Digital Business Amazon bietet für Kindle Fire tablets jetzt doch opt-out für Werbung - Preisvergleich zum iPad von Apple lohnt

Das Onlinekaufhaus Amazon möchte Boden im lukrativen tablet-PC-Markt gut machen und dem Hauptkonkurrenten Apple mit seinem iPad Marktanteile wegnehmen. Hierfür hat Amazon im Sinne der Verbraucher massiv an der Preisschraube gedreht und bietet tablet-PCs, wie den neuen Kindle Fire, deutlich billiger an als Apple: nämlich schon ab 159 US-Dollar. Es gab nur einen kleinen Haken: Der Konsument musste im Gegenzug akzeptieren, dass er zwangsweise wie im Fernsehen Werbung auf seinem Display eingeblendet bekam.

amazon.com / presse
Sieht nicht schlecht aus: Der neue tablet PC von Amazon, Kindle Fire.

Das sorgte für großes Rumoren in der Konsumenten-Fraktion jener, die alles haben möchten, dafür aber nichts zahlen wollen - besonders in der Social Media Szene. Viele überraschte es deshalb nicht, dass Amazon hier die Offensive nach vorne antrat und jetzt gegen Aufpreis von circa 15 bis 20 US-Dollar doch eine opt-out-Funktion zum Abschalten der Werbung anbietet. Betroffen sein könnten wohl der Kindle Fire HD 8.9 sowie der der Kindle Fire HD 7.

Dabei ist eines aber auch künftig klar: Ein Preisvergleich unter tablet PCs lohnt sich künftig mehr denn je - auch ein Leistungsvergleich zwischen Tablet PCs wie denen von Amazon und Apple (iPad). Für Internetfreaks bedeuten immer neue Tablet-PCs, dass der Traum vom Internet immer und überall immer näher rückt. Gerade amazon hat sich für so eine Vision schon mit seinem ebook-Reader gleichen Namens stark gemacht.

Kommentar:
Grundsätzlich ist der Schachzug von Amazon gar nicht so dumm gewesen zu sagen, Werbung gegen billigeren Verkaufspreis des tablet-PCs dem Verbraucher anzubieten. Die opt-out-Funktion für jene Konsumenten, die alles mehr oder weniger werbefrei möchten, gegen Aufpreis anzubieten, ist mehr als Gerecht.
Grund: Auch die Verbraucher müssen lernen, dass nicht alles - weder im Internet, noch im sonstigen Digital Business - low-cost oder kostenlos sein kann. Diese Lernkurfe ist die große Herausforderung für die Konsumenten im Jahr 2012 und darüber hinaus.

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