PROLED-XDR-Display, M5 Pro oder M5 Max als Chip, Preise bis 4.799 Dollar – Verkaufsstart ist der 6. November.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple hat am 28. Oktober 2026 das erste MacBook Pro mit Touchscreen vorgestellt: ein neues PROLED-XDR-Display mit Tandem-OLED-Technik, in 14 und 16 Zoll, mit M5-Pro- oder M5-Max-Chip.
- Die US-Einstiegspreise liegen bei 2.899 US-Dollar (14 Zoll, M5 Pro) bis 4.799 US-Dollar (16 Zoll, M5 Max); Vorbestellungen laufen bereits, Verkaufsstart ist der 6. November 2026.
- Einen Preis in Euro für Deutschland nennt weder die Apple-Pressemitteilung noch der deutsche Online-Store zum Zeitpunkt dieses Berichts.
Apple hat am Mittwoch das erste MacBook Pro mit Touchscreen vorgestellt und beendet damit ein jahrzehntealtes Nein zu Touch auf dem Mac. Das neue PROLED-XDR-Display kostet je nach Ausstattung zwischen 2.899 und 4.799 US-Dollar.
Apple kündigte das neue Notebook in einer Pressemitteilung im Apple Newsroom an. Es ist laut Apple der erste Mac mit Touchscreen überhaupt – ein Schritt, den das US-Unternehmen jahrelang abgelehnt hatte.
Dieser Beitrag ordnet ein, was sich am Display, am Preis und an der Technik ändert, und was die Kundschaft in Deutschland vor dem Verkaufsstart wissen sollte. Er ist keine Kaufempfehlung für ein einzelnes Modell, sondern vergleicht die von Apple veröffentlichten Daten.
Das neue PROLED-XDR-Display
Kernstück des neuen MacBook Pro ist laut Apple ein Tandem-OLED-Panel mit zwei selbstleuchtenden Pixelschichten, das Apple „PROLED XDR“ nennt. Es erreicht bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit in HDR und SDR, einen Kontrast von 10.000.000:1 und eine variable Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hertz. Es deckt die Farbräume P3 und Adobe RGB sowie mehr als 80 Prozent von Rec. 2020 ab.
Neu ist vor allem der Touchscreen: Der Sensor steckt direkt im Panel, das Scharnier wurde für die Touch-Nutzung verstärkt. Apple ersetzt außerdem die bisherige Notch durch eine Kamera im Lochformat und bringt die von iPhone und iPad bekannte Dynamic Island erstmals auf den Mac – als neuen Ort für Spotlight, Live Activities und die KI-Funktionen von Siri.
„The new MacBook Pro with PROLED XDR Display is a monumental step forward for the Mac.“
Johny Srouji, Chief Hardware Officer bei Apple
Preise: 2.899 bis 4.799 US-Dollar
Apple nennt in der Pressemitteilung ausschließlich US-Dollar-Preise. Die Kundschaft in den USA zahlt je nach Chip und Bildschirmgröße zwischen 2.899 und 4.799 Dollar für die reguläre Ausstattung, mit Rabatt für Studierende und Lehrkräfte.
| Modell | Regulärer Preis | Bildungspreis |
|---|---|---|
| 14 Zoll, M5 Pro | 2.899 $ | 2.749 $ |
| 16 Zoll, M5 Pro | 3.399 $ | 3.199 $ |
| 14 Zoll, M5 Max | 4.499 $ | 4.199 $ |
| 16 Zoll, M5 Max | 4.799 $ | 4.499 $ |
Quelle: Apple Newsroom, Pressemitteilung vom 28.10.2026. Preise in US-Dollar, ohne lokale Steuern. Zusätzlich bietet Apple in den USA eine Finanzierung über „Apple Upgrade“ ab 55,99 Dollar pro Monat über 36 Monate an.
Die Grundausstattung umfasst bei beiden Chips bis zu 128 Gigabyte gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher und Speicher bis 16 Terabyte in der Konfiguration. Ob Apple die bisherigen MacBook-Pro-Modelle mit Mini-LED-Display weiterhin parallel verkauft oder einstellt, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor.
Kein Euro-Preis für Deutschland – noch
Für die Kundschaft in Deutschland bleibt eine zentrale Frage zum Zeitpunkt dieses Berichts offen: Apple nennt in seiner Pressemitteilung ausschließlich US-Dollar-Beträge. Die Vorbestellung soll laut Apple in 30 Ländern und Regionen starten, darunter die USA; ob und wie Deutschland konkret zu diesem Kreis zählt, benennt die Pressemitteilung nicht einzeln.
