RedBux Coin - Berliner Unternehmen will interaktive Erotik-Darsteller in vrXcity mit Kryptowährung bezahlen lassen

Das Berliner Start-Up me.mento 3D GmbH, nach eigener Aussage "ausgewiesener Spezialist im Bereich 3D und Virtual Reality", startete am 22. März 2018 mit dem Vorverkauf des sogenannten redBUX, eines eigenen Utility Token für "die erste interaktive Virtual Reality-Erotikplattform der Welt."

Verspricht heiße Wichsabende am Computer: RedBux.

Das Ziel des ICO liege bei 130 Millionen Euro, teilten die Berliner mit. me.mento 3D schreibt zu seinem RedBux Coin Offering:

"Dank immer leichterer und günstigerer Hardware, wird die Virtual Reality Experten zufolge in diesem Jahr massenmarkttauglich werden und sich rapide verbreiten." Passiver Videogenuss sei von "gestern". Jetzt komme Virtuell Reality.

Doch ganz neu ist das Thema nicht: So gibt es bereits Geräte, welche am Computer angeschlossen werden und welche dann der virtuelle Partner fern stimulieren kann, um den Partner am anderen Ende des Computers eben zu stimulieren, also zum Höhepunkt zu bringen.

Das Berliner Unternehmen me.mento 3D schreibt zu seinem RedBux Coin, wonach man bereits seit 2014 seine eigene Technologie perfektioniert habe und nun froh sei, "Mitte 2018 mit der vrXcity, der weltweit ersten interaktiven VR-Erotikplattform für Erwachsene, an den Start" gehen. Damit wolle man erhofften "Millionen von Fans Zugang zu der revolutionären VR-Erotikwelt" bieten.

Zu diesem Zweck habe sich me.mento "bereits mehr als 700 Scans von Top-Stars der Erotikbranche" gesichert. Unter den Pornostars und Sternchen seien unter anderem Jessica Drake aus Los Angeles oder Texas Patti aus Deutschland.

Doch was ist eigentlich neu am Red Bux Coin und der vrXcity? Neu scheint zu sein, dass Fans von Pornofilmen sich ihre digitalen Pornodarsteller-Doubles "als fotoechte 3D-Avatar erstellen" könnten.

Orgasmus auf Befehl

Mit diesen Avataren könnten sie "dann intime erotische Erlebnisse in der vrXcity" bewerkstelligen.

vrXcity-Nutzer aus aller Welt könnten sich zukünftig auf diese Weise mit komplett animierten und sich natürlich bewegenden 3D-Pornoavataren interagieren:

"Sie können mit ihnen reden, sie anfassen und ihre Fantasien ausleben."

Der neue Kryptocoin redBUX sei dabei "die sichere Hauptzahlungsmöglichkeit in der vrXcity" und garantiere "den Nutzern anonymen Zugang zu erotischen sowie pornografischen Inhalten", da "Anonymität gerade in dieser Branche ein wichtiger Erfolgsfaktor" sei.

Wirklich anonym?

Doch fragen wir uns: Ist das wirklich so? In einer blockchain können Fachleute verschlüsselt nämlich durchaus feststellen, wer einen Kryptocoin gekauft hat - zumindest welche verschlüsselte "Nummer" einen Coin oder Coin-Anteil hat.

Immerhin: redBUX ist ein ERC-20 Utility-Token und wird auf der Ethereum-Plattform veröffentlicht:

"Dank innovativer Blockchain-Technologie sorgt redBUX für Abrechnung mit Pornostars in Echtzeit und ermöglicht es Nutzern, zudem eigenen Content zu erstellen und daraus Umsatz zu generieren." me.mento 3D schreibt in seiner Pressemeldung vom Donnerstag:

"Virtual Reality ist der nächste Schritt in der Evolution der Pornobranche, die jährlich 97 Milliarden US-Dollar umsetzt. redBUX hat bereits starkes Interesse bei potenziellen strategischen Partnern mit mehr als 120 Millionen Kunden geweckt, die zukünftig auch als zusätzliche Annahmestellen für den Utility Token von me.mento sowie als Content-Lieferanten für die vrXcity in Frage kommen könnten."

