mp – Ab August erhält jeder Käufer eines Big Mac eine besondere Sammelmünze. Der sogenannte MacCoin kann weltweit gegen einen weiteren Burger eingetauscht werden. Insbesondere für eine Gruppe kann sich die Aktion lohnen.
Bricht nach dem Kryptowährungs-Hype jetzt die MacCoin-Mania aus? Bereits Anfang August bringt der Burger-Riese McDonald’s seine eigene Währung heraus. Die Sammelmünze erhält automatisch jeder Kunde beim Kauf eines Big Mac dazu. Der neu aufgelegte MacCoin kann weltweit gegen einen weiteren Burger eingetauscht werden. Insider sprechen der Münze zudem echten Sammlerwert zu und raten, die Marke mit dem goldenen M erstmal zu sammeln. [1]
McCoin mit fünf verschiedenen Motiven
Grund für die verrückte Werbeaktion ist das 50. Jubiläum des wohl bekanntesten Burgers unserer Zeit: dem Big Mac. Das Doppelstock-Brötchen mit Rindfleisch-Bouletten wird bereits seit 1968 verkauft. Passend dazu legt MacDonalds fünf verschiedene Münzmotive auf, wobei jede Münze einem anderen Jahrzehnt gewidmet ist, von Flower-Power über Pop-Art bis hin zur globalisierten Informationsgesellschaft. [2]
Streng betrachtet handelt sich bei dem Münzgeld jedoch nicht um eine echte Währung. Vielmehr ähnelt der MacCoin einem Gutschein. Da dieser jedoch laut McDonald’s weltweit Gültigkeit besitzen soll, profitieren vor allem Vielreisende von dem Angebot. Denn: Wer zum Beispiel einen Burger in Deutschland kauft, kann den McCoin in einem Land einlösen, in dem der Big Mac vergleichsweise teurer ist, allen voran in den skandinavischen Ländern wie Norwegen und Dänemark.
Anspielung auf Big-Mac-Index
Das Marketingteam des Burger-Riesens spielt mit seiner Aktion wohl auf den Big-Mac-Index an. Die Liste wird vom britischen Wirtschaftsmagazin „Economist“ geführt. Dabei dient der Preis für einen Big Mac als Indikator für die Kaufkraft einer Währung.
Dem aktuellen Ranking zufolge gibt es in Ägypten den günstigsten Big Mac weltweit. Dort kostet der berühmte Doppelburger nur 1,75 US-Dollar. Der Gutschein bringt in dem Land am Nil also keine Vorteile. Am meisten lohnt sich der Einsatz der Sammelmünze in der Schweiz. Im Alpenland ist der Big Mac nämlich am teuersten – mit umgerechnet 6,58 US-Dollar pro Fleischbrötchen. [3] Touristen aus Ägypten, die in der Schweiz Urlaub machen, könnten in Sachen Big Mac durch die neue Währung also am meisten sparen (alle Umrechnungskurse vom 31.07.2018).
BigMac-Währung startet am 2. August in über 50 Ländern
Die neue Währung geht in wenigen Tagen an den Start: Bereits ab dem 2. August 2018 soll es soweit sein. Dann erhält jeder Käufer eines Big Mac den McCoin zu jedem Burger dazu. Die US-Burger-Kette will insgesamt 6,2 Millionen Münzen in über 50 Ländern ausgeben.
Für den Kunden heißt das wiederrum schnell sein. Allein im vergangenen Jahr gingen nämlich mehr als 1 Milliarde Big Mac über die Theken der größten Burger-Kette. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Münzen schnell vergriffen sein werden und hohe Preise auf Ebay & Co. erzielen könnten. Ein Hype wie um den Bitcoin ist dabei nicht auszuschließen. [4]
Quellenverzeichnis:
[1] The Big Mac is turning 50! Here’s how to score a free McDonald’s burger von Erica Chayes Wida, in: today.com vom 30. Juli 2018, Abruf am 31.07.2018.
