AVM nennt die Enddaten auf der eigenen Supportseite; Nachfolgemodelle wie die FRITZ!Box 7690 kosten ab 279,99 Euro.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut AVM-Statusseite „Status Produktunterstützung“ gilt für die FRITZ!Box 4020, 5490 und 7582 seit dem 1. Oktober 2026 keine garantierte Update-Versorgung mehr.
  • AVM bezeichnet das Datum selbst als Mindestzeitraum („Updates verfügbar bis mindestens“) – ein fester Stichtag, an dem Updates sofort ausbleiben, ist damit nicht belegt.
  • Ein aktuelles Nachfolgemodell wie die FRITZ!Box 7690 kostet laut AVM-Shop 279,99 Euro UVP und hat laut Hersteller eine Update-Zusage bis mindestens 1. Januar 2033.

Drei ältere FRITZ!Box-Modelle bekommen keine garantierten Updates mehr: Bei der 4020, der 5490 und der 7582 endete laut AVM die Update-Zusage am 1. Oktober 2026.

Wer eines der drei Geräte zu Hause stehen hat, muss nicht sofort zum Elektrofachhandel laufen – AVM selbst bezeichnet das Datum ausdrücklich als Mindestzeitraum, nicht als festen Abschalttermin. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf das eigene Gerät: Wer Modellbezeichnung und installierte Firmware kennt, kann selbst einschätzen, wie dringend ein Austausch ist.

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Alle drei betroffenen Modelle sind seit Jahren im Markt und liefen zuletzt auf vergleichsweise alten FRITZ!OS-Versionen – ein Hinweis darauf, wie lange der letzte größere Funktionsstand schon zurückliegt.

Drei Modelle ohne Update-Zusage

AVM führt auf der eigenen Statusseite zur Produktunterstützung für jedes FRITZ!-Produkt ein Datum, bis zu dem Updates mindestens verfügbar sind. Für drei Router steht dort inzwischen ein Stichtag in der Vergangenheit:

  • FRITZ!Box 7582 – ADSL/VDSL-Modem-Router, zuletzt FRITZ!OS 7.18, Updates laut AVM verfügbar bis mindestens 1. Oktober 2026.
  • FRITZ!Box 5490 – VDSL-Router, zuletzt FRITZ!OS 7.31, Updates laut AVM verfügbar bis mindestens 1. Oktober 2026.
  • FRITZ!Box 4020 – kompakter WLAN-Router ohne eigenes Modem, zuletzt FRITZ!OS 7.04, Updates laut AVM verfügbar bis mindestens 1. Oktober 2026.

Zum Vergleich: Bei aktuellen Modellen wie der FRITZ!Box 7690 nennt AVM auf der gleichen Seite ein Enddatum von mindestens 1. Januar 2033 – mehr als sechs Jahre länger. Eine Erklärung, was nach dem genannten Datum konkret passiert, liefert die AVM-Seite nicht; sie weist lediglich darauf hin, dass FRITZ!-Produkte grundsätzlich mit kostenlosen Updates unterstützt werden, ohne einen harten Schlusspunkt zu nennen.

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So prüfen Sie Modell und Firmware

Die Modellbezeichnung steht auf dem Typenschild auf der Unterseite des Routers oder in der Benutzeroberfläche, erreichbar über http://fritz.box im Browser. Dort zeigt die Übersichtsseite sowohl das genaue Modell als auch die installierte FRITZ!OS-Version an. Beides lässt sich anschließend mit der Liste auf der AVM-Statusseite abgleichen.

Praktische Checkliste

  • Modellbezeichnung auf dem Typenschild oder unter fritz.box ablesen.
  • Installierte FRITZ!OS-Version in der Benutzeroberfläche notieren.
  • Beides mit der AVM-Statusseite „Status Produktunterstützung“ abgleichen.
  • Bei einem Mietgerät zuerst beim Anbieter nachfragen statt selbst zu handeln.

Ein Gerät, das auf der Liste als betroffen geführt wird, hört dadurch nicht automatisch auf zu funktionieren. Es bedeutet nur, dass AVM für dieses Modell ab dem genannten Datum keine neuen Updates mehr zusichert.

Mietgerät oder eigener Router?

