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Apps Snapchat oder Whatsapp, auch Line

Snapchat Datenschutzerklärung: Alles wichtige hier übersetzt, Kritik nimm zu

Snapchat: Auch dieser Handy-Kurznachrichten-Dienst steht wegen seiner Datensammelei in der Kritik.
28.12.2013

Immer mehr Handy-Kurznachrichtendienste geraten wegen ihrem mangelnden Datenschutz und der mangelnden Datensicherheit in die Kritik. Nach Whatsapp und Viber steht nun auch die Photo Messaging-App Snapchat aus den USA (Snapchat Inc.) im Fokus.

So wirft die amerikanische Sicherheitsfirma Gibson security dem amerikanischen Unternehmen Snapchat vor, seit August 2013 über eine Sicherheitslücke informiert worden zu sein, aber nicht ausreichend dagegen vorgegangen zu sein.

Konkret sagt Gibson security, dass Hacker recht einfach über Snapchat die Telefonnummer, das persönliche Telefonbuch oder den Alias-Nutzer-Namen auf dem Handy ausspionieren könnten. Snapchat wiederum gibt nun bekannt, wonach der auto-destruct Photo- und Nachrichten-Service weitere Vorkehrungen getroffen habe und auch künftig verstärkt implementieren wolle, um Spam oder Missbrauch, auch Hacking, zu verhindern.

Die Onlineplattform Tech Crunch hatte berichtet, wonach Gibson Security Sicherheitslücken bei Snapchat bereits im August Snapchat übermittelt habe, aber bis heute keine Antwort von dem kalifornischen Unternehmen erhalten habe.

Da Handy-Kurznachrichtendienste, die SMS ersetzten, wie Whatsapp, Viber, Line oder Snapchat, zunehmend wegen ihres schlechten Datenschutzes in der Kritik stehen, stellt Netz-Trends.de hier exemplarisch die Datenschutzsregelungen eines Dienstes, nämlich von Snapchat, dar. Hierfür haben wir die Datenschutzsrichtlinien von Snapchat aus dem Englischen übersetzt und geben diese hier sinngemäß, teils auch gekürzt, wieder. Wir weisen darauf hin, dass es sich um keine rechtsverbindliche Übersetzung handelt.

Grundsätzlich gilt: Wer Snapchat nutzt, der muss, wie bei Whatsapp, Viber oder Line, mit umfangreichen Datensammlungen rechnen, die er nicht mitbekommt.

Dieses geht weit über das bekannte Ausmaß im Internet hinaus. Vor allem werden in der Regel sämtliche Telefonkontakte, die ein Nutzer auf seinem Handy speichert, automatisch – nach Zustimmung der Datenschutzrichtlinien - ausgelesen und auf den Servern beispielsweise in den USA gespeichert. Im Falle von strafrechtlichen oder zivilrechtlichen juristischen Verfahren, geben Dienste wie Snapchat oder Whatsapp, auch Line, gegebenenfalls solche Informationen an Ermittlungsbehörden weiter.

Immerhin: Während Whatsapp automatisch allen Telefonkontakten, die man im Telefonbuch hat, anzeigt, dass man auch in Whatsapp ist, sagt Snapchat zu, dies nicht zu machen. So schreibt der Dienst: "Freunde adden greift auf Deine Kontakte zu, um die Snapchat Benutzernamen Deiner Freund zu finden (basierend auf ihren Telefonnummern) und zeigt die dazu gehörenden Namen an. Dein Adressbuch und Deine Telefonnummer werden anderen Snapchattern nicht gezeigt. Wir werden Deine Freunde nicht automatisch adden oder sonst belästigen."

Aber: Wer auf "Freunde adden" klickt, dem wird dann automatisch vorgeschlagen, eine sms an die Freunde zu schicken, die man "adden", also für seinen Snapchat hinzufügen möchte. Konkret heißt es dann zum Beispiel: "Add me on Snappchat! Username: xxy.... ". Doch ein Problem gibt es: Hat jemand noch nicht Snapchat installiert, ist die SMS verschenkt, sie geht als "fehlgeschlagen" zurück. Insofern ist zwar Snapchat datenschutzrechtlich sicherlich sauberer als Dienste wie Whatsapp - aber eben auch umständlicher in der Weiterverbreitung. Im Prinzip muss erst jeder einzelne Nutzer von sich aus Snapchat installieren - dann geht es.

