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USA Reisen: Arches National Park - da wo die roten Steine fliegen / Tipps für den US-Tripp

Welberühmt für seinen natürlichen steinernen Windows: Der Arches Nationalpark netztrends

Wer eine Reise durch den Südwesten der USA plant, der sollte nach seinem Besuch des Grand Canyon und des Monument Valley auch den Arches National Park besuchen. Zwar gehört der Park in einem Ranking der Top 3 Parks im Südwesten der USA lediglich auf Platz drei, dennoch bildet er einen schönen Schlusspunkt oder Anfangspunkt einer Park-Rundreise durch die USA.

Der Arches National Park ist weltberühmt für seine rund 200 teils riesengroßen geschwungenen steinernen Bögen. Für Touristen weltweit ist diese Dichte an natur-geschaffenen natürlichen Steinbögen im Arches Park einmalig.

Der Eintritt in den Arches Park beträgt je Auto lediglich zehn US-Dollar. Das ist auch im weltweiten Vergleich von Eintrittspreise für Touristen-Attraktionen ein guter Preis. Die im roten Fels geschwungenen riesengroßen Steinlöcher im Arches Park beruhen auf Einwirkungen von Eis, extremen Temperaturschwankungen (im August klettert das Thermometer leicht an die 38 Grad Celsius - bei äußerster Lufttrockenheit) und unterirdischen Gesteinsbewegungen.

Der Park beruht letztlich auf über 100 Mio. Jahren Bewegungen im Erdinnern und Erdäußern. Die riesengroßen Steine, die Reisende dort sehen, sind teils an die 100 Mio. Jahre alt. Das heißt: Sie haben schon die Dinosaurier gesehen.

Bis zum heutigen Tage bilden sich immer wieder neue Steinbögen, die teils bis zu 20 Meter oder mehr betragen. Andere wiederum fallen in sich zusammen unter lautem und gefährlichem Getöse. Allerdings kommt das äußert selten vor - bedenkt man, dass manche steinernen Torbögen über 100.000 Jahre alt sind. Umso erstaunlicher, dass im Jahr 1991 Touristen Zeuge eines Zusammenbruchs eines der größten und berühmtesten steinernen Torbögen im Arches Park waren. Heute ist das Gebiet um diesen eingefallenen Torbogen aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Das hindert aber Touristen, beispielsweise aus Japan oder Deutschland angereist, nicht, mit modernsten Digitalkameras oder iPads Foto-Aufnahmen zu machen. Mittlerweile sieht man erstaunlich viele Reisende nicht mehr mit einer Digitalkamera bewaffnet, sondern mit den Tablet-PCs Digital-Fotos schießen. Meist geht das einher mit einem großen Oh und Ah, da die Fotografen sich über ihre eigenen im Großformat auf den Tablet-PCs auftauchenden Digital-Fotos selber freuen.

Der heutige Arches National Park in den USA wurde Jahrtausende von Indianern - wie der Monument Valley Park - als Siedlungsgebiet in Beschlag genommen. Besonders gerne nutzten die Ureinwohner die harten tönernen Gesteine zum Anfertigen von Gerätschaften oder Waffen.

Auch wenn das Parkgelände des Arches National Park in der Wüste Utahs eher unwirtlich ist - da extrem heiß und extrem trocken - so gab es doch auch in der Neuzeit dort Siedler. Noch heute können Touristen, die eine Reise in die USA beispielsweise auf einer Reisewebseite online gebucht haben, im Arches Park ein kleines Holzhaus besichtigen, das der US-Kriegsveteran Wesley Wolfe dort für sich und seine Familie erbaut hatte -im Jahr 1860.

Den Park besichtigt man am besten mit dem Auto und geht dann an den berühmten Viewing-Points zu Fuß weiter. Dabei sind drei Haltestellen ein Muss: der Upper Delicate Arch Viewpoint. Hier steht nach rund 20 Minuten Fußmarsch der weltberühmte rote steinerne Torbogen.


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