Sony SmartWatch 3 Edelstahl ab 16. Februar im Handel?

Samsung quälte sich zunächst einmal mit zahlreichen Fehlermeldungen bezüglich seiner neuen Uhr herum, sogenannten Bugs. Als eine der erfolgreichsten Smartwatches konnte sich bislang Pebble positionieren. Pebble ist eine Smartwatch, welche ein E-Paper-Display nutzt. Die digitale Uhr wurde im April 2012 über Spenden (80.000 US-Dollar reichten aus) durch das Crowdfunding-Portal Kickstarter.com ermöglicht. Bereits im Mai 2012 waren 10,16 Millionen Dollar Spenden zusammen gekommen, was dazu führte, dass Pebble das meistunterstützte Projekt auf Kickstarter wurde:

Bild: Sony
Die neue Sony Smartwatch 3 Edelstahl kann bei Sony bereits jetzt online bestellt werden.

Sony bringt in den nächsten Tagen seine neue Sony Smartwatch 3 in den Handel. Doch ob Samsung, Sony oder Apple: Bislang deutet nicht viel darauf hin, dass mit dem Verkauf von Smartwatches das schnelle Geld zu machen ist.

Im Verkauf ist die Pebble Uhr seit dem 23. Januar 2013. Als Betriebssystem nutzt Pebble die open-source-Software Pebble OS (mit Android oder iOS kompatibel). Weitere mehr oder weniger erfolgreiche Smartwatches, welche es derzeit zu kaufen gibt, sind: die Samsung Gear S (ist derzeit die einzige Smartwatch weltweit, welche auch ohne Smartphone durch Einlegen einer Sim-Karte in die Uhr telefonieren kann; kostet 333 Euro bei Saturn in der Zeil Galerie in Frankfurt), die LG G Uhr, Moto 360 (von Motorola), oder die ASUS Zen Uhr.

Die Samsung Gear S ist derzeit die einzige Smart Watch weltweit, welche auch ohne Bluetooth-Verbindung zum Handy telefonieren kann. Bei Saturn in Frankfurt kostet sie derzeit 333 Euro.Bild: nt

Mit Sony's Smartwatch 3 Edelstahl ist davon auszugehen, dass eine weitere gute Smartwatch nun bald zu kaufen sein wird. Doch dürfte ebenfalls klar sein, dass am ehesten Apple mit seiner Smartwatch Maßstäbe setzen könnte, welche für alle anderen Hersteller gleichzeitig ein Vorbild sein dürfte.

Die Moto Smart Watch von Motorola: Über Bluetooth kann sie zumindest SMS oder Whatsapp und Chiffry-Nachrichten empfangen. Bild: nt

Die Sony Uhr kostet in Deutschland 279,90 € Euro, während es Apple wieder einmal gelingen dürfte, für durchaus nicht deutlich mehr Qualität deutlich mehr Gewinn in die Konzernkassen des schon heute wertvollsten Konzerns der Welt zu spülen.

Denn schon gibt es erste Spekulationen, wonach der US-Konzern Apple schon bald 1000 Milliarden Dollar (878 Milliarden Euro) Börsenwert auf die Waagschale bringen könnte. Die Fähigkeit von Apple aus Stroh Gold zu spinnen, ist dabei einer der zentralsten Gründe. Derzeit ist bekannt, wonach alleine die Basisversion der Apple Uhr den stolzen Preis von circa 306 Euro (349 Dollar) abverlangen wird. Die Apple Watch gibt es in drei Kollektionen: Apple Watch, Apple Watch Sport und Apple Watch Edition.

Apple bald 1000 Milliarden Dollar wert?

Doch in Zeiten, in welchen selbst arme Schlucker wie Studenten sich lieber Disco-Besuche und McDonalds-Besuche absparen, um auf dem Campus mit dem neuesten iPhone 6 prahlen zu können, dürfte wohl auch Apples neue Luxusuhr so manchen armen Poeten wieder lieber aufs Essen verzichten lassen, als auf die neue Apple Smartwatch.

Die meisten Smartwatches, und das gilt auch für die Sony Uhr, verfügen über Stand-alone-Funktionen. Das bedeutet, dass der Nutzer das Haus verlassen kann und die Uhr singulär für einen bestimmten Zweck eingesetzt werden kann - zum Beispiel zum Musikhören, also eine Art Walkman ist.

Die Sony SmartWatch 3 in Edelstahl gab es am 14. Februar 2015 um 16 Uhr noch nicht bei Saturn in der Zeil Galerie.

Weitere bislang bekannte technische Details zu Sonys Smartwatch 3 Edelstahl: 1,6-LCD Transflektiv-Bildschirm und ein Micro-USB-Port. Der Akku der Sony Uhr ist wohl ein 420mAh Akku, welcher angeblich bis zu zwei Tage das Gerät nutzbar macht. Der interne Speicher der neuen Sony Uhr wird derzeit mit um die 4 GB beziffert. Natürlich kann die neue Sony Uhr wohl auch als Kompass in der Wildnis verwendet werden.

Ebenfalls dürfte die Sony Uhr über eine NFC-Funktion verfügen. Eine NFC-Funktion ist eine Nahfeldkommunikation (Near Field Communication). Sie wird derzeit in Deutschland vor allem zur Bezahlung kleinerer Summen bis 20 Euro verwendet – beispielsweise im Rahmen der Deutschen Bahn AG App "Touch und Travel".

Weitere wahrscheinliche Features der Sonys Smartwatch 3 Edelstahl sind ein Beschleunigungssensor und Bluetooth. Die klassische GPS-Ortungssoftware ist ebenfalls als Standard in allen Smartwatches der Hersteller vorgesehen. Das GPS-Signal ist für nahezu alle Navigationsprogramme, aber auch für Taxi-Alternativen wie die Uber App elementar:

Ob nun die von vielen heiß ersehnte Apple Uhr tatsächlich besser ist, muss abgewartet werden. Natürlich dürfte Apple seine Nutzer wieder mit einem sehr guten Retina Display und Saphirglas versuchen zu beeindrucken.

Wobei schon heute gesagt werden muss: Nutzern fällt in aller Regel der Bildschirm-Unterschied zwischen einem iPhone 6 (Retina Display) und einem Galaxy S5 (normales Display) nicht mehr auf. Und das dürfte wohl auch für das Display der neuen Sony Smartwacht 3 Edelstahl-Uhr der Fall sein.

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