Viele Haushalte nutzen eine FRITZ!Box nicht als Eigentum, sondern als Mietgerät von Telekom, Vodafone, o2 oder 1&1. Wer so ein Gerät betreibt und es in der AVM-Liste als betroffen wiederfindet, sollte zuerst beim eigenen Anbieter nachfragen statt den Router selbst zu entsorgen – Mietgeräte müssen bei Vertragsende häufig zurückgegeben werden, und ein Austausch läuft dann über den Anbieter.

Wer einen eigenen Router kaufen möchte, ist dabei nicht an den Anbieter gebunden: In Deutschland gilt laut AVM die sogenannte Routerfreiheit – Nutzerinnen und Nutzer dürfen an ihrem Anschluss ein Endgerät ihrer Wahl betreiben, der Anbieter stellt dafür lediglich die Zugangsdaten für Internet und Telefonie bereit.

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Einordnung: alt gegen neu

  • FRITZ!Box 7582: zuletzt FRITZ!OS 7.18, keine Update-Zusage mehr seit 1. Oktober 2026.
  • FRITZ!Box 5490: zuletzt FRITZ!OS 7.31, keine Update-Zusage mehr seit 1. Oktober 2026.
  • FRITZ!Box 4020: zuletzt FRITZ!OS 7.04, keine Update-Zusage mehr seit 1. Oktober 2026.
  • FRITZ!Box 7690 (aktuelles Modell): 279,99 Euro UVP laut AVM-Shop, Update-Zusage laut AVM bis mindestens 1. Januar 2033.

Die drei älteren Modelle liegen damit mehrere FRITZ!OS-Generationen hinter der aktuellen Reihe. Das allein ist kein Beleg für eine konkrete Sicherheitslücke, zeigt aber den zeitlichen Abstand zur aktuellen Produktpflege.

Was fehlende Updates bedeuten

Ein Router ohne zugesicherte Updates erhält im Zweifel keine Korrektur mehr, falls künftig eine neue Sicherheitslücke in der Firmware bekannt wird. Das wiegt bei einem Router schwerer als bei vielen anderen Geräten, weil er die zentrale Schnittstelle zwischen Heimnetz und Internet bildet – über ihn laufen in der Regel auch andere vernetzte Geräte im Haushalt.

Unabhängig vom Update-Status lässt sich die eigene Konfiguration verbessern: eine aktuelle WLAN-Verschlüsselung wählen, nicht benötigten Fernzugriff auf die Benutzeroberfläche deaktivieren und die automatische Update-Funktion aktiviert lassen, solange sie noch Updates liefert. Ersetzt werden sollte ein Gerät vor allem dann, wenn es sensible Anwendungen wie Homeoffice-Zugänge oder Online-Banking absichert oder wenn eine konkrete, öffentlich bekannte Sicherheitslücke das jeweilige Modell betrifft.

Häufige Fragen

Muss ich meine FRITZ!Box 4020, 5490 oder 7582 sofort austauschen?

Nein. AVM nennt das Datum 1. Oktober 2026 als Mindestzeitraum für Updates, nicht als festen Abschalttermin. Ein sofortiger Austausch ist aus der Statusseite allein nicht abzuleiten.

Was mache ich, wenn ich den Router von meinem Anbieter gemietet habe?

Beim Anbieter nachfragen, bevor Sie etwas unternehmen. Mietgeräte müssen oft zurückgegeben werden, und ein Austausch läuft dann über Telekom, Vodafone, o2 oder 1&1 selbst.

Wie finde ich heraus, welches FRITZ!Box-Modell ich besitze?

Die Modellbezeichnung steht auf dem Typenschild an der Geräteunterseite und in der Benutzeroberfläche unter http://fritz.box, zusammen mit der installierten FRITZ!OS-Version.

Darf ich statt des Mietrouters einen eigenen Router verwenden?

Ja. Laut AVM gilt in Deutschland die Routerfreiheit: Der Anschlussinhaber darf ein Endgerät seiner Wahl betreiben, der Anbieter liefert dafür die Zugangsdaten.

Ihre Erfahrung zählt

Nutzen Sie eine FRITZ!Box 4020, 5490 oder 7582 – oder haben Sie Ihren Router kürzlich ausgetauscht? Teilen Sie Ihre Erfahrung sachlich in den Kommentaren.

Quellen und Stand

Recherche- und Datenstand: 5. November 2026.

Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe.

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