Angeschlagen: Blackberry soll für 3,3 Mrd. Euro verkauft werden an Fairfax Financial Holdings

Derzeit habe man, sagte Blackberry, gemeinsam mit Fairfax Financial Holdings einen "letter of intent" unterzeichnet, der als Basis für den Verkauf von Blackberry an die Fairfax Financial Holdings und deren Partner dienen solle. Derzeit ist ein Kaufpreis von 3,3 Mrd. Euro (4,7 Mrd. US-Dollar) im Gespräch. Fairfax besitzt bereits 10 Prozent an dem traditionellen Smartphone-Hersteller Blackberry.

Foto: Scrennshot blackberry
Blackberry könnte in Kürze verkauft werden.

Blackberry vor Verkauf - Das angeschlagene Unternehmen des Handyherstellers Blackberry soll möglicherweise für 3,3 Mrd. Euro (4,7 Mrd. US-Dollar) an einen privaten Investor verkauft werden. Das würde einem Preis von 7,30 Euro (9 US-Dollar) je Anteil (share) entsprechen. Konkret teilte der Smartphone-Hersteller Blackberry am Montag mit, wonach man eine Übernahme-Übereinkunft von Blackberry mit der privaten Investmentgruppe Fairfax Financial Holdings getroffen habe.

Doch noch steht die Finanzierung der Milliarden-Übernahme durch Fairfax auf wacklingen Füßen. Deshalb sei Fairfax gemeinsam mit Co-Investoren derzeit auf der Suche nach einer Bank, die den Übernahme-Deal finanziere.

Im Gespräch ist die amerikanische Bank of America Merrill Lynch sowie BMO Capital Markets. Bis zum 4. November, teilte Blackberry, wolle man den Verkauf unter Dach und Fach bringen. Beraten lässt sich Blackberry von JPMorgan Chase, Perella Weinberg, BDT & Company, Shearman & Sterling und McCarthy Tétrault. Zudem hat Blackberry die Rechtsfirmen Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom und Torys hinzugezogen.

Blackberry teilte mit, wonach man sicher sei, möglichen Investoren nach wie vor "hohe Werte liefern" zu können. Gleichzeitig treibe man sein Ziel voran, sich von einem primären Smartphone Hersteller zu einem Softwareunternehmen zu entwickeln.
Blackberry gab erst kürzlich bekannt, wonach das kanadische Unternehmen 40 Prozent der Arbeitsplätze abbauen müsse, was etwa 4.500 Jobs entspreche. Zuvor hatte Blackberry einen Quartalsverlust von 1 Mrd. US-Dollar bekannt gegeben.