt der monatliche Durchschnittspreis damit unter dem Monatsabo.
Disney+ hat die Preise in den vergangenen Jahren mehrfach angehoben. Für Bestandskunden mit Jahresabo greift eine Erhöhung in der Regel erst zur nächsten Verlängerung.
Amazon Prime: Prime Video und die Werbefreiheit
Prime Video ist in Deutschland an eine Amazon-Prime-Mitgliedschaft gekoppelt, die 8,99 Euro im Monat oder 89,90 Euro im Jahr kostet – umgerechnet rund 7,49 Euro im Monat bei Jahreszahlung. Die Mitgliedschaft bringt neben Prime Video auch Versand- und weitere Vorteile mit sich.
Seit Anfang 2024 zeigt Prime Video Werbung; wer das abschalten will, zahlt in Deutschland zusätzlich 2,99 Euro im Monat. In den USA kündigte Amazon für diese Zusatzoption eine deutliche Erhöhung an, für Deutschland war nach bisherigem Stand keine entsprechende Preiserhöhung angekündigt.
Alle Abos im direkten Vergleich
| Anbieter | Günstigste Stufe | Werbefrei (Einstieg) | Höchste Stufe |
|---|---|---|---|
| Netflix | 6,99 €/Monat | 15,99 €/Monat | 21,99 €/Monat |
| Disney+ | 6,99 €/Monat | 10,99 €/Monat | 15,99 €/Monat |
| Amazon Prime (inkl. Prime Video) | 8,99 €/Monat | 11,98 €/Monat* | 11,98 €/Monat* |
*Amazon Prime (8,99 €) plus werbefreie Zusatzoption für Prime Video (2,99 €). Jahrespreise können pro Monat umgerechnet günstiger ausfallen. Stand: 30. Oktober 2026, jeweils offizielle Preisangaben der Anbieter bzw. zuletzt bestätigte Preise.
Wer mehrere Dienste parallel nutzt, kann durch gezieltes Pausieren sparen: Ein Abo für wenige Monate abschließen, die gewünschten Serien oder Filme schauen und anschließend kündigen, ist bei allen drei Anbietern grundsätzlich möglich – ein Jahresabo bindet dagegen für zwölf Monate.
Checkliste vor dem nächsten Abo-Wechsel
- Eigene Streaming-Abos auflisten und monatliche Gesamtkosten addieren.
- Prüfen, ob ein Jahresabo trotz Bindung günstiger ist als zwölf Monatszahlungen.
- Bei Werbung im günstigsten Abo abwägen, ob die werbefreie Stufe den Aufpreis wert ist.
- Ungenutzte Abos kündigen, bevor die nächste automatische Verlängerung abgebucht wird.
- Bei befristetem Bedarf (etwa eine einzelne Serie) ein Abo nur für den nötigen Zeitraum abschließen.
Häufige Fragen
Welcher Streaming-Dienst ist aktuell am günstigsten?
In der jeweils günstigsten, werbefinanzierten Stufe verlangen Netflix und Disney+ aktuell beide 6,99 Euro im Monat. Amazon Prime kostet 8,99 Euro im Monat, bringt dafür aber zusätzliche Prime-Vorteile über das Streaming hinaus mit.
Kann ich die Abos monatlich kündigen?
Netflix und die Monatsabos von Disney+ sowie Amazon Prime lassen sich jeweils zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Nur Jahresabos binden für zwölf Monate.
Was kostet werbefreies Streaming zusätzlich?
Bei Netflix und Disney+ ist Werbefreiheit an eine höhere Abo-Stufe gekoppelt. Bei Amazon Prime Video kommt die Werbefreiheit als separate Zusatzoption für 2,99 Euro im Monat zur Prime-Mitgliedschaft hinzu.
Lohnt sich ein Jahresabo?
Bei Disney+ und Amazon Prime fällt der monatlich umgerechnete Preis bei Jahreszahlung niedriger aus als beim Monatsabo. Dafür ist das Abo für zwölf Monate gebunden und lässt sich nicht zwischendurch kündigen.
Wie viele Streaming-Abos haben Sie gerade gleichzeitig laufen, und was zahlen Sie dafür im Monat? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrung gerne in die Kommentare.
Quellen und Stand
- Netflix: Offizielle Hilfeseite zu Abos und Preisen in Deutschland
- Connect: Netflix erhöht in Deutschland erneut die Preise, 4. September 2026
- Monsterdealz: Disney Plus Kosten 2026: Alle Preise, Tarife und Spartipps im Überblick, aktualisiert 30. September 2026
- Inside Digital: Amazon Prime Video Kosten 2026: Preise und alle anderen Details, 1. Oktober 2026
- Serienjunkies: Amazon Prime Video: Kosten für werbefreie Abo-Stufe steigen (USA), 16. März 2026
Recherche- und Datenstand: 30. Oktober 2026.
Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe.