Exxon Mobil senkt Budget für Ölbohrungen auf 37 Mrd. Dollar, Widerstand gegen Fracking-Projekt

Das erklärte Exxon gegenüber der US-amerikanischen U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), also der im Jahr 1929 gegründeten US-Börsenaufsichtsbehörde. Noch 2013 hatte Exxon rund 42,5 Milliarden Dollar für seine Ölförderprogramme und Raffinerie ausgegeben. Exxon Mobil hatte 2012 so viel Öl gefördert wie noch nie in seiner über 100-Jährigen Geschichte. Exxon ist ein Unternehmen, das aus dem einstigen Rockefeller-Imperium - ein Ölmonopolist Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA - hervorgegangen ist.

Fährt Investitionen in Ölförderung zurück: Exxon Mobil.

Der weltgrößte und mächtigste Ölkonzern, Exxon Mobil Corp. (XOM) aus den USA, senkt seine Ausgaben für neue Ölbohrungen, Offshore-Plattformen und Raffinerien um 13 % auf die immer noch sehr hohe Investment-Summe von 37 Milliarden US-Dollar.

Die Rockefellers waren einst aus Deutschland – und zwar aus der Pfalz - in die USA ausgewandert. Weltberühmt ist das Rockefeller-Center an der Fifth Avenue in New York City, das mittlerweile auch öffentlich begangen werden darf.

Trotz der Einsparungen in Milliarden-Höhe möchte Exxon im Jahr 2014 insgesamt rund 6 Milliarden Dollar für Umweltschutzprojekte ausgeben, deren Ziel besonders die Senkung des Emissions-Ausstoßes umfasst. Damit wolle Exxon helfen, den Klimawandel - welcher sich in Temperaturerhöhungen, dem Ansteigen des Meeresspiegels sowie in zunehmenden Naturkatastrophen äußert - zu verlangsamen.

Diese Woche möchte Exxons CEO, Rex Tillerson, in New York Analysten und Investoren über "langfristige Explorations-und Entwicklungsaussichten" des Ölkonzerns informieren.

Doch nicht nur durch die Senkungen der Investitionen in Ölförder- und Ölverarbeitungs-Technologien macht Exxon derzeit Schlagzeilen. Auf Beachtung in der amerikanischen Öffentlichkeit stößt auch, dass ausgerechnet Exxon Mobil-CEO Rex Tillerson sich nun in einer Stadt gegen den Bau eines 49 Meter hohen Wasserturms gewendet hat, welcher in dem Örtchen Bartonville nördlich von Dallas erbaut werden sollte. Der Wasserturm wäre für die umstrittene Ölfördertechnik des Fracking benötigt worden.

Doch sowohl Tillerson, als auch der frühere Republikaner Dick Armey und einige andere prominente Anwohner der Region Bartonville hatten sich gegen den Bau des Wasserturms für das Fracking gewendet - und zwar offiziell per Einspruch vor dem Denton County District Court.

Als Grund für den Widerstand gegen das Fracking der Region, geben unter anderem diverse Prominenten der Region an, der Wasserturm müsste deutlich höher gebaut werden, als ursprünglich von dem Ort genehmigt worden sei. Dies sei aber eine erhebliche Verschandelung des Ausblicks in der Region bedeuten ("eyesore").

Neben der Verschandelung der Natur-Skyline stört viele der erhebliche Lärm sowie die Umwelt-Beeinträchtigungen in der Region Dallas, welcher durch Fracking-Projekt entstehen. Ganz nach dem Motto: Fracking ja, aber bitte nicht vor unserer Haustüre.


Gefällt mir
 
0 5
0