Apple meldet das beste September-Quartal seiner Geschichte – 114,5 Milliarden Dollar Umsatz, Europa wächst um 12 Prozent.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple meldete am 2. November 2026 für das vierte Fiskalquartal (bis 26. September 2026) einen Konzernumsatz von 114,5 Milliarden Dollar – ein Plus von 12 Prozent und ein September-Rekord.
- Der iPhone-Umsatz stieg um 17 Prozent auf 57,6 Milliarden Dollar, der Dienste-Umsatz erreichte mit 31,6 Milliarden Dollar ein Allzeithoch.
- Die Region Europa, zu der Apple auch Österreich zählt, trug 32,0 Milliarden Dollar bei, ein Plus von 12 Prozent.
- Es sind die ersten Quartalszahlen unter dem neuen Konzernchef John Ternus, der am 1. September 2026 auf Tim Cook folgte.
Apple hat für sein viertes Fiskalquartal einen Rekordumsatz von 114,5 Milliarden Dollar gemeldet – der höchste Wert für ein September-Quartal. Es sind die ersten Zahlen unter dem neuen Chef John Ternus, und die Region Europa inklusive Österreich wächst so schnell wie der Gesamtkonzern.
Der iPhone-Konzern mit Sitz in Cupertino, Kalifornien, veröffentlichte die Zahlen in einer Presseaussendung (auf Englisch) sowie einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission; auf Englisch). Besonders deutlich zeigt sich der Wandel an der Spitze: Es ist der erste Quartalsbericht, den John Ternus als Konzernchef vorlegt.
Für Kundinnen und Kunden in Österreich ist vor allem eine Zahl interessant: Der Dienste-Umsatz, zu dem Abonnements wie Apple Music, iCloud+ und Einnahmen aus dem App Store zählen, erreichte einen historischen Höchststand. Apple Music kostet in Österreich aktuell 11,99 Euro im Monat für eine Einzelperson.
Die Zahlen des vierten Quartals im Überblick
Laut Apple lag der Konzernumsatz im vierten Fiskalquartal 2026 (28. Juni bis 26. September 2026) bei 114,48 Milliarden Dollar, nach 102,47 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn stieg um 12 Prozent auf 30,71 Milliarden Dollar, der verwässerte Gewinn je Aktie um 14 Prozent auf 2,10 Dollar. Darin enthalten ist laut Apple ein Effekt von 0,05 Dollar je Aktie aus Zollrückerstattungen.
| Kennzahl | Q4 FY2026 | Q4 FY2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Konzernumsatz | 114,48 Mrd. $ | 102,47 Mrd. $ | +12 % |
| iPhone-Umsatz | 57,58 Mrd. $ | 49,03 Mrd. $ | +17 % |
| Dienste-Umsatz | 31,57 Mrd. $ | 28,75 Mrd. $ | +10 % |
| Europa-Umsatz | 32,01 Mrd. $ | 28,70 Mrd. $ | +12 % |
| Nettogewinn | 30,71 Mrd. $ | 27,47 Mrd. $ | +12 % |
Quelle: Apple Inc., Presseaussendung „Apple reports fourth quarter results“ und Form 8-K, Exhibit 99.1, 2. November 2026. Alle Angaben in US-Dollar, Fiskalquartal vom 28. Juni bis 26. September 2026.
Die Bruttomarge lag bei 47,9 Prozent, rund einen Prozentpunkt davon führt Apple auf die Zollrückerstattungen zurück. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 weist Apple einen Umsatz von 478,8 Milliarden Dollar aus, nach 416,2 Milliarden Dollar im Vorjahr; der Jahresnettogewinn stieg auf 132,2 Milliarden Dollar.
„Today, Apple is proud to report a September quarter revenue record of $114.5 billion, up 12 percent from a year ago.“ („Heute ist Apple stolz, für ein September-Quartal einen Rekordumsatz von 114,5 Milliarden Dollar zu melden, 12 Prozent mehr als vor einem Jahr.“)
John Ternus, Chief Executive Officer (CEO) von Apple Inc., Presseaussendung vom 2. November 2026
Der Chefwechsel: Ternus löst Cook nach 15 Jahren ab
Apple hatte den Führungswechsel bereits am 20. April 2026 in einer eigenen Presseaussendung (auf Englisch) angekündigt: Tim Cook, seit 2011 Konzernchef, wechselte mit 1. September 2026 in die Rolle des Executive Chairman im Verwaltungsrat und kümmert sich dort vor allem um Beziehungen zu Regierungen. John Ternus, zuvor Senior Vice President of Hardware Engineering, übernahm die Position des CEO.
Laut Apple billigte der Verwaltungsrat den Wechsel einstimmig als Ergebnis eines langfristig angelegten Nachfolgeprozesses. Arthur Levinson, der dem Gremium 15 Jahre lang vorsaß, wurde Lead Independent Director. Das nun vorgelegte Quartal ist der erste vollständige Bericht, den Ternus als CEO verantwortet.
Europa wächst – und Österreich?