Datenschutzerklärung Snapchat

Konkret schreibt beispielsweise Snapchat über seine Datenschutzerklärung (Stand: Dezember 2013; Übersetzung von Netz-Trends.de und deshalb NICHT RECHTSVERBINDLICH, sondern nur SINNEGEMÄSS):

"Diese Datenschutzerklärung erläutert, wie Informationen über den Nutzer gesammelt, verwendet und von Snapchat, Inc. und Tochtergesellschaften (zusammen "Snapchat") offengelegt werden, wenn der Nutzer Snapchat Webseiten, mobile Anwendungen und andere Online-Produkte und Dienstleistungen ("Services") verwendet oder wenn der Nutzer sonst mit Snapchat interagiert. Snapchat kann diese Datenschutzbestimmungen von Zeit zu Zeit ändern.

Sammlung von Informationen über Snapchat

Snapchat sammelt Informationen, die der Nutzer Snapchat zur Verfügung stellt. Zum Beispiel sammelt Snapchat Informationen, wenn der Nutzer ein Konto erstellt, eine Nachricht sendet oder eine Nachricht erhält (ein "Snap"), Kunden-Support-Anfragen sendet oder anderweitig mit Snapchat kommuniziert. Zu den Arten von Informationen, welche Snapchat sammelt, gehören auch Ihr Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Alter und andere Informationen, die der Nutzer zur Verfügung stellt.

Wenn der Nutzer Snaps sendet oder über Snapchat empfängt, wird der Inhalt des Snaps (wie Fotos, Videos und / oder Beschriftungen) auf Snapchat Servern vorübergehend gespeichert und verarbeitet.

Die Inhalte werden ebenfalls vorübergehend auf den mobilen Endgeräte (wie Smartphones, Handys) sowohl des Senders wie Empfängers gespeichert.

Sobald alle Empfänger einen Snap (Schnapp) angesehen haben, löscht Snapchat automatisch den Snap von Snapchat-Servern. Snapchat-Dienstleistungen sind darauf programmiert, den Snap auf den Empfänger Geräten (also zum Beispiel Handys) zu löschen.

Allerdings sind Benutzer mit Zugriff auf die Replay-Funktion in der Lage, ein Snap weitere Male anzusehen, bevor der Snap auf dem Gerät automatisch gelöscht wird. Snapchat kann nicht garantieren, dass die Löschung in einem bestimmten Zeitrahmen immer erfolgt.

Snapchat kann auch nicht verhindern, dass andere Kopien von Ihren Snaps (z.B. durch einen Screenshot) angefertigt werden. Wenn Snapchat in der Lage ist, zu erkennen, dass der Empfänger einen Screenshot eines Ihres Snaps angefertigt hat, verspricht Snapchat, den Nutzer darüber zu informieren (allerdings dürfte das so gut wie nie der Fall sein, da Snapchat das kaum mitbekommen dürfte).

Darüber hinaus können, wie im Falle aller anderen digitale Informationen, Snaps auch nach der Löschung noch im temporären Speicher auf dem Empfänger-Gerät (wie dem Handy) technisch, beispielsweise durch eine forensische Untersuchung, wieder hergestellt werden -auch dann, wenn sie bereits gelöscht worden sind. Deshalb sollten Nutzer nicht über Dienste wie Snapchat Nachrichten senden, wenn der Nutzer sicher ist, dass der Empfänger keine Kopie behalten sollte.

Informationen, welche Snapchat automatisch sammelt

Snapchat speichert automatisch die folgenden Informationen auf den Snapchat Servern (in den USA) oder über Snapchat-Services:

Nutzungsdaten: Wenn der Nutzer Snaps sendet oder empfängt, sammelt Snapchat Informationen zu diesen Meldungen, einschließlich der Zeit, des Datums, des Absenders und Empfängers der Snap-Nachricht. Snapchat sammelt auch Informationen über die Anzahl der gesendeten Snaps zwischen Ihnen und Ihren Freunden. Dabei wird auch ausgewertet, mit welchen Freunden die meisten Snaps ausgetauscht werden.

Log-Information (Anmelde-Informationen): Snapchat protokolliert Informationen über Ihre Nutzung der Snapchat-Webseiten, einschließlich des Browsertyp und der Sprache, der Zugriffszeiten, der aufgerufenen Webseiten im Internet (über das Handy), Ihre IP-Adresse und die Website, welche Sie vor der Nutzung der Snapchat-Webseite aufgesucht und navigiert haben.

