Standard fehlt Smart Home Studie vom Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der Fachhochschule Köln

Konkret sei der Kundennutzen nicht dergestalt, so die Studie, wie man es erwarte. Hoffnung liege, so die CIRE, auf dem neuen ULE-Standard. Einigkeit bestehe aber, sagte auch Prof. Dr. Thorsten Schneiders vom Cologne Institute for Renewable Energy, dass Smart Home ein wichtiger Trend im Bereich der Gebäudetechnik sei.

Bild: speck
High-Tech in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Hier gehört Smart Home Technologie längst zum Alltag der Reichen.

Das Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der Fachhochschule Köln hat nun mit anderen Institutionen eine Studie zum Thema Smart Home vorgelegt. Das Ergebnis: Die Angebote gingen mit den Wünschen der Verbraucher auseinander, auch fehle ein Standard.

Auch wenn viele mit Smart Home derzeit vor allem Energieeffizienzen im Haus in Verbindung brächten - also Smart Energy - ebenso mit mehr Komfort, so seien diese Bereiche noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, sind sich die Autoren der neuen Smart Home Studie sicher.

Unter den für die Studie befragten Verbrauchern gaben 73% an, ihnen läge vor allem die Sicherheit im Smart Home am Herzen (Smart Home Security), weitere 49% erklärten, für sei eine zentrale Multimedia-Steuerung wichtig. 42% der Befragten führten aus, Pflege und Gesundheit mittels Smart Home Technik sei für sie ein wichtiger Punkt.

Prof. Thorsten Schneiders wird mit den Worten zitiert, wonach "Smart-Home vor allem dann spannend" sei, "wenn Geräte durch vernetzte Technik mehr als eine Funktion" hätten. Gut sei, wonach Smart Home helfe, dass beispielsweise der Energieverbrauch über Apps für jeden sehr leicht sichtbar werde und sich somit ein deutlicher Beitrag für den Umweltschutz ergebe.

Entsprechend machten sich viele Hoffnungen, dass auch Vermieter oder Immobilienverwalter mehr Smart Home Lösungen den Mietern anböten, heißt es in der Studie. 90% der Befragten würden sich dieses wünschen.

Eine weitere Erkenntnis der Smart Home Studie: Als großer Nachteil erweise sich bislang auf dem Weg zu einer komplett vernetzten Wohnung oder einem Haus, die mangelnde einheitliche Technik, der gemeinsame Standard.

Neben dem Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der Fachhochschule Köln nahmen an der Smart Home Studie das Marktforschungsinstitut Innofact AG aus Düsseldorf teil, ebenso das Büro "Jung Stadtkonzepte Stadtplaner & Ingenieure" aus Köln und weitere Smart Home Partner.


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