Forbes: Deutsche Dagmar Dolby unter 400 reichsten Amerikanern

Die Spitze der US-amerikanischen Superreichen führt, wie in den Vorjahren, Bill Gates an, der Microsoft-Gründer an (der am Unternehmen heute noch 5 Prozent hält): Er bringt es auf ein Vermögen von rund 72 Mrd. US-Dollar. Es folgen ihm Finanzanlagen-Genie Warren Buffet sowie Larry Ellison, der Oracle-Gründer. Auf dem 20. Platz rangiert Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der - zumindest in der Anlagetheorie - auf ein Vermögen von 19 Mrd. US-Dollar geschätzt wird.

Ab einem bestimmten Reichtum hilft nur noch Spenden: Hier das über 120 Mio. US-Dollar teure privat gespendete Ray and Dagmar Dolby Regeneration Medicine Building in San Francisco.

Die 400 reichsten Amerikaner könnten den deutschen Bundeshaushalt in Höhe von 302 Mrd. Euro (371 Mrd. US-Dollar) rund fünfeinhalb Jahre lang privat bezahlen. Denn mit einem Gesamtvermögen von 2000 Mrd. US-Dollar wäre von den 400 reichsten US-Amerikanern genug Geld vorhanden, um die bundesdeutschen Staatsausgaben zu stemmen. Das zeigt die nun veröffentlichte jährliche Forbes Liste der 400 reichsten US-Amerikaner - darunter ist auch die Deutsche Dagmar Dolby.

Neu auf der US-Liste der 400 US-amerikanischen Superreichen von Forbes sind 20 Namen. Darunter Michael Rubin, Gründer des Online-Sports-Merchandiser Kynetic sowie die Deutsche Dagmar Dolby, die aber seit 1976 nicht mehr in Deutschland lebt. Sie ist die Frau des verstorbenen Dolby Surround-Gründers, Ray Dolby. Er ist im September im Alter von 80 Jahren verstorben. Ray und Dagmar Dolby sind bekannt für ihr soziales und kulturelles Engagement.

So gehört beispielsweise der Bau des rund 120 Millionen US-Dollar teuren medizinisch und architektonisch wegweisenden UCSF Ray and Dagmar Dolby Regeneration Medicine Building im Jahr 2011 zu ihren Projekten – eine führende Wissenschaftseinrichtung im Bereich der Stammzellen (UCSF Stem Cell Center der University of California in San Francisco).

In den USA gehört es in den Kreisen der Reichen zum guten Ton, sich sozial in den Bereichen Bildung, Forschung, Soziales oder Kultur zu betätigen. Im Gegensatz zu Deutschland wissen das in den USA auch die Kommunen zu schätzen und zögern nicht, entsprechend markant an Spender an zentralen Plätzen Memorien aufzustellen - zum Beispiel in Denver.

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