Menü
Netz-Trends.de
Das Magazin für Visionäre
Benzinpreise in der Hauptstadt Colorados, in Denver, Anfang September 2012. netztrends
07.10.2012

Nicht nur in Deutschland sondern auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA, wird Autofahren ein immer teureres Vergnügen. So viel wie jetzt mussten die Kfz-Halter noch nie von der Ost- bist zur Westküste für Benzin, beziehungsweise Sprit, hinblättern. In diesen Wochen wurden neue Rekordpreise für Spritverbrauch in den USA vermeldet. So liegt der durchschnittliche Benzinpreis in den USA in den ersten zehn Monaten des Jahres 2012 bei 3,64 US-Dollar pro Gallon. Dabei zeigt sich, dass die Preise weiter steigen.

So lag alleine im Oktober 2012 der durchschnittliche Benzinpreis in den USA bereits bei 3,78 Dollar pro Gallon. Das sind 16 Cent mehr als vier Jahre zuvor, also im Jahr 2008. Dabei galten die Benzinpreise des Jahres 2008 bereits als die höchsten, die jemals in den USA gemessen wurden. Im Jahr 2008 erreichte die Wirtschaftskrise in den USA die schlimmsten Ausschläge.
Auch der September 2012 geht als teuerster Benzinmonat in die Geschichte der USA ein. Mit durchschnittlich 3,83 US-Dollar pro Gallon lag der Preis um 11 Cent über dem Niveau von 2008 (3,72 US-Dollar).

Dabei zeigt sich eines: Es rächt sich, dass amerikanische Autokonzerne wie General Motors (GM), Ford, Chrysler, Cadillac, sich Jahrzehnte einen feuchten Kehricht um ökologischen Automobilbau gekümmert haben, mit dem Ziel des Senkens von Spritverbrauch. Benzin war ja massenhaft und günstig da, die Ölquellen pumpten was das Zeug hielt. Doch auch in den USA wird das Öl langsam knapper und die Preiskurve zeigt nach oben.

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in den USA große Preisunterschiede beim Benzin. Das berichtete jetzt beispielsweise das Portal Newhampshiregasprices.com. Schon einige Wohnblocks weiter könne das Benzin billiger oder auch teurer als an der gewohnten Tanke sein, schreiben die Benzinpreis-Spezialisten. So gäbe es alleine in Portsmouth Benzinpreise die zwischen 3,81 US-Dollar bis zu 3,99 per Gallon schwanken. Aber schon einige Kilometer entfernt, in Exeter, gebe es Benzin bereits für 3,77 US-Dollar bis 3,93 US-Dollar pro Gallon.

Auch in einem der nördlichsten Bundesstaaten der USA, in Maine, lohnt es sich, nicht gleich die erst beste Tankstelle anzusteuern. Auch hier gebe es, schreibt Newhampshiregasprices.com, große Benzinpreis-Schwankungen: Zwischen 3,95 US-Dollar bis sogar 4,08 US-Dollar per Gallon.

USA-Touristen und Reisende wissen auch, dass es sich in den USA lohnt, mehrere Tankstellen anzufahren und nach billigem Benzin Ausschau zu halten. Wie in Europa, so gilt auch in den USA, dass je weniger Tankstellen vor Ort, desto höher der Preis. Vor allem bedeutet das: Kleinere ländliche Orte verfügen über weniger Wettbewerb, deshalb ist dort das Benzin meist teurer. Das gilt auch für die Benzinpreise in Europa. Vor allem in Gebieten, die von Touristen gerne aufgesucht werden - wie Monument Valley, Grand Canyon, Death Valley etc. - ist Benzin recht teuer.

Gefällt mir 
 
0 5

0
 

Weitere News zum Thema