Haushaltsroboter iRobot Rasenmäher erhält US-Zulassung

Schon heute gehört der Staubsauger-Roboter iRobot Roomba 880 (Vacuum Cleaning Robot), ebenso der Wischroboter iRobot Scooba (Floor Scrubbing Robot), zu den besten Geräten seiner Art. Das belegen nicht nur Tests der Stiftung Warentest. Doch jetzt geht die Roboterfirma, welche auch für Weltraum-Erkundungen Roboter herstellt ("Small Unmanned Ground Vehicles", kurz SUGV), noch einen Schritt weiter:

BILD: irobot.com/For-the-Home
So bewirbt der amerikanische Roboter-Hersteller iRobot seine unterschiedlichsten Roboter für den Haushalt.

Erstmals erhielt die amerikanische Firma iRobot für einen Roboter-Rasenmäher eine US-Zulassung. Zwar gibt es schon heute zahlreiche Rasenmäher-Roboter (Lawn Mower), doch viele sind schlecht und machen mehr Arbeit als Entlastung. Mit der iRobot Corp Inc kommt nun erstmals ein wirklich ernstzunehmendes Unternehmen auch für die Roboter-Arbeit im Garten an den Start. iRobot entwickelt seine Roboter-Technik vom US-Städtchen Bedford in Massachusetts aus.

Hausroboter-Fans gehen davon aus, dass die iRobot Corp es bei dem automatischen Gartenmäher nicht belassen wird, sondern ebenso im Bereich der sonstigen Gartenarbeit weitere hilfreiche Roboter zur Verfügung stellt.

Wie beim Staubsaugen agiert der Rasenmäher-Roboter von iRobot über eine drahtlose Verbindung und fährt automatisch, wenn der Akku leer ist, in seine Dogging-Station zum Laden zurück. Ebenfalls zum Standard wird eine kleine Lichtschranke gehören, die der Nutzer manuell dort hinstellen kann, wo er möchte, dass der Rasenmäher nicht hinfährt. Sobald der Gartenroboter die unauffällige Lichtschranke sieht, kehrt er um und fährt in eine andere Richtung. Doch klein ist der neue Garten-Helfer nicht. So umfasst alleine die Höhe des neuen Rasenmähers von iRobot 61 Zentimeter.

Schon heute werden in Europa und den USA Roboter für Gartenarbeit eingesetzt – beispielsweis zum Schneiden von Autobahnhecken oder dem dort wachsenden Gras.

Auch wenn viele Technik-Freaks sich über jeden neuen Helfer im Haushalt freuen, so hagelt es doch immer wieder auch Kritik an Unternehmen wie iRobot. So kritisiert beispielsweise das amerikanische National Radio Astronomy Observatory, wonach die iRobot-Rasenmäher angeblich seine Teleskope stören würden. Doch bislang folgen die US-Regulierungsbehörden Forderungen nicht, die neuen Roboter zur Gartenarbeit zu verbieten. Vielmehr sagten die Behörden, wonach iRobot eben darauf achten solle, dass die Signale der Roboter-Rasenmäher nicht zu stark sein dürften, so dass sie über die Wohngebiete nicht hinausgingen.

iRobot selber erklärte, wonach man der Kritik, die Roboter funkten zu stark, nicht folgen können: "Die FCC-Einschätzung stimmt nicht mit unserer Analyse überein. Unsere Technologie hat keinen negativen Einfluss auf die Radioastronomie." Die Aufsichtsberhörde FCC legt grundsätzlich wert darauf, dass alle Geräte, die im Bereich der "fixed outdoor infrastructure" eingesetzt werden, über eine Funk-Lizenz verfügen.

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