Auch der deutsche Apple Online Store zeigte zum Zeitpunkt der Recherche für das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro weiterhin nur die bisherige Konfiguration mit „Liquid Retina XDR“-Display an, nicht die neue Touch-Variante mit PROLED XDR. Ein Euro-Preis lässt sich daraus also noch nicht ableiten. Erfahrungsgemäß verlangt Apple in Deutschland wegen Mehrwertsteuer und weiteren Aufschlägen traditionell einen höheren Betrag, als die reine Umrechnung des Dollar-Preises ergäbe – eine konkrete Zahl dafür liegt aber nicht vor.
Chips, Akku und Anschlüsse im Überblick
Unter der Haube arbeitet weiterhin der M5 Pro oder der M5 Max, dieselben Chips wie in den im März 2026 vorgestellten MacBook-Pro-Modellen. Apple nennt eine Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden, gemessen in einem eigenen Test im September 2026, sowie eine Schnellladefunktion mit bis zu 50 Prozent Akkuladung in 30 Minuten.
Das 14-Zoll-Modell wiegt laut Apple rund 1,36 Kilogramm und damit 0,5 Pfund weniger als der Vorgänger, das 16-Zoll-Modell etwa 1,81 Kilogramm. Beide Gehäuse sind zudem dünner. An Anschlüssen bleiben drei Thunderbolt-5-Ports, ein HDMI-Anschluss, ein SDXC-Kartenleser, MagSafe und ein Kopfhöreranschluss erhalten; neu hinzu kommen Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 über einen Apple-eigenen N1-Chip. Das Sechs-Lautsprecher-System soll laut Apple 50 Prozent mehr Bass liefern als bisher.
Als Betriebssystem ist macOS 27 mit dem Codenamen „Golden Gate“ vorgesehen, inklusive Apple Intelligence und einer Beta-Version der KI-Assistenz Siri AI – zunächst nur in bestimmten Sprachen und laut Apple nicht in der EU verfügbar.
Checkliste vor dem Kauf
- Euro-Preis abwarten: Vor dem Verkaufsstart am 6. November lohnt sich ein Blick auf den deutschen Apple Online Store, sobald dort ein Preis für die Touch-Modelle erscheint.
- Siri AI ist in der EU vorerst nicht verfügbar: Wer die neuen KI-Funktionen nutzen will, sollte das vor dem Kauf einplanen.
- Alte Modelle vergleichen: Ob die bisherigen Mini-LED-Varianten weiter verkauft werden und günstiger sind, hat Apple nicht mitgeteilt – ein Preisvergleich nach Verkaufsstart kann sich lohnen.
- Bedarf an Touch prüfen: Der Aufpreis für das Touch-Display gegenüber bisherigen Modellen ist spürbar; wer vor allem Rechenleistung braucht, findet mit M5 Pro und M5 Max auch in älteren Gehäusen vergleichbare Chips.
Die Liste ersetzt keine individuelle Kaufberatung. Wer sich unsicher ist, findet die vollständigen technischen Angaben in der Pressemitteilung von Apple.
Häufige Fragen
Was kostet das neue MacBook Pro mit Touchscreen?
In den USA zwischen 2.899 US-Dollar (14 Zoll, M5 Pro) und 4.799 US-Dollar (16 Zoll, M5 Max), jeweils ohne lokale Steuern. Einen Preis in Euro für Deutschland hat Apple bislang nicht veröffentlicht.
Wann kann man das MacBook Pro kaufen?
Vorbestellungen laufen laut Apple bereits seit dem 28. Oktober 2026, der Verkaufsstart ist für Freitag, den 6. November 2026, angesetzt.
Was ist an diesem MacBook Pro neu?
Es ist nach Angaben von Apple der erste Mac mit Touchscreen. Dazu kommt ein neues PROLED-XDR-Display mit Tandem-OLED-Technik, eine Dynamic Island statt der bisherigen Notch sowie unverändert die Chips M5 Pro und M5 Max.
Funktionieren die neuen KI-Funktionen auch in Deutschland?
Die Beta-Version der KI-Assistenz Siri AI ist laut Apple zunächst nur in bestimmten Sprachen verfügbar und soll in der EU vorerst nicht nutzbar sein. Einen Termin für eine Erweiterung nennt Apple nicht.
Würden Sie für ein Touch-Display auf dem MacBook Pro mehr bezahlen, oder reicht Ihnen die bisherige Bedienung über Trackpad und Tastatur? Schreiben Sie es uns in den Kommentaren.
Quellen und Stand
- Apple: Apple unveils groundbreaking MacBook Pro with PROLED XDR Display, Pressemitteilung vom 28. Oktober 2026.
Recherche- und Quellenstand: 28. Oktober 2026, 22:00 Uhr. Alle Preisangaben in US-Dollar, Stand der Apple-Pressemitteilung; ein Preis für Deutschland lag zu diesem Zeitpunkt nicht vor.
Transparenz: KI-Unterstützung
Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe.