Technik Apple Watch: "Smart Bands" sollen Funktionsumfang erweitern

Schleppende Verkaufszahlen, ungenaue Sensoren und wenig Mehrwert für den Nutzer: Der Launch der Apple Watch verlief alles andere als perfekt. Jetzt soll ein technisch aufgepepptes Armband der Computer-Uhr zu neuem Glanz verhelfen.

Bild: Apple

Totgesagte leben bekanntlich länger. Nach dem euphorischen Release der Apple Watch im April 2015 ist es eher ruhig um Apples neue Smartwatch geworden.

Apple hat seine Computer-Uhr aber noch lange nicht aufgegeben. Angeblich soll nun ein neues Sensoren-Armband den erhofften Durchbruch bringen.

Fieber messen mit der Apple Watch

Der Clou: Anstatt eine überarbeitete Apple Watch 2 zu veröffentlichen, sollen sogenannte "Smart Bands" den Funktionsumfang der aktuellen Uhren-Generation erweitern. Das berichtet der Technik-Blog AppleInsider und beruft sich auf Informationen der tschechischen Webseite Latem Svetem Applem.

Bei den "Smart Bands" handle es sich um verbesserte Versionen der bereits erhältlichen Armbänder, so der Blog weiter. Hauptsächlicher Unterschied: Die neuen High-Tech-Armbänder kommen mit integrierten Sensoren. Damit ließen sich unter anderem der Sauerstoffgehalt des Blutes, die Körpertemperatur sowie die Atemfrequenz messen.

Die "Smart Bands" sollen bereits Anfang 2016 erhältlich sein. In einer Keynote im März nächsten Jahres könnten die neuen Design-Armbänder erstmals vorgestellt werden.

Bereits in der aktuellen Apple Watch-Generation befindet sich ein geheimer 6-Pin-Port unter der Armbandhalterung. Laut AppleInsider könnte dieser genutzt werden, um das neue Armband an die Smartwatch anzuschließen.

Mehr Funktionen, mehr Käufer?

Die neuen "Smart Bands" bieten jede Menge Vorteile. Zum einen werden Kunden nicht dazu gezwungen, jedes Jahr auf ein neues Apple Watch-Modell umzusteigen, um in den Genuss neuer Features zu kommen.

Zum anderen wird der Funktionsumfang der Smartwatch sinnvoll erweitert. Vor allem Sportler sollten von den neuen Features angetan sein. Damit schafft Apple neue Anreize, um weitere Kunden zu gewinnen.

Ob das allerdings gelingt, bleibt abzuwarten. Insbesondere die hohen Preise, die der Kult-Konzern für seine Computer-Uhr verlangt, könnten auch aus dem "Smart Band" schnell einen Rohrkrepierer machen.

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