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Smartwatches

Apple Uhr: Große Pläne im Gesundheitsbereich

Mit Geräten wie der Apple Watch Krebs erkennen? Noch sind das Zukunfts-Träume. Bild: Apple Inc.
18.02.2015

Immer wieder hatte Apple angekündigt, wonach man die Zukunft der Apps vor allem im Gesundheitssektor sehe.

Dies gelte auch für die möglicherweise im April 2015 in den Handel kommende neue Apple Watch (Apple Uhr). Die Apple Smartwatch als Gesundheits-Überwachungsgerät - davon träumt man bei Apple. Doch ganz so einfach scheint es nicht zu gehen:

Noch stehen wohl zahlreiche ungeklärte Technologie- und Regulierungsfragen im Raum. Zudem dürfte klar sein: Eine Uhr oder ein "Gesundheitsarmband" kann niemals die Diagnosen erstellen, die ein Arzt (mit Hilfe sehr teurer Diagnostik-Geräte) stellen kann.

Fakt scheint derzeit zu sein, dass Apple sich immer noch für Teile seines Gesundheitsangebots in schwierigen Verhandlungen mit den amerikanischen Regulierungsbehörden befindet. Dies berichtet sinngemäß die Wirtschafts-Tageszeitung Wall Street Journal.

Konkret geht es wohl unter anderem um die Messung mittels Gesundheitssensoren-Technik. Hier heißt es, wonach Apple versäumt habe, Standards zu entwickeln, welche gewährleisten, dass auch Menschen mit vielen Haaren eine einigermaßen zuverlässige Messung erhalten. Ein Problem scheint zudem besonders trockene Haut zu sein.

Keine Frage: Apples Pläne sind groß, doch nicht einfach umzusetzen. So wollte Apple beispielsweise sicherstellen, dass mit der Apple Uhr Blutdruck gemessen werden kann oder die Sauerstoffmenge im Blut. Hier habe es bislang auffällig widersprüchliche Ergebnisse gegeben, weshalb man sich wohl bei Apple derzeit noch sehr zurückhält, das allen Ernstes flächendeckend als Gesundheits-Messer anzubieten.

In den USA sind bereits heute über 100 Gesundheits-Apps von der US Food and Drug Administration überprüft worden. Doch das ist nur der Tropfen auf den heißen Stein. Tausende angeblicher Gesundheitshilfen schwirren in Google Play oder im App Store von Apple herum, wo niemand weiß, ob diese Apps halten, was sie versprechen:

Dennoch ist Apple-CEO Tim Cook nach wie vor sicher, dass er auf dem richtigen Weg sei, die großen Ansprüche an Gesundheits-Geräte zu bewältigen. Angeblich sei Cook sicher, dass die Apple Uhr sogar helfen könne, durch Frühdiagnosen Krebs zu verhindern, schreiben US-Blogs.

Doch noch ist außer viel Wind rund um die neue Apple Uhr nicht viel Konkretes bekannt. Derzeit gehen Beobachter davon aus, dass Apple in Asien schon jetzt fünf bis sechs Millionen Apple-Uhren herstellen lässt.

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