Ein unterstützter Hub und dasselbe Heimnetz sind entscheidend; WLAN-Geräte mit reiner Cloud-Anbindung bleiben ausgenommen
Das Wichtigste in Kürze
- Die SmartThings-App kann direkt mit einem unterstützten Hub im selben Heimnetz kommunizieren.
- Geräte mit reiner Cloud-Anbindung benötigen weiterhin Internet.
- Samsung beschreibt Unterschiede zwischen lokaler App-Steuerung und lokal ausgeführten Routinen.
Eine ausgefallene Internetleitung muss nicht mehr jede Bedienung des vernetzten Zuhauses über die SmartThings-App unterbrechen. Samsung erläutert in einem Beitrag vom 5. November 2026, welche Geräte lokal erreichbar bleiben – und welche weiterhin eine Verbindung zur Cloud brauchen. Für Haushalte in Deutschland ist vor allem der Anschlussweg der vorhandenen Geräte entscheidend.
Laut dem offiziellen SmartThings-Blog verbindet sich die aktuelle App automatisch direkt mit einem unterstützten Hub, wenn Smartphone und Hub im selben Heimnetz sind. Ein eigener Schalter ist dafür nicht vorgesehen. Außer Haus laufen Befehle weiter über die Cloud.
Ein WLAN-Symbol allein reicht nicht
Der Hersteller unterscheidet ausdrücklich zwischen Geräten am Hub und Geräten, die direkt über WLAN beziehungsweise eine Partner-Cloud angebunden sind. Letztere bleiben auf eine aktive Internetverbindung angewiesen. Die lokale Funktion ist deshalb kein pauschales Offline-Versprechen für alles, was in der App erscheint.
Als unterstützte Zentralen nennt der Blog unter anderem den SmartThings Hub von 2018, Aeotec Smarthome Hub 2 und SmartThings Station. Hinzu kommen geeignete Samsung-Fernseher und Hausgeräte mit integriertem Hub. Modell, Region und Netzwerk können die Verfügbarkeit begrenzen; für Fernseher nennt Samsung einen schrittweisen Start seit 26. Oktober.
App-Bedienung und Routinen sind zwei verschiedene Dinge
Eine lokal ausgeführte Routine kann auf dem Hub ablaufen. Die jetzt erläuterte lokale Steuerung betrifft dagegen den Weg vom Smartphone zum Hub. Diese Unterscheidung hilft bei der Fehlersuche: Eine weiterlaufende Automatik beweist noch nicht, dass jede Bedienung über die App denselben lokalen Weg nutzt.
In seiner deutschen Mitteilung vom 2. November verbindet Samsung die Neuerung mit der überarbeiteten Oberfläche „SmartThings Now“. Die dort genannte Beschleunigung um rund 30 Prozent beruht auf eigenen kontrollierten Tests. Sie ist kein von NETZ-TRENDS gemessener Wert und keine Zusage für jedes Heimnetz.
Vor dem nächsten Ausfall die eigene Ausstattung prüfen
- Welche genaue Hub-Version ist vorhanden, und ist die App aktuell?
- Welche wichtigen Geräte sind tatsächlich über diesen Hub eingebunden?
- Welche Funktionen hängen an einem Partnerdienst im Internet?
Praktisch empfiehlt sich eine Liste der benötigten Grundfunktionen: Licht einschalten, Temperatur ändern, einen Gerätestatus prüfen. Anschließend lässt sich für jede Funktion gezielt in der Dokumentation nachsehen. Ein neuer Hub sollte erst gekauft werden, wenn die Unterstützung der vorhandenen Geräte geklärt ist.
Den Unterschied zwischen Funkstandard und zusätzlicher Vermittlung zeigt auch der NETZ-TRENDS-Beitrag zur FRITZ!Smart Energy 201.
Welche Smart-Home-Funktion möchten Sie auch bei einer Internetstörung bedienen können? Schreiben Sie uns Ihre Meinung gerne in die Kommentare.
Häufige Fragen
Funktioniert jedes SmartThings-Gerät ohne Internet?
Nein. Der Anschlussweg und ein unterstützter Hub sind entscheidend. Reine Cloud-Geräte bleiben auf Internet angewiesen.
Quellen und Stand
- SmartThings: Local Control, Herstellerbeitrag vom 5. November 2026
- Samsung Deutschland: SmartThings Now, Pressemitteilung vom 2. November 2026
Recherche- und Datenstand: 7. November 2026. Kein eigener Produkttest.
Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe.
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