143 Gebote erhalten Förderung; der gewichtete Zuschlagswert liegt bei 9,67 Cent je Kilowattstunde

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundesnetzagentur veröffentlichte am 3. November die Ergebnisse der Dach-Solar-Ausschreibung zum Gebotstermin 1. Oktober 2026.
  • 143 Gebote mit zusammen rund 288 Megawatt erhielten einen Zuschlag; ausgeschrieben waren rund 296 Megawatt.
  • Der mengengewichtete Zuschlagswert betrug 9,67 Cent je Kilowattstunde und lag damit nahe an den 9,72 Cent der Vorrunde im Juni.

Bei der jüngsten Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden haben 143 Gebote einen Zuschlag erhalten. Zusammen stehen sie für rund 288 Megawatt Leistung. Die Bundesnetzagentur veröffentlichte die Ergebnisse am 3. November; das eingereichte Volumen lag über der ausgeschriebenen Menge.

Für die Runde zum 1. Oktober 2026 waren 296,269 Megawatt vorgesehen. Laut Bundesnetzagentur gingen 177 Gebote über insgesamt 347 Megawatt ein. 34 Gebote mit 58 Megawatt wurden ausgeschlossen. 143 Gebote über 288,247 Megawatt erhielten den Zuschlag.

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Mehr Gebotsmenge als ausgeschrieben

Die Ausschreibungsmenge war mit 296,269 Megawatt festgelegt. Eingereicht wurden 347 Megawatt – im Juni waren es in der Vorrunde 238 Megawatt. Die Nachfrage der Bieter überstieg damit die ausgeschriebene Leistung. Die Bundesnetzagentur bezuschlagte nach dem Verfahren 288,247 Megawatt.

Die meisten Zuschläge entfielen auf Nordrhein-Westfalen: 66 Megawatt in 38 Geboten. Es folgten Hessen mit 30 Megawatt, Brandenburg mit 28, Niedersachsen mit 27 und Rheinland-Pfalz mit 19 Megawatt. Diese Länderwerte beschreiben die Standorte der bezuschlagten Gebote, nicht bereits fertiggestellte Anlagen.

Der Zuschlagswert blieb fast stabil

Die bezuschlagten Gebote lagen zwischen 8,50 und 10 Cent je Kilowattstunde. Der mengengewichtete Mittelwert betrug 9,67 Cent. Im Juni waren es 9,72 Cent je Kilowattstunde. Die Werte stammen aus dem Gebotspreisverfahren; die Bundesnetzagentur führt das Verfahren für diesen Termin als „pay as bid“.

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Das heißt: Der veröffentlichte Mittelwert ist kein einheitlicher Preis für alle Projekte. Er fasst die bezuschlagten Gebotswerte gewichtet zusammen. Die einzelnen Werte unterschieden sich innerhalb der genannten Spanne.

Was die Zahlen für Haushalte bedeuten

Die Auktion betrifft Gebote für größere Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden. Ein Zuschlag ist eine Entscheidung im Förderverfahren und kein Beleg dafür, dass die jeweilige Anlage bereits gebaut oder in Betrieb ist. Die 9,67 Cent je Kilowattstunde sind auch kein Haushaltsstromtarif und erlauben keine direkte Prognose für die nächste Stromrechnung.

Die Detailseite der Bundesnetzagentur zur Ausschreibung nennt den 3. November als Veröffentlichung der Zuschläge. Nach ihrer Angabe gelten die Zuschläge eine Woche später, am 10. November, als bekanntgegeben.

Häufige Fragen

Was bedeutet der Zuschlagswert von 9,67 Cent je Kilowattstunde?

Das ist der mengengewichtete Durchschnitt der bezuschlagten Gebotswerte dieser Ausschreibungsrunde. Er ist kein einheitlicher Haushaltspreis; die Einzelwerte lagen laut Bundesnetzagentur zwischen 8,50 und 10 Cent je Kilowattstunde.

Sinkt dadurch automatisch der Strompreis für Haushalte?

Nein. Die Ausschreibung betrifft Förderzuschläge für bestimmte Anlagen. Aus dem Auktionsergebnis allein lässt sich keine direkte Änderung von Haushaltsstromtarifen ableiten.

Sind die bezuschlagten Anlagen schon in Betrieb?

Das Ergebnis weist Gebote und Zuschlagsmengen aus. Es belegt nicht, dass alle Projekte bereits gebaut oder ans Netz angeschlossen sind.

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Ihre Meinung ist gefragt: Sollte die Ausschreibungsmenge für Dach-Solaranlagen weiter steigen, wenn mehr Leistung geboten als ausgeschrieben wird? Schreiben Sie Ihre Einschätzung in die Kommentare.

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Quellen und Stand

Recherche- und Datenstand: 4. November 2026.

Transparenz: Bei Recherche, Strukturierung und Formulierung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Zahlen und Verfahrensangaben wurden anhand der verlinkten Primärquellen geprüft; die redaktionelle Verantwortung liegt bei NETZ-TRENDS.de.

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