Geheimdienste Selbstzerstörender Chip von Xerox Parc: Interactive Intelligence

Für Firmen oder Geheimdienste und sonstige Geheimnisträger kann das eine interessante Option sein: Der Computerchip-Hersteller Parc, eine Tochter von Xerox aus Kalifornien, baut jetzt einen Chip, der sich auf Befehl selbst zerstört und die Daten vernichtet.

Bild: Parc / Xerox
Die Firmenzentrale von Parc in Kalifornien.

Das berichtet die Computerworld. Demnach wurde der Chip ursprünglich für das Militär entwickelt, damit dieses bei Bedarf ferngesteuert Daten löschen kann. Damit soll verhindert werden, dass wichtige Informationen in die Hände von Feinden gelangen.

Doch Xerox sagt, dass der PARC Chip-Selbstzerstörungsbefehls auch dazu verwendet werden kann, um Daten zu verschlüsseln und ferngesteuert wieder zu entschlüsseln.

Neu ist, dass Daten aber nicht nur ferngesteuert zerstört werden können, sondern dass der Minichip sich auch in Gorilla-Glas einbauen lässt, also in solches, welches auch für Handys verwendet wird.

Versucht jemand mit Gewalt solches Gorilla Glas zu brechen oder setzt es hohen Temperaturen aus, würde auch dieses dazu führen, dass die Daten sich zerstörten, beziehungsweise würde mit der Zerstörung des Glases dieses in viele kleine Teile zerfallen und die Daten ebenfalls unwiederbringlich mit zerstören. Man spricht auch von Interactive Intelligence, also interaktiver Intelligenz.