Raketen: NASA wählt SpaceX, Sierra Nevada und Orbital ATK für ISS-Raumstation Frachttransporte

Da die US-amerikanische Regierung die NASA seit Jahren finanziell beschneidet, geht die US-Raumfahrtbehörde immer stärkere Verbindungen mit der Privatwirtschaft ein.

Bild: Sierra Nevada Corporation
Künstlerisches Konzept der Sierra Nevada Corporation zum SNC Dream Chaser, welcher an die ISS andockt.

Jetzt gab die NASA aus Florida bekannt, dass sie sich für drei amerikanische Unternehmen entschieden habe, um künftig Fracht auf die Internationale Raumstation ISS zu bringen. Es sind dies: SpaceX (von Tesla-Co-Gründer Elon Tusk), Orbital ATK sowie die Sierra Nevada Corporation.

Die NASA gab ferner bekannt, wonach jeder Vertrag vorsehe, dass jedes dieser privaten Raumfahrtunternehmen mindestens sechs Flüge zur Internationalen Raumfahrtstation zwischen 2016 und 2014 erhalten werde. Die Cargo-Zusage umfasse ein Volumen in Höhe von insgesamt bis zu 14 Milliarden US-Dollar.

Schon in der Vergangenheit hatten SpaceX sowie Orbital ATK Cargo-Fracht erfolgreich auf die Raumstation im All, welche auch durch die europäische sowie russische Raumfahrt finanziert wird, gebracht. Im Falle von Orbital ATK waren es vier erfolgreiche Missionen, bei SpaceX sogar sechs. Beide Raumfahrt-Transportunternehmen mussten bislang allerdings auch jeweils einen Fehlstart der Raketen hinnehmen.

Das besondere an SpaceX ist, dass sie Transporte zur Raumstation über ihre Dragon Kapseln bewerkstelligt. Eine solche Kapsel kann bis zu 13228 Pfund transportieren, also umgerechnet 6000 Kilogramm oder 6 Tonnen. Künftig soll SpaceX im Auftrag der NASA eine Kapsel entwickeln, über welche auch Astronauten zur Raumstation gebracht werden können.

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