Insgesamt habe man zum gegenwärtigen Zeitpunkt "mehr als 1.100 atemberaubende Schauspieler, Models und WebCam-Girls bei Wicked Pictures unter Vertrag."

Zu den Top-Stars zählen "unter anderem die ‚Königin der Pornografie‘ und weltweit berühmte Pornodarstellerin Jenna Jameson". Die Filme von Wicked Pictures garantierten qualitativ hochwertig Content und würden "regelmäßig bei den AVN Awards ausgezeichnet".

Großer Kundenstamm lässt auf Wachstum hoffen

Dank eines großen und treuen Kundenstamms sei das Wicked Pictures-Ökosystem "eine ideale zusätzliche Akzeptanzstelle für den redBUX", führt Tobias Platte, offensichtlich geschäftlich umtriebiger Geschäftsführer der me.mento 3D GmbH aus.

Wer den redBUX-Coin kauft, könne mit Wertsteigerung rechnen, so das Berliner Startup me.mento 3D.

Grund sei der "voraussichtlich stark steigende Bekanntheitsgrad" des neuen Pornoangebots. Wie andere Coins auch solle der redBUX-Coin an mindestens einer der üblichen Kryptowährungsbörsen fortlaufend gehandelt werden.

Alle wichtigen Informationen zum redBUX und zu seinem Einsatz in der vrXcity können Erotikfans bereits jetzt auf der Webseite ico.redbux.io finden. Dort kann man sich registrieren und in die Whitelist eintragen.

Wie bei neuen Kryptowährungen üblich, wirbt redBux damit, dass wer früh Tokens kaufe, von einem Rabattsystem profitiere: Nutzer, die sich schon jetzt eintragen, würden dann pünktlich über den Verkaufsstart der Token informiert und profitierten in der PreSale-Phase "von einem hohen Bonus in Höhe von bis zu 35 Prozent.

Bewertung redBUX und Hintergrund me.mento 3D GmbH

Positiv an dem neuen Coin ist, dass alles transparent ist. Dubiose Betrügercoins, wozu beispielsweise der DavorCoin gehört, der Liza Coin oder auch der United Emirate Coin (UEC) haben oftmals gemein, dass sie komplett anonym auftreten und Geschädigte nicht wissen, gegen wen sie überhaupt vorgehen sollen. Das macht diese Coins für viele Investoren schnell zu einem Millionengrab.

Seriöse Coins, wozu wohl der redBux schon jetzt gezählt werden darf, zeichnen sich dadurch aus, dass sie eben klar machen, woher sie kommen, also aus welchem Land, und welche Personen dahinter stehen. All das ist beim redBux schon mal der Fall. Sein eigenes Unternehmensprofil umschreibt me.mento 3D GmbH wie folgt:

Das 2014 gegründete Hightech-Unternehmen sei "ein 3D- und VR-Spezialist der Erotikbranche" und verfüge nach eigener Aussage angeblich "über einen technologischen Vorsprung von mindestens drei Jahren" im Bereich der interaktiven Pornos.

Gestartet habe man als 3D Printing-Startup mit Partnerschaften zu Unternehmen wie Wicked Pictures, einem "weltweit führenden Porno-Studio" oder "JOYclub", einem angeblich "größten deutschen Sex-Dating-Portal".

Bereits in der Vergangenheit habe sich me.mento 3D "als Pionier im Bereich 3D-Druck für fotorealistische 3D-Drucke von Erotik-Stars als exklusive Fanartikel positioniert".

Vom Experten für den exklusiven 3D-Druck von Erotik-Stars habe sich das Unternehmen zu einer 3D-Tech-Company weiterentwickelt. Mit seiner 3D-Scanning-Lösung sei me.mento 3D schon jetzt "in der Lage fotorealistische Avatare zu entwickeln".

Eine der Kernkompetenzen liege "in der Entwicklung von digitalen Applikationen für die virtuellen Avatare der Porno-Darsteller - hauptsächlich in VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Realitiy)".

Webseitenverweis

ico.redbux.io

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