Die Touch-Modelle mit M5 Pro oder M5 Max kosten bis zu 5.599 Euro; das M6-Einstiegsmodell ohne Touchscreen startet bei 2.299 Euro

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple bringt mit dem MacBook Pro PROLED XDR Display erstmals einen Touchscreen in einen Mac; das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro kostet in Deutschland ab 3.299 Euro, das 16-Zoll-Modell ab 3.899 Euro.
  • Vorbestellungen laufen seit dem 28. Oktober 2026, Auslieferung und Verkauf in deutschen Apple Stores beginnen am Freitag, 6. November 2026.
  • Parallel bleibt ein günstigeres 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip und klassischem, nicht berührbarem Liquid-Retina-XDR-Display im Programm – Startpreis 2.299 Euro.

Apple hat mit dem MacBook Pro PROLED XDR Display den ersten Mac mit Touchscreen vorgestellt. Das Einstiegsmodell mit M5-Pro-Chip kostet in Deutschland 3.299 Euro – 900 Euro mehr als die bisherige Pro-Variante von 2024.

Bislang hatte Apple Touchscreens an Mac-Computern konsequent abgelehnt und das Bedienkonzept Tastatur, Trackpad und iPad-Touchscreen strikt getrennt. Mit dem neuen MacBook Pro PROLED XDR Display kehrt der Konzern diese Haltung um: Das Display reagiert nun erstmals selbst auf Berührung, zusätzlich zu Tastatur und Trackpad.

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In Deutschland bedeutet die Neuvorstellung vor allem eins: eine veränderte Preisstruktur. Wer bislang mit dem leistungsstärkeren Pro-Chip kaufen wollte, zahlt jetzt automatisch auch für den Touchscreen mit – eine günstigere Pro-Variante ohne Touch gibt es in der neuen Generation nicht mehr.

Ab 3.299 Euro: Preise und Starttermin

Laut Apples Pressemitteilung vom 28. Oktober 2026 kostet das 14-Zoll-MacBook-Pro mit PROLED-XDR-Display und M5-Pro-Chip ab 3.299 Euro inklusive Mehrwertsteuer, das 16-Zoll-Modell ab 3.899 Euro. Mit dem stärkeren M5-Max-Chip steigen die Preise auf 5.119 Euro (14 Zoll) beziehungsweise 5.599 Euro (16 Zoll).

Vorbestellungen sind seit dem 28. Oktober 2026 über den Apple Online Store und die Apple-Store-App möglich. Die Auslieferung und der Verkauf in Apple Stores sowie bei autorisierten Händlern in Deutschland beginnen am Freitag, den 6. November 2026. Studierende und Lehrkräfte an Hochschulen erhalten laut Apple einen Bildungsrabatt von bis zu 350 Euro, je nach Konfiguration.

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Was PROLED XDR und Touch wirklich bringen

Das PROLED XDR Display ist laut Apple ein Tandem-OLED-Panel mit bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit, einem Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und einer adaptiven Bildwiederholrate zwischen 10 und 120 Hertz. Optional ist eine entspiegelnde Nano-Textur-Glasoberfläche erhältlich, die gegen einen Aufpreis gegenüber dem Standardglas bestellt werden kann.

„Das PROLED XDR ist das weltbeste Laptop Display. Es kombiniert innovative Tandem OLED Technologie mit fortschrittlichen Algorithmen in unserer Display Engine für eine Bildtreue, von der Pros bisher nur träumen konnten.“

Johny Srouji, Chief Hardware Officer, Apple Inc.

Neben dem Display bringen die neuen Modelle die Chips M5 Pro und M5 Max, bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher, bis zu 16 Terabyte Speicher, drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, Wi-Fi 7 und eine laut Apple-Angabe bis zu 24 Stunden haltende Akkulaufzeit. Ein Teilladen auf 50 Prozent soll in rund 30 Minuten möglich sein.

Die günstigere Alternative ohne Touch

Einen Tag vor dem Touch-Modell hatte Apple bereits ein zweites 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip vorgestellt. Es behält das klassische Liquid-Retina-XDR-Display ohne Touchfunktion, startet mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher im Grundmodell und kostet ab 2.299 Euro – mit Bildungsrabatt 2.179 Euro.

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Dieses Modell richtet sich laut Apple an ein breites Publikum von Studierenden über Geschäftsleute bis zu Kreativschaffenden. Wer keinen Touchscreen braucht und mit dem M6-Chip statt M5 Pro oder M5 Max auskommt, zahlt damit 1.000 Euro weniger als für das günstigste PROLED-XDR-Modell.

