Warum die GRÜNEN in der Bundesregierung verhindert werden müssen

Wir verteidigen unsere Rechte.

Kommentar – Die Internetbranche ist eigentlich tendenziell eher linksliberal. Wir lieben die Freiheit. Wir lieben den Individualismus. Wir lieben durchaus den Multikulturalismus. Weil wir all das als Bereicherung sehen und als die DNA des Internet. Nun könnte man meine, Internet-Nerds wie wir würden auch die GRÜNEN lieben.

Aber nein, die Mehrheit in der Redaktion liebt die GRÜNEN nicht mehr. Auch nicht ihre Spitzenkandidaten Annalena Baerbock. Klar, anfangs hat sie uns auch gefallen: Ihre schnelle Auffassungsgabe, ihre schnelle, teils schnoddrige Art sich in Szene zu setzen und von anderen abzusetzen gefiel uns Anfangs.

Doch das ist vorbei. Die Mehrheit von uns, auch ich, empfinden die GRÜNEN nun als Bedrohung. Erstens: Wir lassen uns das Fliegen mit Lufthansa oder Swiss, auch den Billigairlines wie EasyJet oder Ryanair nicht verbieten. Die meisten von uns haben nicht, wie die deutschen Bundestagsabgeordneten, ein fixes Jahreseinkommen von annähernd 170.000 Euro, oder wie viel es auch exakt sein mag. Von einer Finanz-Diät kann man da schon lange nicht mehr reden.

Denn deutsche Parlamentarier sind schlau und verstehen PR: Man nennt das Abgeordneten-Gehalt einfach "Diät", was schlank klingt. Ganz so, als würden sich unsere tendenziell übergewichtigen Parlamentarier – ist zumindest unser Eindruck - an strengste Gehalts-"Diäten" halten. Dabei gehören sie längst, wie in vielen westlichen Demokratien, zu den Spitzen-Verdienern. Nur die Italiener oder Franzosen verdienen noch mehr. Das beweist ein Gehaltsatlas der EU Parlamentarier, beziehungsweise eine Studie dazu.

In einer Demokratie darf keine Partei uns dazu zwingen, von München nach Hamburg oder Hannover in den oft schmuddeligen ICEs oder ICs stundenlang herumzukurven – oftmals mit nervigen Umstiegen an kalten zugigen Bahnsteigen. Von den Verspätungen ganz zu schweigen.

Die Generation EasyJet lässt sich das Fliegen nicht verbieten! Wir also auch nicht!

Die internationale Flugzeugindustrie trägt keine 2% zum CO2-Ausstoß weltweit bei. 80% der CO2-Emission durch Flugverkehr beruhen zudem auf Flügen von mehr als 1500 Kilometern, für die es faktisch keine sinnvolle Alternative gibt. Von Cargo-Flügen rund um die Welt einmal ganz abgesehen. Pakete, Rohstoffe, Briefe, Medikamente müssen nun mal zügig transportiert werden und nicht immer ist das Schiff da wirklich eine gute Wahl. Die Transsibirische Eisenbahn ebenso wenig.

Dennoch wollen die GRÜNEN uns offensichtlich das Fliegen, erst recht das günstige Fliegen nehmen. Sie fangen an, indem sie davon reden, sie wollten nur die Kurzflüge verbieten. Die Frage ist nur: Was soll das sein? Schon seit Jahren fliegt Lufthansa die Kurzstrecke Hamburg nach Berlin nicht mehr. Also kann das Verbotsgerede ja nur die eigentliche Mittelstrecke betreffen, die sie uns nehmen möchten. Und dann die Langstrecke und dann den Urlaubsflug.

Oder sie machen mit zusätzlichen Ticketsteuern das Fliegen so teuer, dass sich eine normale Familie es sich kaum mehr leisten kann. Schon heute kassiert der deutsche Staat irrwitzige Abgaben für Flugreisen. Die Parlamentariergehälter und Pensionen müssen irgendwie bezahlt werden, scheint es.

Dann kommen wir zur CO2-Benzinabgabe. Na Dankeschön. Schon heute ist selbst Diesel teils über 1,70 Euro teuer.

Zur CO2-Abgabe auf Benzin in Deutschland schrieb am 4. Juni 2021 die “Autozeitung”:

“Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock war zuvor für eine Benzin- und Dieselpreis-Erhöhung von insgesamt 16 Cent eingetreten – gemäß dem Programmentwurf ihrer Partei. Ein Teil davon sei schon erfolgt: ‘Sechs Cent Preiserhöhung gab es jetzt zum Jahresbeginn, weil erstmalig auch ein CO2-Preis auf Benzin eingeführt worden ist. Wir sagen, dass das schrittweise weiter angehoben werden muss auf die 16 Cent, die (ihr Co-Vorsitzender) Robert Habeck erwähnt hat’, hatte die designierte Kanzlerkandidatin am Sonntagabend ‘Bild' gesagt.”

Wie teuer soll es denn noch werden? Die Preise für Benzin gehen seit Joe Biden US-Präsident wurde, ein eher linker Vertreter, eh schon weltweit steil nach oben. Unter seinem Vorgänger Donald Trump von den rechten Republikanern war der Benzinpreis global erheblich niedriger. Ob es einen Zusammenhang mit den Wahlen in den USA gibt oder nicht, ist unklar. Es fällt aber auf.

Klar sind wir auch für einen globalen Umstieg auf die E-Mobilität, auf Elektroautos. Aber noch sind solche Autos teurer als Benziner und auch die weltweite Aufrüstung mit Strom-Ladestationen ist nach wie vor eine Herausforderung. Immerhin bewegt sich hier endlich etwas in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Schnelles Stromladen wird immer einfacher. Doch zu tun gibt es noch viel. Das Netz muss erheblich dichter werden und auch Vermieter von privatem Wohneigentum oder gewerblichen Immobilien müssen hier in die Pflicht genommen werden.

