Dax bricht fast 1000 Punkte ein, auch US-Aktien: Russland-Boykott, Syrien sind Gründe

So ist der Dax nun erneut drastisch eingebrochen und erreicht sein 12-Monats-Tief. In nur einer Woche brach der Dax nun um weitere 800 Punkte ein. Vergleicht man den am Mittwoch erreichten Dax-Wert mit jenem vor sechs Wochen, sind es gar über 1000 Punkte:

Grafik: msn.com/de-de/finanzen
Deutschland rutscht mit Vollfahrt in die Krise.

Die dramatische Situation in Syrien, auch der von der deutschen, französischen, polnischen, britischen und amerikanischen Regierung vorangetriebene Wirtschafts-Boykott gegen Russland reißt die deutsche, aber auch die Welt-Wirtschaft immer tiefer in den Abgrund.

Deutschland rutscht massiv in die Krise - auch dank des drastischen Wirtschaftskrieges zwischen Deutschland und Russland, angezettelt von der deutschen Bundesregierung unter CDU/CSU & SPD und deren Kanzlerin Angela Merkel. So liegt der Dax Aktienkurs derzeit bei 8.571,95 Punkten.

Noch um den 20. September – also vor den weiteren verschärften EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland - lag der Dax bei rund 9.700 Punkten, im Juni 2014 hatte er sogar die magische 10.000er-Grenze übersprungen:

Ein Aktienhändler lässt sich angesichts der aufkommenden Wirtschaftskrise in Deutschland mit den Worten zitieren, wonach er sich den erneuten Einbruch am deutschen Aktienmarkt damit erklären könne, dass möglicherweise bei 8700 Punkten ein Stop-Loss-Verkauf bei zahlreichen Anlegern ausgelöst worden sein könnte.

Neben den Aktien der 30 Dax-Konzerne gehen derzeit auch einige amerikanische Aktien - selbst entgegen wirtschaftlich guter Daten in die Knie. Dazu gehört derzeit beispielsweise Gilead. Gleich um 10 Euro verlor die Gilead-Aktie, obgleich dem Unternehmen hervorragende Wachstumsprognosen um mehrere Milliarden US-Dollar hervorgesagt werden.