Uber Katastrophe in Indien: Fahrer begingen Selbstmord berichtet Dok 1 des ORF

In einer 20.15 Uhr Reportage am Donnerstagabend auf ORF1 berichtete der Sender vom Selbstmord von gut drei Fahrern des amerikanischen Taxi App-Anbieters Uber.

https://www.uber.com/in/en/drive/requirements/
So wirbt Uber auf seiner Webseite in Indien um indische Fahrer.

Grund: Als Uber in Indiens Metropolen Fuß fassen wollte, habe Uber auf Plakaten und in Zeitungsannoncen damit geworben, dass private selbstständige Taxifahrer bei Uber bis zu drei Mal mehr verdienen könnten, als bei der Konkurrenz.

Zusätzlich warb Uber damit, dass man den indischen selbstständigen Fahrern mit einem Kredit helfen könne, sich ein eigenes Auto zu kaufen.

Ein guter Ansatz, könnte man meinen. Problem: Da Uber sehr vielen Fahrern in Indien so zur Selbstständigkeit verhalf, berichtet der ORF, seien die Erlöse der Uber-Fahrer immer weiter eingebrochen. Am Ende habe für viele der Ruin gestanden.

Kreditraten zu hoch

Die Raten für das gekaufte Auto habe man nicht mehr bezahlen können. Einige der Fahrer haben deshalb in ihrer ausweglosen Situation Selbstmord begangen, so der ORF in der Doku "Falsche Versprechen – Die dunklen Seiten des Silicon Valley".

Hintergrund zur ORF Dokumentation

Der ORF schreibt über seine donnerstags ausgestrahlte Dokumentationsserie Dok 1"

"Österreichische und internationale Dokumentationen bekommen seit 14. März 2019 einen wöchentlichen Sendeplatz in ORF eins. "Dok 1" nimmt sich jeden Donnerstag um 20.15 Uhr in ORF eins breiter gesellschaftspolitischer Themen an und präsentiert diese mit Tiefgang und Augenzwinkern. Hanno Settele und Lisa Gadenstätter sind die Haupt-Hosts, an ihrer Seite zeigen auch neue "Dok 1"-Journalisten wie Faris Rahoma und Mariella Gittler unterhaltsame und hochwertige Dokumentationen aus Österreich. Neben 50 Prozent Eigenproduktionen präsentiert "Dok 1" internationale Dokumentationen zu relevanten Themen aus Politik, Wissenschaft und Umwelt."

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