Geräteinformationen: Snapchat kann Informationen über den Computer oder das Gerät, das der Nutzer für den Zugriff auf Snapchat-Dienstleistungen, einschließlich des Hardware-Modells, Betriebssystems und Version, der MAC-Adresse, der eindeutigen Gerätekennung, Telefonnummer, der Internationalen Mobile Equipment Identity ("IMEI") und sonstiger mobiler Netzwerkinformationen sammeln.

Darüber hinaus können Snapchat und seine Dienstleister mit Ihrer Zustimmung Ihr Telefonbuch auslesen und auf die Bildspeicherung Ihres Geräts zugreifen, um die Nutzung bestimmter Funktionen der Services zu erleichtern. Für weitere Informationen darüber, wie die Nutzer Snapchat den Zugang zu diesen Anwendungen kontrollieren können, steht den Nutzern ein Snapchat-Menüpunkt "Ihre Wahlmöglichkeiten" ("Your Choices") zur Verfügung.

Informationen: Mit Ihrer Zustimmung, wird Snapchat Informationen über den Standort des Geräts (zum Beispiel des Handys) sammeln können, um die Nutzung bestimmter Funktionen von Snapchat und seiner Dienstleistungen zu erleichtern. Hierzu gehört zum Beispiel die Geschwindigkeit, mit der ein Nutzer mit seinem Gerät unterwegs ist. Möglich ist auch, dass Snapchat die lokalen Wetterbedingungen den Snaps hinzufügt sowie weitere Dienste aktiviert, welche in den Snapchat-Datenschutzerklärungen (aktuell und künftig aktualisiert) beschreibt.

Der Nutzer von Snapchat kann sich über die Funktion "Ihre Wahlmöglichkeiten" ("Your Choices") weitere Informationen besorgen, wie er das Sammeln von Daten durch Snapchat besser steuern kann.

Gesammelte Informationen Cookies und Tracking-Technologien

Von Snapchat auf dem Handy oder Computer platzierte Cookies und andere Tracking-Technologien sammeln ebenfalls Daten. Dabei verwendet Snapchat verschiedene Technologien, um Informationen zu sammeln.

Cookies sind kleine auf der Festplatte oder im Gerätespeicher gespeicherte Datendateien, die Snapchat helfen, Dienstleistungen zu verbessern. Hierzu gehört zum Beispiel, dass das Nutzerverhalten ausgewertet wird - beispielsweise welche Bereiche und Funktionen der Nutzer von Snapchat oder seiner Dienstleistungen gerne nutzt und wie oft er sie nutzt.

Snapchat kann auch Informationen über Web Beacons (auch als "Zählpixel" bekannt) auswerten. Weitere Informationen über Cookies, und wie der Nutzer diese deaktivieren kann, findet der Nutzer unter "Ihre Wahlmöglichkeiten" ("Your Choices") von Snapchat.

Informationen, welche Snapchat aus anderen Quellen sammelt

Snapchat kann auch Informationen aus anderen Quellen erhalten und kombiniert diese mit Informationen, welche Snapchat oder Snapchat Dienste bereits über den Nutzer hat. Als Beispiel führt Snapchat an, dass, kauft der Nutzer eine App über sein mobiles Gerät (z.B. Handy), Snapchat Informationen über den Nutzer sammelt.

Hierzu kann zum Beispiel der Anbieter (Provider) des Gerätes (Handys) gehören und das (auf dem Handy) zur Anwendung kommende Betriebssystem. Daten können von Snapchat auch gesammelt werden, wenn der Nutzer seine Einkäufe im Snapchat-Auftrag verarbeitet. Snapchat versichert, dass Snapchat selbst keine Informationen über die gewählte Zahlungsmethode des Nutzers von dem Betriebssystem-Anbieter erhalte (Anmerkung Netz-Trends: also zum Beispiel von Google als Android-Anbieter; Google wollte Snapchat vor einigen Monaten für rund 3 Milliarden Dollar kaufen).

Verwendung von Informationen

Snapchat kann Informationen über den Nutzer für verschiedene Zwecke sammeln und verarbeiten - nach eigener Auskunft diene dies, um:

Die Einrichtung, Wartung und Verbesserung von Snapchat-Services zu erzielen, einschließlich, um zusätzliche Funktionen und Inhalte für Ihre Snaps zur Verfügung zu stellen.

