Der neue Router unterstützt DSL, Glasfaser und Wi-Fi 7. FRITZ! nennt 429 Euro, erwartet den eigenen Shopverkauf aber erst Anfang 2027.

Das Wichtigste in Kürze

  • FRITZ! listet für die DSL/Fiber 7-90 einen Preis von 429 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand; am 8. November 2026 war das zugleich der angegebene 30-Tage-Bestpreis.
  • Der Hersteller-Shop führt das Gerät als nicht vorrätig und nennt Anfang des ersten Quartals 2027 als voraussichtlichen Verkaufsstart. 1&1 bietet eine Variante auf Basis desselben Modells in ausgewählten Tarifen an.
  • Das Gerät verbindet DSL bis 300 Mbit/s und Glasfaser mit einem Triband-Wi-Fi-7-Netz. Die beworbenen bis zu 12,2 Gbit/s sind ein Hersteller-Maximalwert des WLANs, keine Internetgeschwindigkeit für einen einzelnen Haushalt.
  • Wer mit dem bisherigen Router zufrieden ist, muss nicht allein wegen Wi-Fi 7 wechseln. Anschlussart, Tarif, vorhandene Geräte und ein konkretes WLAN-Problem sollten die Kaufentscheidung bestimmen.

429 Euro sind viel Geld für einen Router, der im Hersteller-Shop noch nicht lieferbar ist. Die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 richtet sich an Haushalte, die zwischen DSL und Glasfaser flexibel bleiben und mehrere aktuelle Heimnetzfunktionen in einem Gerät bündeln möchten. Für viele andere lohnt sich zunächst der Blick auf den eigenen Anschluss und die vorhandene Ausstattung.

Wir haben die Herstellerangaben und die aktuelle Produktseite geprüft. Einen unabhängigen Produkttest der 7-90 gibt es in diesem Beitrag nicht; aus den technischen Maximalwerten lässt sich keine gemessene WLAN-Leistung ableiten.

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429 Euro: Preis und Verfügbarkeit

Die offizielle FRITZ!-Produktseite listet für die DSL/Fiber 7-90 429 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Am 8. November 2026 zeigte der Shop außerdem einen 30-Tage-Bestpreis von 429 Euro. Das ist ein Preisstand der Herstellerseite, kein Preisvergleich mit sämtlichen Händlern.

Gleichzeitig war das Gerät dort als nicht vorrätig gekennzeichnet. FRITZ! erwartet die Verfügbarkeit im eigenen Shop „ab Anfang des 1. Quartals 2027“. Wer heute einen Router braucht, kann deshalb nicht davon ausgehen, die 7-90 im Hersteller-Shop direkt für 429 Euro bestellen zu können.

Ein anderer Weg ist das Angebot von 1&1: Der Anbieter nennt den auf der 7-90 basierenden 1&1 HomeServer Pro seit Oktober 2026 als exklusiv verfügbares Modell. Zur Einführung sei der Router Teil eines Bundles mit ausgewählten DSL- und Glasfaserangeboten; alternativ nennt 1&1 ein Startguthaben von 100 Euro. Das ist ein Tarifangebot und nicht gleichbedeutend mit einem unabhängigen Einzelpreis. Vor einer Entscheidung sollten deshalb Grundgebühr, Laufzeit, Anschlussbereitstellung und Routerkosten über die gesamte Vertragsdauer verglichen werden.

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Passt der Router zu DSL und Glasfaser?

Die 7-90 soll an beiden Zugangstechniken funktionieren. Das integrierte DSL-Modem unterstützt laut Produktdaten VDSL bis 300 Mbit/s einschließlich Supervectoring. Für Glasfaser nennt FRITZ! Anschlüsse nach GPON und AON; laut Hersteller-Presseinformation reicht die Unterstützung bis 2,5 Gbit/s bei GPON und bis 1 Gbit/s bei AON. Zusätzlich lässt sich das Gerät über den WAN-Anschluss hinter einem Glasfasermodem (ONT) betreiben.

„DSL und Glasfaser“ bedeutet dennoch nicht, dass jedes Modell an jedem Anschluss ohne weitere Prüfung sofort funktioniert. Entscheidend sind die tatsächlich am Wohnort verfügbare Technik, die Anschlussdetails und die Vorgaben des Anbieters. Die Bundesnetzagentur erläutert die freie Routerwahl: Kundinnen und Kunden dürfen ein geeignetes eigenes Gerät verwenden; der Anbieter muss die dafür erforderlichen Zugangsdaten und Informationen bereitstellen. Bei einem eigenen Router liegt der fachgerechte Anschluss am passiven Netzabschlusspunkt in der Verantwortung des Kunden.

Was 12,2 Gbit/s beim WLAN bedeuten

FRITZ! bewirbt Triband-Wi-Fi 7 mit bis zu 12,2 Gbit/s über die Frequenzbänder 2,4, 5 und 6 GHz. Das ist die addierte maximale WLAN-Rate unter den vorgesehenen technischen Bedingungen, nicht die Geschwindigkeit eines einzelnen Downloads und auch kein Ersatz für einen langsameren Internetvertrag. Endgeräte, Entfernung, Wände, Nachbar-WLANs und die konkrete Nutzung wirken sich auf die tatsächlich erreichbare Verbindung aus.