Preisvergleich: altes und neues MacBook Pro

Die folgende Übersicht stellt die aktuellen deutschen Startpreise den Preisen der Vorgängergeneration vom 30. Oktober 2024 gegenüber. Alle Angaben inklusive Mehrwertsteuer, jeweils Grundkonfiguration:

Modell Display Jahr Startpreis
14″ Basis, M4 Liquid Retina XDR 2024 1.899 €
14″ M4 Pro Liquid Retina XDR 2024 2.399 €
16″ M4 Pro Liquid Retina XDR 2024 2.899 €
14″ Basis, M6 Liquid Retina XDR 2026 2.299 €
14″ PROLED XDR, M5 Pro PROLED XDR, Touch 2026 3.299 €
16″ PROLED XDR, M5 Pro PROLED XDR, Touch 2026 3.899 €
14″ PROLED XDR, M5 Max PROLED XDR, Touch 2026 5.119 €
16″ PROLED XDR, M5 Max PROLED XDR, Touch 2026 5.599 €

Quelle: Apple Newsroom Deutschland, Pressemitteilungen vom 30. Oktober 2024, 27. Oktober 2026 und 28. Oktober 2026. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, jeweils Grundkonfiguration.

Der Aufpreis für die Pro-Chip-Stufe liegt damit beim 14-Zoll-Modell bei 900 Euro, beim 16-Zoll-Modell bei 1.000 Euro gegenüber 2024 – jeweils rund 35 bis 38 Prozent. Das Einstiegsmodell ohne Pro-Chip verteuert sich moderater, von 1.899 auf 2.299 Euro.

Der Aufpreis trifft vor allem die Pro-Stufe

Apple bewirbt die Neuerung als großen Fortschritt für den professionellen Einsatz. Für die Kaufentscheidung zählt daneben eine nüchterne Tatsache: Wer 2024 ein MacBook Pro mit M4-Pro-Chip, aber ohne Touchscreen kaufen wollte, konnte das für 2.399 Euro tun. Eine vergleichbare, günstigere Nicht-Touch-Option mit M5-Pro- oder M5-Max-Chip führt Apple in der aktuellen Generation nicht mehr.

Wer den leistungsstärkeren Chip benötigt – etwa für Videoschnitt, 3D-Rendering oder große KI-Modelle lokal auf dem Gerät –, zahlt den Touchscreen also zwangsläufig mit, unabhängig davon, ob die Zusatzfunktion im Arbeitsalltag genutzt wird. Eine Alternative ohne Aufpreis bleibt nur, wer mit dem M6-Chip des Basismodells auskommt.

Praktische Checkliste vor dem Kauf

  • Touchscreen wirklich nötig? Für Textverarbeitung, Tabellen oder Surfen lohnt sich der Aufpreis selten.
  • Chip-Bedarf prüfen: Für die meisten Büro- und Kreativaufgaben reicht M5 Pro; M5 Max lohnt sich vor allem bei aufwendiger Video- oder 3D-Bearbeitung.
  • Bildungsrabatt nutzen, falls Anspruch besteht – das spart laut Apple bis zu 350 Euro.
  • Liefertermin einplanen: Auslieferung erst ab 6. November 2026, bei dringendem Bedarf lohnt ein Blick auf vorrätige ältere Modelle.
  • Nano-Textur-Glas ist eine kostenpflichtige Zusatzoption und lohnt sich vor allem in hellen, spiegelnden Räumen.

Für wen sich der Aufpreis lohnt, hängt damit stärker als bisher von der tatsächlichen Nutzung ab – nicht mehr nur von der gewünschten Rechenleistung.

Häufige Fragen

Wie viel kostet das neue MacBook Pro mit Touchscreen in Deutschland?

Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro kostet ab 3.299 Euro, das 16-Zoll-Modell ab 3.899 Euro. Mit M5-Max-Chip steigen die Preise auf 5.119 beziehungsweise 5.599 Euro, jeweils inklusive Mehrwertsteuer.

Gibt es das MacBook Pro mit M6-Chip auch mit Touchscreen?

Nein. Laut Apple-Angaben hat ausschließlich das PROLED-XDR-Modell einen Touchscreen. Das parallel verkaufte 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip behält das klassische Liquid-Retina-XDR-Display ohne Touchfunktion.

Ab wann ist das MacBook Pro in Deutschland erhältlich?

Vorbestellungen laufen seit dem 28. Oktober 2026. Auslieferung und Verkauf in Apple Stores sowie bei autorisierten Händlern beginnen am Freitag, den 6. November 2026.

Wie viel teurer ist das neue Modell gegenüber dem Vorgänger von 2024?

Beim 14-Zoll-Einstieg mit Pro-Chip steigt der Preis von 2.399 auf 3.299 Euro, ein Plus von 900 Euro. Beim 16-Zoll-Modell liegt der Aufpreis bei 1.000 Euro, von 2.899 auf 3.899 Euro.

Würden Sie für einen Touchscreen am MacBook Pro einen Aufpreis von 900 Euro zahlen – oder bleibt für Sie das günstigere Modell ohne Touch die bessere Wahl? Schreiben Sie uns Ihre Meinung gerne in die Kommentare.

Quellen und Stand

Recherche- und Datenstand: 29. Oktober 2026.

Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe.

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