Der Umsatz in Apples Region Europa stieg im vierten Quartal um 12 Prozent auf 32,0 Milliarden Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 kam die Region auf 127,6 Milliarden Dollar, nach 111,0 Milliarden Dollar im Vorjahr. Länderzahlen veröffentlicht Apple nicht; Österreich ist Teil dieser Summe, die auch Indien, den Nahen Osten und Afrika umfasst.
Einen Grund für das Wachstum nennt Apple nicht ausdrücklich. Im Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft verwies Ternus auf die „neue Siri AI“ als Teil des Angebots – ein Hinweis darauf, dass Apple auch in Europa auf neue KI-Funktionen setzt.
Dienste-Rekord: Was Apple-Kundschaft in Österreich zahlt
Der Dienste-Bereich umfasst bei Apple unter anderem Apple Music, iCloud+, Apple TV, Apple Arcade, AppleCare und Einnahmen aus dem App Store. Länderzahlen dazu veröffentlicht Apple nicht. Die aktuellen österreichischen Preise, am 7. November 2026 direkt bei apple.com/at abgerufen:
| Abo | Preis pro Monat |
|---|---|
| Apple Music Einzelperson | 11,99 € |
| Apple Music Familie (mit Familienfreigabe) | 19,99 € |
| Apple Music Studierende (mit Nachweis) | 6,99 € |
Quelle: Apple (Preisangaben für Österreich), abgerufen am 7. November 2026. Neue Abonnentinnen und Abonnenten erhalten den ersten Monat gratis.
Bei iCloud+, dem Speicher-Abo von Apple, nennt die aktuelle Euro-Preisliste von Apple (7. November 2026) 0,99 Euro pro Monat für 50 GB, 2,99 Euro für 200 GB, 9,99 Euro für 2 TB, 29,99 Euro für 6 TB und 59,99 Euro für 12 TB.
Wie stark Preisänderungen zum weltweiten Dienste-Rekord beitragen, lässt sich aus den Konzernzahlen nicht ablesen – Apple schlüsselt den Umsatz nicht nach einzelnen Diensten oder Ländern auf.
Praktische Checkliste für Apple-Abos in Österreich
- Abo-Übersicht direkt am iPhone prüfen: Einstellungen, eigener Name, dann „Abonnements“.
- Bei mehreren Apple-Diensten das Bundle Apple One mit den Einzelpreisen vergleichen.
- Familienfreigabe nutzen, um Kosten pro Person zu senken, etwa bei Apple Music Familie.
- Studierenden-Tarif für Apple Music (6,99 Euro) prüfen, falls ein gültiger Nachweis vorliegt.
- Ungenutzte Abos vor dem nächsten Abrechnungstermin kündigen, nicht erst danach.
Diese Punkte ersetzen keine individuelle Beratung, geben aber eine erste Orientierung bei der wachsenden Zahl an Abos.
Häufige Fragen
Wie hoch war Apples Umsatz im vierten Fiskalquartal 2026?
Nach eigenen Angaben erzielte Apple im Quartal bis 26. September 2026 einen Umsatz von 114,5 Milliarden Dollar, 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und laut Apple ein Rekord für ein September-Quartal.
Wer ist der neue Apple-Chef?
Seit dem 1. September 2026 leitet John Ternus, zuvor für die Hardware-Entwicklung zuständig, Apple als CEO. Er folgte auf Tim Cook, der nach 15 Jahren als CEO Executive Chairman im Verwaltungsrat wurde.
Wie viel kostet Apple Music in Österreich?
Laut Apple (Stand 7. November 2026) kostet Apple Music in Österreich 11,99 Euro im Monat für eine Einzelperson, 19,99 Euro für die Familienversion und 6,99 Euro für Studierende.
Wie viel kostet iCloud+ in Österreich?
Laut Apples Euro-Preisliste (Stand 7. November 2026) kostet iCloud+ 0,99 Euro pro Monat für 50 GB, 2,99 Euro für 200 GB, 9,99 Euro für 2 TB, 29,99 Euro für 6 TB und 59,99 Euro für 12 TB.
Quellen und Stand
- Apple Inc.: Presseaussendung „Apple reports fourth quarter results“, 2. November 2026 (auf Englisch)
- Apple Inc.: Form 8-K, Exhibit 99.1, bei der SEC eingereicht am 2. November 2026 (auf Englisch)
- Apple Inc.: Presseaussendung „Tim Cook to become Apple Executive Chairman, John Ternus to become Apple CEO“, 20. April 2026 (auf Englisch)
- Apple Österreich: Preise Apple Music, abgerufen am 7. November 2026
- Apple Support: iCloud+ Pläne und Preise, abgerufen am 7. November 2026
Recherche- und Datenstand: 7. November 2026.
Transparenzhinweis: Bei Recherche, Strukturierung und Erstellung dieses Beitrags kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die verwendeten Quellen sind im Artikel aufgeführt. Die Veröffentlichung erfolgt erst nach manueller redaktioneller Freigabe. Länderfassung auf Basis eines Artikels von NETZ-TRENDS.de, für Österreich recherchiert.
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