Daten können auch gesammelt oder ausgewertet werden, um Produkte oder Dienstleistungen, die der Nutzer fordert, liefern zu können, auch für Prozess-Transaktionen. Hierzu zählt auch die Möglichkeit, dass Snapchat auf Fragen oder Wünsche über seinen Kundendienst antwortet oder technische Hinweise, Updates, Sicherheitswarnungen und anderweitige administrative Nachrichten sendet. Möglich ist auch, dass Snapchat Angebote an den Nutzer sendet - und zwar über Produkte, Dienstleistungen, Angebote, Events, Belohnungen und Veranstaltungen von Snapchat und anderen Dienstleistern.

Außerdem überwacht und analysiert Snapchat Trends sowie die Nutzung von Aktivitäten im Zusammenhang mit Snapchat Dienstleistungen. Dies kann auch dazu dienen, um personalisierte auf den Nutzer abgestimmte Werbung zu senden. Möglich ist auch, dass Snapchat hier mit anderen Dienstleistern kooperiert, die bereits Informationen über einen Nutzer haben, um "noch bessere auf den Nutzer abgestimmte Services" senden zu können.

Snapchat gibt auch an, wonach man Daten über den Nutzer sammele, um beispielsweise Betrügern auf die Schliche kommen zu können und entsprechend Informationen an die Justiz (bei Aufforderung) weitergeben zu können. Dies umfasse auch illegale Aktivitäten des Nutzers.

Snapchat ist in den Vereinigten Staaten von Amerika (den USA) gelistet und verweist darauf, dass deshalb das US-Recht zur Anwendung komme. Grundsätzlich verweist Snapchat darauf, wonach jeder Nutzer sein Einverständnis (Zustimmung zu den Datenschutzbestimmungen) dazu gebe, dass Snapchat die Daten des Nutzers verarbeiten und in die USA oder andere Länder übermitteln und dort speichern dürfe.

Freigabe von Informationen

Snapchat verweist darauf, wonach man sich vorbehalte, Informationen über den Nutzer mit anderen zu teilen und zwar in dem Ausmaß, das man in der Datenschutzrichtlinie beschrieben habe:

So stimme jeder Nutzer zu, dass Informationen mit anderen Usern geteilt werden dürfen, wenn der Nutzer die Snapchat-App nutzt. Hierzu gehöre die Übermittlung des Benutzernamens sowie der Inhalt der Snap, welche man versende. Außerdem verweist Snapchat darauf, wonach Snapchat den Benutzernamen des Nutzers mit anderen Benutzern teile, wenn der Nutzer von Snapchat die Funktion "Freunde finden" aktiviert habe. Dies spiele auch in den Freundeslisten eine Rolle.

Snapchat verweist darauf, dass insbesondere als Reaktion auf die gerichtlichen Verfahren oder einer Informationsanfrage, für den Fall, dass Snapchat glaubt, dass die Offenlegung im Einklang mit geltendem Recht steht sowie einer Regel oder Vorschrift steht, Informationen über einen Nutzer weitergegeben werden dürfen. Insbesondere nennt Snapchat folgende Fälle:

Um zu untersuchen oder zu beseitigen mögliche Verstöße gegen Snapchats Nutzungsvereinbarungen sowie die geltende Nutzungs-Politik, oder um die Rechte, das Eigentum und die Sicherheit von Snapchat, Snapchat-Benutzern oder anderer zu schützen.

Sollte Snapchat verkauft oder fusioniert oder teilübernommen werden mit anderen Unternehmen, stimme der Nutzer zu, dass all die bestätigten Rechte des Nutzers gegenüber Snapchat an die 3. Partei weitergereicht werden dürfen.

Außerdem weist Snapchat darauf, wonach man sich auch vorbehalte, aggregierte oder de-identifizierte Informationen über einen Nutzer, also Informationen, die eine Identifizierung des tatsächlichen Nutzers nicht ermöglichen, weiter zu geben.

Analytics und Dienstleistungen von Dritten

Snapchat kann auch mit anderen Analyse-Diensten im Namen von Snapchat zusammenarbeiten. Diese Unternehmen können Cookies, Web Beacons und andere Technologien verwenden, um Informationen über Ihre Nutzung der Dienste und anderer Websites, einschließlich Ihrer IP-Adresse, Browser, aufgerufene Seiten, verbrachter Zeit auf den Seiten, zu sammeln. Dazu gehört auch die Sammlung zu Daten der angeklickten Links und Konvertierungsinformationen. Diese Informationen können unter anderem dazu verwendet werden, um zu analysieren, welches die Nutzungsgewohnheiten des Nutzers sind und was zu seinen beliebtesten Interessen gehört. Snapchat begründet dies damit, wonach man so bessere Services übermitteln könne.

