Smart Home Cebit: Neuer USB-Stick von Z-Wave Europe und Western Digital


Smart Home-Käufer sollten auch darauf achten, dass gekaufte Produkte möglichst flexibel mit anderen interagieren. Das ist das Ziel der Z Wave Allianz Zertifizierung.

Das Smart Home wird weltweit immer mehr Realität. Auf der nächste Woche anstehenden größten weltweiten Technikmesse, der Cebit in Hannover, werden zahlreiche Anbieter von Smart Home Technik ihre Lösungen vorstellen.

Unter den Unternehmen, welche auf der Cebit Smart Home Technik präsentieren, sind unter anderem die Z-Wave Europe GmbH (aus Hohenstein-Ernstthal) sowie die Western Digital (aus Irvine im US-Bundesstaat Kalifornien). Die beiden Unternehmen entwickelten einen USB-Stick, welcher die NAS-Systeme "My Cloud" sowie "My Cloud Mirror" mit dem Z-Wave Funksystem unter Involvierung von zwei Festplatten verbindet.

Nützlich ist dies, wenn man bei Smart-Home-Anwendungen das üblichen Z-Wave-Funksystem nachrüsten möchte. Unter NSA versteht man die "Network Attached Storage", also die netzgebundenen Speicher, beziehungsweise die verwaltenden Dateiserver. Mit der neuen USB-Technik wird der Netzwerkspeicher zur Smart-Home-Zentrale funktioniert. Hier wird dann der Status jedes einzelnen Z-Wave Gerätes im Heimnetzwerk kontrolliert und gesteuert.

Ein Z-Wave ist ein drahtloser Kommunikationsstandard, welcher von der kalifornischen Firma Sigma Designs, Inc. sowie der Z-Wave Alliance für Heimautomationen entwickelt wurde. Die Z-Wave Allianz ist wiederum ein weltweiter Zusammenschluss von rund 300 Unternehmen, welche rund 1200 Produkte produzieren. Markenzeichen der Z-Wave Allianz ist der "Z-Wave® standard". Die Z-Wave Alliance ist auf der Cebit in Hallel 13 am Stand A40. Die folgenden Bereiche deckt die Allianz ab: Smart Security, Connected Aging, Energy Management, Home Management.

Voraussetzung für eine zertifizierte Mitgliedschaft in der Z-Wave Alliance sind offene technische Lösungen, welche eine Interaktion mit Produkten aller Firmen in der Z-Wave Allianz ermöglichen. Dabei ist es das Ziel, dass die Funkkommunikation auf einem Smart Energy Level erfolgt, also mit einem geringen Energieverbrauch. Ein weiteres angestrebtes Element ist die möglichst hohe Kommunikationssicherheit.

Smart Home heißt: Geräte müssen perfekt interagieren

Z-Wave Europe bezeichnet sich selbst als "führender Value Added Distributor" in Europa und dem Mittleren Osten. Man unterstützte "mehr als 25 ausgezeichnete Z-Wave Marken – einige davon exklusiv", um "auch Ihr Smart Home Geschäft" voranzubringen. Z-Wave Europe möchte seine neue Lösung auf der CeBIT Messe in Halle 13 am Stand A40 vorstellen.

Für die Einrichtung eines mit dem neuen USB-Stick konfigurierten Smart Home müssen der Wave Stick mit dem Plug-in "Smart Home UI" verbunden werden. Ist dies geschehen, steht einer digitalen Steuerung des Smart Homes von mobilen Endgeräten wie dem Smartphone, Notebook oder Tablet nichts mehr entgegen. Das sonst übliche zusätzliche sogenannte "Gateway-Gerät" entfällt.

Wem Sicherheit im eigenen Heim ein gutes Gut ist - wie den meisten - der dürfte auch Wireless-Lan-Kameras gegenüber offen sein. Auch sie können zur Kontrolle von Wohnung oder Haus, auch des Gartens oder der Einfahrt, in das "Smart Home User Interface ("Smart-Home-UI") eingebunden werden. Ein User Interface ist das Gerät mittels dessen eine Kommunikation zwischen Technik und Mensch möglich ist.

Neben den üblichen Smart Home Lösungen bieten mittlerweile die beiden weltweit dominierenden Oligopol-Anbieter von Apps - Google Play und der Apple Store - zahlreiche hilfreiche Apps an, welche für die Perfektion des Smart Home dienlich sein können.

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