Fes Watch: Sony bastelt an E-Paper Uhr

Im Gespräch ist, wonach Sony derzeit mit einer E-Paper Watch, also einer E-Paper Uhr, experimentiere und das Projekt unter dem Namen Fes Watch laufe. Das besondere an der Uhr sei, dass sie einerseits ein minimalistisches Design aufweise, recht klein sei und zudem über zahlreiche digitale Features einer Smartwatch verfüge:

Die neue Fes-Watch von Sony.

Der Elektronikriese Sony möchte sich die technologischen Fortschritte im E-Paper, dem sogenannten digitalen Papier, nun auch für die neuen Smartwatches zu Nutze machen. Der Name des Produktes: Fes Watch.

Bereits Apple zeigte mit seiner iWatch, das Design und Fashion immer mehr zusammenwachsen. Das gilt nun auch für die neue Sony Uhr, die E-Paper Uhr. Ist die Marktreife der neuen Sony Uhr erreicht, könnte es sie, wird in zahlreichen Blogs spekuliert (unter anderem auf BBC), in unterschiedlichsten Fashion-Designs geben. Als Grund wird angegeben, wonach eine Uhr Bestandteil der individuellen Mode sei und damit viel stärker noch als ein Smartphone entsprechend vielfältig und modisch angeboten werden müsse.

Bereits jetzt schreiben einige Blogger, wonach die neue Sony E-Paper-Uhr sich in ihrem Design möglicherweise am weltberühmten Schweizer Beispiel der Swiss Watch orientiere. Derzeit wird zudem davon ausgegangenen, dass Sony die Laufzeit der Akkus weiter erhöht. Denn im Gegensatz zu üblichen Digitaluhren, die recht wenige Batterien benötigen, verbrauchen Smartwatches, ähnlich wie Smartphones, deutlich mehr Energie.

Die FES Watch sei über eine Crowdfunding-Kampagne mit finanziert worden

Immerhin wird behauptet, wonach es Sony möglicherweise gelingen könne, dass die E-Paper Uhr des Konzerns es auf eine Akku-Laufzeit von 60 Tagen bringen könne. Das würde neue Maßstäbe setzen und auch die Konkurrenten unter Druck bringen.

Die Entwicklung der neuen Sony Uhr scheint innerhalb des Konzerns auf etwas seltsamen Wegen gelaufen zu sein. So berichtet die US-Tageszeitung Wall Street Journal (WSJ), wonach es angeblich innerhalb einer Sony-Abteilung mit dem Namen "Fashion Entertainments" auch eine Crowdfunding-Kampagne gegeben habe. Innerhalb dieser Abteilung habe man andere gebeten, sich an den Entwicklungskosten einer E-Paper-Uhr zu beteiligen. Dabei habe man angeblich prüfen wollen, inwiefern die Öffentlichkeit ein Interesse an der Entwicklung einer solchen digitalen Sony-Uhr habe.

Bestandteil der Crowdfunding-Kampagne sei gewesen, dass man zunächst auf den Namen Sony verzichtet habe, um zu überprüfen, ob das Produkt ohne den Namen Sony verkauft werden könne. Da nach wie vor große Unsicherheit bezüglich der Absatzchancen einer E-Paper-Uhr besteht, arbeitet Sony derzeit angeblich an einer Reihe mehrere unterschiedlicher E-Paper-Prototypen:

Als Nachteil in der Entwicklung einer digitalen Uhr, welche auf dem Prinzip des hauchdünnen E-Papers beruht, wird primär die Verwendung einer Flüssigkristallanzeige (LCD) genannt. Das Problem bestehe bei LCDs darin, dass die Anwendungsvielfältigkeit deutlich beschränkt sei.

Wann und ob Sony mit einer aus elektronischem Papier bestehenden Uhr auf den Markt kommt, ist noch nicht klar. Das heißt: Ein mögliches Release-Datum steht nicht fest. Die FES Watch ist aber nicht das erste Produkt, welches Sony auf der Basis von elektronischem Papier anbietet. So gibt es beispielsweise bereits Fitness Tracker von Sony, die ebenfalls epaper basiert sind.

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