Immerhin gibt es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes alleine in Deutschland rund 42 Millionen Wohnungen, die sich auf rund 19 bis 20 Millionen Gebäude verteilen (Quelle: Bericht des Statistisches Bundesamt: "Bestand und Bauabgang von Wohnungen und Wohngebäuden 2019", S. 7).

Bahnfahren? Bitte nicht!

So schwierig der Umbau der Mobilität ist und so wichtig es ist, dass Fliegen als ein Bürger-Grundrecht erhalten bleibt, auch für kürzere Strecken, so bleiben die GRÜNEN bei ihrer banalen Trotzerei und Bevormunderei:

Ist uns doch egal, fahrt doch Bahn. Aha. Aber sie kriegen es ja nicht einmal auf die Reihe, dass man von Konstanz nach Stuttgart regelmäßig weniger als zwei Stunden mit der Eisenbahn unterwegs ist. Für eine Strecke die gerade einmal 175 Kilometer lang ist. Nein: Man fährt teils bis zu drei oder vier Stunden mit mehrmaligem Umsteigen. Ähnlich katastrophal ist die Bahnverbindung zwischen Konstanz nach München. Und das ist nur eine ausgewählte Strecke von Dutzenden, die ähnlich schlimm sind.

Und dann diese furchtbaren Corona-Schleudern, die sich Großraumwagen in den Zügen nennen. Man hat großkotzig sämtlichen Komfort in den Bahnen, egal ob Regionalzüge oder Nationalzüge abgeschafft. Dazu gehörten nicht nur bequeme Sessel in den Bahnen, sondern auch Tausende Kleinabteile, die man in den letzten Jahrzehnten immer weiter eliminiert hat. Damit der Schaffner besser alles im Blick hat. Die GRÜNEN haben hier weder die Bahn zum besseren geführt, noch die Preise niedrig halten können. Denn teuer ist Bahnfahren obendrein auch.

Die GRÜNEN sind zu einer furchtbaren Partei geworden. Leider. Ein Sammelbecken nicht von Alternativen, sondern von Besserwissern, Bevormundern, Freiheitsräubern. Nein. Eine solche Partei können wir nicht gutheißen. Deshalb sind wir in der Redaktion mehrheitlich gegen die GRÜNEN.

Wir sind es sooo leid...

Wir sind diese Partei genauso leid, wie einige andere Parteien, welche den Sozialstaat in Deutschland zertrümmert haben und uns seitdem mit aberwitzig zusammengestrickten Arbeitslosenstatistiken belügen, die aber Millionen Menschen nicht mehr berücksichtigt, da man sie in angebliche „Fortbildungsmaßnahmen“ gesteckt hat.

Außerdem können wir keine Volkspartei mehr für gutheißen, die behauptet, wer mit 47 oder 53 Jahren nach 12 Monaten noch keinen Job hat, sei selber schuld, sei ein Ballast für die Gesellschaft, da er angeblich ein „Langzeitarbeitsloser“ sei, den man mit HartzIV bestrafen und damit letztlich vernichten müsse.

Dass es auch anders geht, zeigt die Schweiz: Hier erhalten Arbeitslose bis zu zwei Jahre oder länger Arbeitslosengeld, wobei es bis zu 400 Franken pro arbeitslosen Arbeitstag gibt, also bis zu 21,7 Tage pro Monat.

Netto kann das zwischen 6000 bis 6500 Euro monatliches Arbeitslosengeld bedeuten. Also bis zu 120.000 Schweizer Franken jährlich. Und dennoch steht die Schweiz besser da als Deutschland. Auch in der Altersvorsorge. Während die durchschnittlich in Deutschland pro Kopf bezahlte Rente bei lächerlichen 750 Euro liegt, erhalten selbst Alterspflege-Kräfte in der Schweiz leicht um die 3000 Euro monatliche Rente.

Und dann dieses ätzend nervige Gendern. Er, Sie, Es, Innen, Binnen, Tinnen. Von der völlig überzogenen Frauenquote, mit der man versucht ganz Deutschland sozialistisch zu machen, am besten die ganze Welt, ganz abgesehen. Dabei sieht man in unzähligen Firmen: Nicht die besten Frauen spült die Quote nach oben, sondern häufig die Aggressivsten. Ganz abgesehen davon, verdammt nochmal: Männer sind einfach oftmals auch überdurchschnittlich gut und fleißig!

Wer hat denn Tesla, Paypal, Google, Alibaba gegründet? Männer!

Wer hat denn Tesla, PayPal, Amazon, Facebook, LinkedIn, Instagram, Twitter, WhatsApp, Telegram, Airbnb, Uber, Google, YouTube, Netflix, Alibaba, Idealo, Immobilienscout24 oder Comparis in der Schweiz gegründet? Männer! Warum? Weil sie verdammt noch mal oftmals auch gut sind! Und fleißig!

Alle Projekte hätten in den vergangene 20 Jahren auch Frauen gründen können. Sie haben es aber nicht. Und jetzt wollen sie mit einer diktatorischen Frauenquote uns Männern die Jobs wegnehmen! Egal, wie gut wir selber sind. Angeheizt wird dieses Thema allerdings von fast allen Parteien. Irrerweise. Also auch von CDU, CSU oder der SPD.

In diesem Sinne: Bitte überlegt euch gut, wen ihr zur anstehenden Bundestagswahl wählt. Viel Auswahl bleibt wohl leider nicht. Nur eins ist auch klar: Die AfD ist sicherlich auch keine gute Wahl.

Eure Netz-trends.de-Redaktion.

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