Online-Shops Handmade at Amazon: Konkurrenz für Handgemacht-Shops wie DaWanda oder Etsy

Das amerikanische Online-Kaufhaus Amazon macht nun auch Online-Shops für Selbstgebasteltes oder sonstiges Selbstgemachtes Konkurrenz. Unter dem Namen "Handmade at Amazon" verkauft der weltgrößte Online-Händler künftig auch selbstgemachte Produkte.

Bild: pixabay.com / Efraimstochter
Bald ist wieder Weihnachtszeit und damit für viele Bastelzeit.

Ob gestrickte Socken, gebastelte Hexen aus Schrottmaterialien oder selbst gezimmerte Spielzeugklötzchen: Das alles können Kunden wahrscheinlich schon bald in Hülle und Fülle auch bei Amazon finden. Wahrscheinlich wird es im "Handmade at Amazon"-Bereich wie üblich wieder die Marketplaces geben, wo also Shop-Betreiber als Shop-in-Shop-Lösung Amazon nutzen. In Deutschland sind bislang Handbastel-Geschäfte wie DaWanda oder Etsy erfolgreich.

Der Etsy-Shop mit dem Motto "Kauf Produkte von Menschen aus der ganzen Welt" bezeichnet sich selbst als "weltweit größter Online-Marktplatz für Produkte direkt von unabhängigen Designern, Künstlern und Sammlern". Ein ähnliches Konzept hat der in Berlin ansässige Online-Shop DaWanda.

Wichtig ist, sagte Amazon, dass alle Produkte auf Handmade at Amazon tatsächlich persönlich und handgemacht sind, also nicht industriell angefertigt wurden. Zu Anfang möchte Amazon, dass Fans von Selbstgemachtem, beziehungsweise Selbstgebasteltem in den Bereichen Kunst, Lampen, Möbel, Party oder Papierwaren ihre Produkte anbieten.

Weitere Rubriken sollen schon bald folgen. Allerdings darf nicht jeder bei Amazon seine Bastel-Produkte anbieten. Anfänglich möchte Amazon nur Anbieter oder Shops zulassen, die nicht mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigen. Erlaubt sind zudem Gemeinschaften – also beispielsweise Behinderten-Gemeinschaften – sofern diese keine Zusammenschlüsse von über 100 Mitarbeitern sind.