Krankenversicherungs-Reform USA - immer mehr Bundesstaaten schwenken um

Jedenfalls müssen nun alle US-Bundesstaaten bis zu 14. Dezember, spätestens aber bis Februar 2013, der Bundesregierung in Washington erklären, wie sie die Reform jeweils umsetzen möchten. Auch müssen detaillierte Pläne eingereicht werden, sollten einzelne Staaten der Auffassung sein, sie bräuchten finanzielle Unterstützung aus Washington, um die Krankenversicherungs-Reform umsetzen zu können. Als potentielle Kandidaten gelten hier Arkansas und North Carolina.

Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr republikanische Senatoren nun in letzter Sekunde doch noch auf die Linie der Obama-Administration umschwenken mit den Worten, es sei langsam Zeit, das neue Gesetz zur Reform des Gesundheitssystems zu akzeptieren. So wird beispielsweise der Mississippi Insurance Commissioner, Mike Chaney, mit den Worten zitiert:

"Ich mag das Gesetz nicht. Ich würde nie dafür stimmen. Und ich denke, man müsste es noch einmal überarbeiten. Aber nun ist es Gesetz. Und wenn wir uns nun nicht aktiv als Bundesstaaten einbringen, übergeben wir die Schlüssel zum gesamten Krankenversicherungssystem für immer in die Hände der Bundesregierung in Washington und haben gar keine Gestaltungsmöglichkeiten mehr".