Das Kraftfahrt-Bundesamt nennt 431 betroffene Fahrzeuge in Deutschland – entscheidend ist die individuelle Fahrzeug-Identifizierungsnummer.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein früherer Rückruf könnte bei bestimmten BMW der 5er- und 7er-Reihe zum Einbau eines falschen Starterrelais geführt haben.
  • Eine gelockerte Stromleitung kann laut Kraftfahrt-Bundesamt einen Kurzschluss mit Funkenflug und in der Folge einen Brand verursachen.
  • Die Behörde nennt 431 potenziell betroffene Fahrzeuge in Deutschland und 1.473 weltweit. Die Werkstatt prüft den Starter und ersetzt ihn gegebenenfalls.
  • BMW bietet eine kostenlose Rückrufprüfung anhand der 17-stelligen Fahrzeug-Identifizierungsnummer an.

BMW muss bei einem früheren Rückruf nacharbeiten: Bei bestimmten Fahrzeugen der 5er- und 7er-Reihe könnte ein falsches Starterrelais eingebaut worden sein. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nennt Brandgefahr und 431 potenziell betroffene Fahrzeuge in Deutschland.

Der am 27. Oktober 2026 veröffentlichte Eintrag trägt die KBA-Referenz 17217R und den BMW-Aktionscode 0012880600. Der Produktionszeitraum reicht laut Behörde vom 15. März 2016 bis zum 29. Juni 2020. Die Angaben allein zeigen nicht, ob ein einzelnes Auto betroffen ist.

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Was am Starter passieren kann

Nach dem Eintrag in der Rückrufdatenbank des KBA könnte bei der Durchführung einer früheren Aktion zum Starterrelais ein Prozessfehler aufgetreten sein. Dabei sei möglicherweise ein falsches Relais installiert worden.

Das kann die sogenannte B+-Leitung lockern. Die Behörde beschreibt als mögliche Folge einen Kurzschluss mit Funkenflug, der wiederum einen Brand auslösen kann. Die Angaben beschreiben ein Risiko; sie bedeuten nicht, dass bei jedem erfassten Fahrzeug ein Brand auftritt.

Als Abhilfe nennt das KBA eine Prüfung des Starters und, falls nötig, dessen Austausch. Wie lange ein Werkstattbesuch dauert oder wann Ersatzteile im Einzelfall verfügbar sind, lässt sich dem abgerufenen Datensatz nicht entnehmen.

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431 Fahrzeuge in Deutschland erfasst

Die Rückrufdatenbank nennt die Baureihen BMW 5er und 7er und Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 15. März 2016 bis 29. Juni 2020. Weltweit sind laut Datensatz 1.473 Fahrzeuge potenziell betroffen, davon 431 in Deutschland. Der Eintrag veröffentlicht keine zusätzliche Eingrenzung nach Motorisierung oder Ausstattung.

Wichtig für Halter: Aus Baureihe und Produktionszeitraum lässt sich die Betroffenheit nicht zuverlässig für jedes Fahrzeug ablesen. Auch wer eine frühere Aktion bereits erledigen ließ, sollte wegen des ausdrücklich beschriebenen möglichen Fehlers bei dieser Aktion den aktuellen Status mit BMW klären.

So lässt sich die Betroffenheit klären

BMW bietet auf seiner Rückrufseite eine Abfrage mit der 17-stelligen Fahrzeug-Identifizierungsnummer an. Die FIN steht unter anderem in der Zulassungsbescheinigung Teil I oder II und ist laut BMW auch in der My-BMW-App abrufbar.

Wer eine offene Maßnahme angezeigt bekommt oder bei der Abfrage unsicher ist, kann sich an einen BMW Servicepartner wenden und die FIN sowie den Aktionscode 0012880600 bereithalten. Das KBA nennt für diesen Eintrag die Telefonnummer 089 1250 16175. Die Durchführung von Rückrufen und Serviceaktionen ist nach BMW-Angaben für Kunden kostenlos.

Das können Halter jetzt tun

  • FIN in den Fahrzeugpapieren oder der My-BMW-App suchen.
  • Die FIN auf der BMW-Rückrufseite prüfen oder beim Servicepartner nachfragen.
  • Bei einem Treffer einen Termin vereinbaren und den Hinweis der Werkstatt beachten.
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Der KBA-Datensatz enthält keine Angabe zu einem allgemeinen Fahrverbot oder einer Parkanweisung für diese Aktion. Ob für ein konkretes Fahrzeug besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten, sollten Halter direkt mit BMW oder dem Servicepartner klären.

Häufige Fragen

Sind alle BMW 5er und 7er aus dem Zeitraum betroffen?

Nein. Die Baureihe und der Produktionszeitraum reichen für eine sichere Zuordnung nicht aus. Die individuelle Prüfung erfolgt mit der FIN bei BMW oder einem Servicepartner.

Was wird in der Werkstatt gemacht?

Das KBA nennt eine Kontrolle des Starters und bei Bedarf dessen Austausch.

Muss ich die Rückrufreparatur bezahlen?

BMW erklärt, die Durchführung von Rückrufen und Serviceaktionen sei für Kunden kostenlos.

Kann ein Fahrzeug nach einer früheren Reparatur erneut betroffen sein?

Ja, genau das ist der Anlass des Eintrags: Bei der Durchführung einer früheren Starterrelais-Aktion könnte ein falsches Relais eingebaut worden sein. Die FIN-Prüfung zeigt, ob für das konkrete Fahrzeug eine offene Maßnahme vermerkt ist.

Ihre Meinung ist gefragt: Wie verständlich finden Sie die Informationen, die Hersteller bei Rückrufen für Fahrzeughalter bereitstellen?

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen gerne in die Kommentare.

Quellen und Stand

Recherche- und Datenstand: 27. Oktober 2026.

Transparenz: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz recherchiert und formuliert und ist zur menschlichen redaktionellen Prüfung vorgesehen.

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