Ein Vergleich innerhalb des FRITZ!-Sortiments zeigt, warum ein einzelner Spitzenwert nicht genügt: Für die DSL- und Glasfaser-fähige FRITZ!Box 5690 Pro nennt der Hersteller bis zu 18,4 Gbit/s, für die neue 7-90 bis zu 12,2 Gbit/s. Das sind ebenfalls Hersteller-Maximalwerte, keine Messung im Alltag. Die 7-90 ist deshalb nicht automatisch das schnellste Modell, nur weil sie später erscheint.

Ihre Ausstattung bündelt stattdessen einen DSL- und Glasfaseranschluss, Wi-Fi 7, 2,5-Gigabit-Ports sowie Telefonie- und Smart-Home-Funktionen mit DECT und Zigbee. Ob das nützt, hängt davon ab, ob im Haushalt passende Geräte und ein entsprechender Anschluss vorhanden sind.

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Für wen sich das Warten lohnen kann

Warten kann sich für Haushalte lohnen, die einen Routerwechsel ohnehin planen, DSL und Glasfaser als mögliche Anschlusswege offenhalten möchten und mehrere aktuelle WLAN- oder Smart-Home-Geräte nutzen. Wer insbesondere ein neues Heimnetz aufbaut, sollte vor dem Kauf prüfen, ob der eigene Tarif und die Endgeräte Wi-Fi 7 tatsächlich unterstützen.

Wer einen funktionierenden Router mit passender Anschlussart nutzt, gewinnt nicht automatisch durch den Austausch. Ein langsamer Internetvertrag, ein schwaches Funksignal durch bauliche Hindernisse oder ein Gerät ohne Wi-Fi-7-Unterstützung werden durch die neue Box nicht von selbst gelöst. In solchen Fällen kann ein gezielterer Schritt – etwa ein besser platzierter Router oder ein geeigneter zusätzlicher Zugangspunkt – ausreichen; das ist eine allgemeine Orientierung, kein Testergebnis zur 7-90.

Vor dem Kauf empfiehlt sich ein kurzer Check: Ist am Anschluss DSL oder Glasfaser aktiv? Bei Glasfaser: GPON, AON oder ein vorhandenes ONT? Welche Geschwindigkeit ist gebucht? Welche Telefone und Smart-Home-Geräte sollen weiterlaufen? Und kostet ein Tarifbundle über die Mindestlaufzeit wirklich weniger als ein separater Router? Erst wenn diese Punkte passen, wird der Maximalwert des WLANs für die Auswahl relevant.

Lesen Sie auch: Bei älteren FRITZ!Boxen endete die garantierte Update-Versorgung – was Betroffene prüfen sollten.

Häufige Fragen

Ist die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 schon für 429 Euro erhältlich?

Der FRITZ!-Shop listet 429 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand, kennzeichnet das Gerät aber als nicht vorrätig und erwartet den eigenen Shopverkauf erst ab Anfang des ersten Quartals 2027. 1&1 bietet den 1&1 HomeServer Pro auf Basis der 7-90 in einem Bundle mit ausgewählten Tarifen an; dafür gelten die jeweiligen Vertragsbedingungen.

Ist 12,2 Gbit/s die tatsächliche Internetgeschwindigkeit?

Nein. FRITZ! nennt damit den maximalen addierten WLAN-Wert der drei Funkbänder. Der reale Datendurchsatz hängt unter anderem vom Endgerät, der Verbindung zum Router, der Umgebung und dem gebuchten Internetanschluss ab.

Funktioniert der Router sowohl mit DSL als auch mit Glasfaser?

Ja, laut Hersteller unterstützt das Gerät DSL bis 300 Mbit/s sowie Glasfaserstandards GPON und AON. Ob es zum konkreten Anschluss passt und welche Zugangsdaten nötig sind, sollte vor dem Kauf mit dem Internetanbieter abgeglichen werden.

Sollte ich mit einem funktionierenden Router wechseln?

Ein Wechsel ist nicht allein wegen der Modellneuheit nötig. Wer mit Reichweite, Anschluss und Funktionen zufrieden ist, kann abwarten. Ein konkreter Bedarf – etwa ein geplanter Glasfaserwechsel oder fehlende Funktionen – ist ein besserer Anlass, Preise und Alternativen zu vergleichen.

Welchen Anschluss nutzen Sie zu Hause – DSL oder Glasfaser – und welches Problem soll Ihr nächster Router lösen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Fragen gern in den Kommentaren.

Quellen und Stand

Transparenz: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung generativer KI recherchiert und formuliert. Die Tatsachenangaben wurden anhand der verlinkten Hersteller- und Behördenquellen geprüft. Eigene Produkttests wurden nicht durchgeführt.

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