[2] US Press Release – McDonald’s Unveils Limited Edition MacCoin to Celebrate 50 Years of the Big Mac von MacDonald’s, in: news.mcdonalds.com vom 29. Juli 2018, Abruf am 31.07.2018.
[3] Burgernomics – The Big Mac index von economist.com, in: economist.com vom 11. Juli 2018, Abruf am 31.07.2018.
[4] Big Mac turns 50. McDonald’s marks anniversary with “MacCoin” von Mike Obel, in: foxbusiness.com vom 30. Juli 2018, Abruf am 31.07.2018.
Youtube-Video:
Video aus der aktuellen McDonald’s-Kampagne „50 Jahre Big Mac“ (Foto davon anbei)
https://www.youtube.com/watch?v=CvjpunDtuBI
Preise rauf, Qualität und Menge runter
Früher war McDonald’s mal eine gute Adresse für den kleinen Hunger zwischendurch, aber heute? Zum Glück gibt es alle paar Monate Coupons, sonst könnte man sich das überteuerte Zeug überhaupt nicht mehr leisten. Beispiele gefällig? Bitteschön:
Ein über die Jahre sehr klein geschrumpfter Big Mac und eine mittlere Portion Pommes für 8,08 EUR? Habt ihr sie noch alle? Mit Coupon wenigstens für 5 EUR zu haben, aber das ist immer noch zu teuer für den Pappschachtelfraß, der niemals so aussieht wie auf den Plakaten, sondern immer wie lieblos hingeschmissenes Hundefutter!
Eine 0,25 l Cola für 1,99 EUR? Spinnt ihr? Für das bisschen gefärbte Zuckerwasser auf überwiegend Eiswürfeln? Für 50 Cent fürs Ausfüllen eures Feedbackbogens gerade noch ok.
Zwei mickrig kleine, labbrige Cheeseburger mit kaum Cheese und kaum Fleisch für 4,69 EUR? Mit Coupon für 3,50 EUR immer noch viel zu teuer!
Zwei mickrig kleine, labbrige Filet-O-Fish mit kaum Fisch und kaum Soße für 9,58 EUR? Seid ihr noch ganz dicht? Mit Coupon für 5,50 EUR immer noch überteuert für das bisschen Schachtelfraß, von dem niemand annähernd satt wird!
So ließe sich diese Schande beliebig fortsetzen, und jede neue Couponaktion wird wieder für versteckte Preiserhöhungen missbraucht.
Das Publikum im "Restaurant" (oder besser "Fresshalle" für euere lieblos eingerichteten Verzehrorte)? Bildungsferne Jugendliche, wie halt auch in manchen eurer Werbespots, aber offenbar mit zuviel Taschengeld bzw. Sozialhilfe. Denen ist eh egal, was sie essen, Hauptsache, der lächerliche, klobige Kopfhörer sitzt richtig über der verkehrt herum auf der Hohlbirne getragenen Schirmmütze. Farblich passend zur Jogginghose.
Hier in Nürnberg am Hauptbahnhof kommen noch die Bahnhofspenner dazu, die einen Platz zum Aufwärmen suchen und auf den Sitzbänken herumstinken. Von allerlei aufdringlichem Bettlergesindel, das mal eben durchgeht und nervt, ganz zu schweigen.
Es wird immer schlimmer und assiger. Jede Dönerbude bietet bessere Qualität und frischere Ware für weniger Geld bei mehr Atmosphäre und Gemütlichkeit.
Am ekligsten sind die Bestellautomaten. Jeder tatscht dort mit seinen schleimigen Fingern auf dem Tatschscreen herum und isst später seinen Schachtelfraß mit den bakterienverseuchten Händen. Ich habe zumindest noch nie gesehen, dass die Bildschirme mal mit Desinfektionsmittel abgewischt worden wären, wohl aber mit dem gleichen Lumpen, mit dem vorher der Fußboden gewischt wurde.
Wohl bekomm’s. Guten Appetit allen Gourmets. Mir reicht’s!