Online Banking Betrugsfälle: Hypovereinsbank warnt vor SEPA-Anrufen und Android Schadsoftware

Diese Woche ploppte bei Kunden der Hypovereinsbank eine Warnung auf, es gebe aktuell Betrüger, welche durch Telefonanrufe bei Kunden versuchten, eine oder mehrere Transaktionsnummern abzufragen. Ebenfalls warnt die Hypovereinsbank vorm Onlinebanking mit einem Android-Mobiltelefon. Im einen Fall würden sich die Betrüger als vermeintliche Mitarbeiter der Bank ausgeben. Als Begründung für ihren Telefonanruf würden sie eine erforderliche Kontoumstellung auf SEPA angegeben. Es seien, teilte die Hypovereinsbank in ihrer Warnung den Kunden mit, aber auch andere Gründe vorstellbar, mit welchen die Betrüger versuchten, an Transaktionsnummern zu gelangen.

Foto: obs HypoVereinsbank / Melanie Grande
Die Hypovereinsbank engagiert sich auch kulturell: hier die Preisträger beim Jugend kulturell Förderpreis der HypoVereinsbank, \"Musical\" aus dem Jahr 2013.

Es vergeht fast keine Woche, in der die Hypovereinsbank seine Kunden nicht vor dubiosen Kriminellen warnen muss.

Konkret fordert die Hypovereinsbank ihre Kunden auf, darauf zu achten, dass niemals Mitarbeiter der Bank, auch nicht der Polizei, nach der PIN oder TAN-Nummer des eigenen Kontos telefonisch (und natürlich auch persönlich an der Haustüre) fragen würden.

Die Hypovereinsbank bittet, in Fällen, in denen beispielsweise jemand versuche mit unterdrückter Rufnummer anzurufen (auch mehrmals), um die Sicherheits-Nummern PIN und / oder TAN zu erhalten, darauf zu achten, dass es sich dabei eindeutig um einen Betrugsversuch handele. Man solle solche kriminellen Versuche, an persönliche Kontodaten zu gelangen, umgehend der Hypovereinsbank unter der Telefonnummer 089 / 55 87 72 100 melden, oder eine E-Mail über den Onlineservice, welcher zum Konto angegeben ist, schreiben.

Neben den Versuchen, persönliche wichtige Kontodaten telefonisch bei Privatkunden oder Firmenkunden zu erlangen, schlägt sich die Hpyovereinsbank - eine Tochter der italienischen Großbank UniCredit Bank AG - noch mit einem anderen Problem rum und warnt deshalb auch davor ihre Kunden:

So gebe es neue mobile Schadsoftware bei Mobiltelefonen, welche das Android Betriebssystem von Google nutzten. So schreibt die Hypovereinsbank: "Aktuell befindet sich eine Schadsoftware im Umlauf, die im Zuge des Login zum HVB Direct B@nking die Mobilfunknummer und das Betriebssystem des Mobiltelefons abfragt." Dabei, schreibt die Hypovereinsbank, stamme diese Abfrage nicht von der HypoVereinsbank und diene ausschließlich dem Zweck, eine Schadsoftware auf einem Mobiltelefon zu installieren.

Deshalb sollten Kunden der Bank, schreibt die Hypovereinsbank, auf folgendes achten: Die HypoVereinsbank fordere Kunden niemals auf, vor oder beim Login eine Mobilfunknummer einzugeben. Außerdem fordere die HypoVereinsbank die Kunden niemals auf, ein Sicherheitszertifikat auf Ihrem Mobiltelefon zu installieren. Außerdem frage die HypoVereinsbank die Kunden niemals nach dem Hersteller oder Betriebssystem des Mobiltelefons.

Nach wie vor gelte für ein Login auf das Privatkonto, schreibt die Hypovereinsbank, wonach man wie gehabt ausschließlich die persönliche Direct B@nking Nummer sowie die PIN-Nummer eingeben solle, also das persönliche Kennwort. Weitere Eingaben seien beim Onlinebanking für den Login nach wie vor nicht erforderlich. Grundsätzlich gelte, dass man auch seinen persönlichen Verstand einschalten solle und generell beim Onlinebanking wachsam sein solle. So solle man weiterhin keine Daten beim Onlinebanking eingeben, von "denen Sie annehmen können, dass diese Informationen der Bank bereits bekannt sein müssten".

Sollte man dennoch aufgefordert werden, ungewöhnliche Daten beim Onlinebanking einzugeben, bittet die Hypovereinsbank um einen möglichst zeitnahen Anruf unter der Rufnummer 089 / 55 87 72 100.

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