MindZip Erfolgreicher Kampf gegen die Vergessenskurve Wie eine App die Contentbranche umkrempelt

Die Education-App MindZip soll das Lernen im digitalen Zeitalter revolutionieren. Logo MindZip

120.000 Nutzer weltweit, verfügbar in 14 Sprachen, in mehreren Ländern von Apple als Lieblings-App gelistet. So etwas nennt man organisches Wachstum. Nach nur drei Jahren am Markt ist die Education-App MindZip auf dem besten Wege, das Lernen im digitalen Zeitalter zu revolutionieren.

MindZip-Gründer Torsten CasparFoto: MindZipMindZip-Gründer Torsten Caspar hat sich dem Kampf gegen die Vergessenskurve verschrieben. Die Vergessenskurve, 1885 vom deutschen Gedächtnisforscher Hermann Ebbinghaus ermittelt, besagt zusammengefasst, dass das menschliche Gehirn bis zu 70% des neu Gelernten innerhalb der ersten Woche vergisst. „Der US-amerikanische Pädagoge Edgar Dale geht sogar davon aus, dass wir uns nur noch an 10% davon erinnern, was wir einmal gelesen haben“, sagt Caspar. Informationsüberfluss und Reizüberflutung sorgten zusätzlich dafür, dass neues Wissen schnell verblasse.

Caspars Lösung heißt MindZip, eine App zur einfachen Verinnerlichung von Wissen. Durch zeitnahe und gehirngerecht optimierte Wiederholungen von wesentlichen Kerngedanken wird das neu Gelernte aktiv gehalten und nach wenigen Wochen dauerhaft im Langzeitgedächtnis abgespeichert. Mit nur 5 Minuten MindZip pro Tag könne man, so Caspar, bis zu 20 Bücher pro Jahr verinnerlichen. MindZip wird künftig auch noch das "Mindmapping"-Konzept des US-amerikanischen Kreativitätsforschers Tony Buzan verfeinern. Ein wesentlicher Teil des MindZip Systems sind verschiedene Werkzeuge zur Erstellung, Organisation und Veröffentlichung selbst erstellter Inhalte. Damit bietet MindZip jedem die Möglichkeit, andere als Influencer zu inspirieren. Eine Art Instagram für brillante Gedanken, wie der Entwickler betont.

Mit MindZip ist Caspar in eine (Riesen)lücke gestoßen, die andere digitale Wissensanbieter nicht ausfüllen können. Mit seinem internationalen Team von 12 engagierten Köpfen arbeitet er zielgerichtet an der Revolution im Bereich nachhaltiges Lernen. Mit dem Ziel, die Welt schlauer zu machen. Die bisherige Resonanz stimmt ihn optimistisch: „Wir verzeichnen bis jetzt rund 120.000 Downloads und die MindZip-Community wächst rasant.“ Dabei sei das Potenzial längst nicht ausgeschöpft: „Es gibt mehr als 300 Millionen Studenten und selbstmotivierte Lernende, die versuchen, effektiver zu lernen oder das Vergessen zu vermeiden“, sagt Caspar.

Für die nahe Zukunft kündigt er weiterer Features an, unter anderem Unternehmensportale und geschlossene Nutzergruppen für Spezialthemen sowie ein Blockchain-basiertes Vergütungsmodell für die Ersteller von Inhalten. So können ab Oktober 2018 Unternehmen kostenpflichtig eine Präsentation in Form einer Gedankensammlung für eine geschlossene Nutzergruppe (nur auf Einladung) veröffentlichen, z. B. um Investoren ein PitchDeck zur Verfügung zu stellen.

Fest steht: MindZip hat die Contentbranche umgekrempelt. Die Vision des Startup für die Zukunft ist eindeutig: Am Ende des Weges wird die MindZip-Community ein einzigartiges Referenzsystem für das Wissen dieser Welt erstellen. In MindZip werden künftig Micro-Communities rund um einzelne Ideen, Themen, Fragen entstehen. Dies wird ein neues Forum schaffen, in dem sich Menschen mit gleichen Interessen kennenlernen können.

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