Snapchat arbeite nach eigener Aussage mit Flurry Analytics zusammen, um auf den mobilen Endgeräten seine mobilen Dienste anbieten zu können. Nutzern, die nicht möchten, dass der Snapchat-Dienstleister Informationen über einen Nutzer sammelt, bietet Snapchat an, diese Funktion durch ein Opt-out von Flurry Analytics-Tracking zu deaktivieren. Der Link hierzu ist: http://www.flurry.com/user-opt-out.html . Flurry ist ein eigenständiges Unternehmen. Snapchat arbeitet mit diesem zusammen, um Snapchat in spezifischen Fragen zu unterstützen.

Sicherheit und Snapchat

Snapchat versichert, wonach man angemessene Maßnahmen ergreife, um den Nutzer vor Datenverlust, Diebstahl, Missbrauch und unbefugtem Zugriff, Offenlegung, Veränderung und Zerstörung der Nutzerdaten zu schützen.

Kinder und Snapchat

Snapchat versichert, wonach man nicht wissentlich persönliche Daten von Nutzern im Alter von dreizehn Jahren oder jünger sammele.

Datenschutzeinstellungen von Snapchat

Durch Einstellungen in Snapchat Services können die Nutzer wählen, ob Snaps nur Benutzer, die der Nutzer zu seiner Freundesliste hinzugefügt hat, akzeptiert, oder von einem anderen Snapchat-Benutzer kontaktiert werden darf.

Wenn der Nutzer Snaps nur von seinen Freunden erhalten möchte und nicht von Telefonkontakten, die auf der persönlichen Freundesliste stehen, kann dieses so eingestellt werden. Benutzer können auch aus der Freundesliste gelöscht oder blockiert werden.

Geräteinformationen und Snapchat

Snapchat bietet an, dass Kontakt-Einwilligungen auch widerrufen werden können. So schreibt Snapchat: Bestimmte Funktionen der Dienste benötigen Zugriff auf das persönliche Telefonbuch sowie die Bildspeicheranwendungen des Geräts (z.B. um Freunde zu finden oder um einen Snap in Ihrer Fotogalerie zu speichern).

Wenn der Nutzer entscheidet, Freunde, deren Namen und Telefonnummern im Telefonbuch zu finden, werden diese an Snapchat übertragen. Wenn der Nutzer später entscheiden, die gegebene Einwilligung zu widerrufen und Snapchat daran zu hindern, weiter auf das Telefonbuch und die Bildspeicheranwendungen zuzugreifen, können die Nutzer dies entweder durch Änderung der Einstellungen auf dem Gerät ändern...

Auf iOS-Geräten können die Nutzer jederzeit eine Einwilligung erteilen oder widerrufen und Snapchat daran hindern, weiter auf das Telefonbuch und die Bildspeicheranwendungen zuzugreifen.

Geografische Lage des Handynutzers über Snaptchat erheben

Wenn der Nutzer von Snapchat zu Anfang Snapchat gestattet, den lokalen Standort zu speichern und zu erheben.... kann der Nutzer anschließend die Erhebung dieser Informationen stoppen, indem der Nutzer die Einstellungen auf dem mobilen Gerät (z.B. Handy) ändert. Wenn der Nutzer dies tut, werden bestimmte Eigenschaften von Snapchat und seinen Dienstleistungen nicht mehr funktionieren. Die Snapchat-Nutzer können auch Snapchat daran hindern, Standortinformationen zu sammeln, indem der Nutzer Snapchat deinstalliert.

Cookies und Snapchat

Die meisten Web-Browser sind so eingestellt, dass der Nutzer Cookies akzeptiert. Wenn der Nutzer möchte, kann er in der Regel wählen, ob der Browser Cookies akzeptiert oder entfernen oder ablehnen soll. Dabei müssen Nutzer darauf achten, dass, wenn der Nutzer entscheidet, Cookies zu entfernen oder zurückweisen, dies die Verfügbarkeit und Funktionalität von Snapchat-Webseiten ändert oder beeinträchtigt.

Push-Benachrichtigungen über Snapchat

Snapchat kann Push-Benachrichtigungen oder Warnungen an Ihr Gerät senden. Die Nutzer können diese Meldungen jederzeit deaktivieren, indem die Benachrichtigungseinstellungen auf Ihrem Gerät (iOS) oder über Android geändert werden.


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