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Richter "Vor dem BGH-Antritt will Volker Sander auf Biegen den Unister Prozess schnell zu Ende bringen"

Da war die Welt noch in Ordnung: Die Unister-Gründer mit Mitarbeitern vor 2009 mit dem damaligen Leipziger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD). Links neben Tiefensee ist der junge Thomas Wagner (verstorben). Rechts daneben Unister-Co-Gesellschafter Daniel Kirchhof. Vorne kniend sind die Unister-Co-Gründer Oliver Schilling (links; verstorben) und sein Zwillingsbruder Christian Schilling. (Bild: Unister-Presse)

Kommentar (nt) - Volker Sander ist Richter am Landgericht Leipzig. Er ist seit Januar 2017 federführend beim juristisch verzwickten Mammutprozess gegen Leipzigs einstiges Internet-Vorzeigeunternehmen Unister, das sich netz-trends.de anlässlich des Gerichtsprozesses an einem durchaus umstrittenen Gericht in diesem Artikel noch einmal ausführlich anschaut. (1)

Unister wurde 2002 von dem damals 22-jährigen BWL-Studenten Thomas Wagner gegründet. Der Internetstar verlor vergangenes Jahr mit erst 38 Jahren bei einem dubiosen Flugzeugabsturz über Slowenien sein Leben.

Mit dem komplexen Unister-Prozess, der von grundsätzlicher Bedeutung für Deutschlands Reisebranche und Internetbranche ist, soll sich Sander weitere Sporen verdienen für seinen Gang als Richter an eines der höchsten deutschen Gerichte, den Bundesgerichtshof BGH in Karlsruhe. Denn dahin ist er 2016 berufen worden. (2)

Einige meinen, Sanders Berufung an den BGH sei auch Dank der Protegierung durch Seilschaften in Sachsens Politik geschehen. Dabei wird auf entsprechende Praktiken in der Richter-Szene verwiesen. (3, 4) Und auch eine Äußerung von Sachsen Justizminister, wonach "Sachsen Sander zum BGH sende", könnte darauf hindeuten. (4f) Andere wiederum meinen, ein BGH-Richter werde man nicht mal so kurz im Vorbeigehen. Da müsse man schon etwas können und belegen.

Doch noch ist der für Juristen königlich anmutende BGH (5) für Sander so oder so lediglich das Ziel. Ein Traum eines jeden Richters eben. Noch ist dieser Traum genauso weit weg, wie seine künftige Heimat, die triste Nachkriegsbautenstadt Karlsruhe. Deren wichtigste Straße heißt nicht zufällig Kriegsstraße. Der Name ist hier Programm.

Die Kriegsstraße, welche Karlsruhe zerpflügt, wurde im frühen 19. Jahrhundert tatsächlich für die Kriegsführung angelegt - breit und unwirtlich. Heute ist diese Großstraße von Autoterrorlärm Tag und Nacht garstig umspült. (6)

Dabei sind die Kriegszeiten eigentlich seit 1945 erst einmal in Deutschland vorbei. Doch hat man im konservativen Baden-Württemberg es nicht für nötig empfunden, den zweifelsohne kriegerisch klingenden Namen der wichtigsten Straße in dem badischen Behörden-Metropolchen zu ändern.

Man hat den Krieg in Karlsruhe, der Heimtat von BGH, Verfassungsgericht oder Generalstaatsanwaltschaft, scheinbar eingemeindet. Und jetzt erhält Karlsruhe für den Umbau der Kriegsstraße noch dicke Fördergelder vom Bund. (7)

Doch Karlsruhe hat auch Schönes zu bieten: Beispielsweise die Nähe zur Pfalz. Hier könnte der künftige BGH-Richter Sander auf idyllischen Weingütern deutsche Weintropfen schnabulieren. Könnte. Ja, wenn eben der sich hinziehende irre verzweigte Unister-Prozess den Richter mittlerweile wahrscheinlich nicht genauso quälen würde, wie der Prozess die Hauptangeklagten seit 10 Monaten quält.

Der international beachtete Unister-Prozess sollte nämlich den krönenden Abschluss für Volker Sanders Richterlaufbahn in Leipzig bilden. Doch ob ein solcher Abschluss gelingt, wagen mittlerweile einige zu bezweifeln. Das komplexe Verfahren wird zudem an einem Gericht geführt, das sowieso nicht den besten Ruf hat.

Dieser Ruf liegt an seinen teils schrillen Richterfiguren in einer nicht weniger schrillen, teils abgründigen Stadt. Zu den schrillen Richtern gehört beispielsweise Norbert Röger.

So wird der Leipziger Landesgerichtsrichter Norbert Röger in Wikipedia als Randnote in einem Artikel zur Sachsensumpf-Affäre rund um einen Puff erwähnt - aber nicht primär in seiner Funktion als Richter. (8, 9)

Leipziger und sonstige sächsische Medien bemühen sich seit Jahren, die peinliche Randnote von Röger und dem Sachsensumpf unter den Tisch fallen zu lassen. Obwohl die anrüchige Anekdote seit über einem Jahrzehnt in vielen Redaktionsstuben und auch einigen Teilen der Öffentlichkeit bekannt ist.

Röger ist ja auch nicht irgendwer. Vielmehr wurde er sogar 2016 mit 64 Jahren kurz vor seiner Pensionierung noch zum Chef am Landgericht Leipzig berufen. (10) "Das könnte sich auch positiv auf Rögers Pension auswirken", meint dazu schnippisch ein Leipziger Anwalt.

Und hier also an diesem Landgericht in Leipzig findet der Prozess gegen Vertreter des Leipziger Internetkonzerns Unister statt, der seit Jahren zu den größten Wirtschaftsprozessen in Deutschland gehört.

Unister ist das Unternehmen in dem deutschlandweit bekannte Internetportale wie ab-in-den-urlaub.de, fluege.de, auto.de, partnersuche.de, geld.de, die travel24.com AG, news.de oder preisvergleich.de gegründet worden sind.

In Hochzeiten tummelten sich über zehn Millionen Nutzer im Monat auf den Seiten. Im Jahr buchten zwei Millionen Deutsche ihre Reisen bei dem Marktführer für den Onlineverkauf von Pauschalreisen und Flugtickets.

Doch nach dem tragischen und dubiosen Tod des Unister-Gründers und Internetstars Thomas Wagner, 38, wurde Unister in einem eilig herbeigeführten Insolvenzverfahren zerschlagen. (11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18)

Einige meinen auch, Unister sei zu schnell in die Insolvenz geführt worden, die Probleme hätte man anders in den Griff kriegen können. Immerhin machen fast alle Unister-Portale heute wieder Gewinn. Die zum Schnäppchenpreis von circa nur 70 bis 80 Millionen Euro an einen tschechisch-chinesischen Investor verkauften ehemaligen Unister-Reiseportale werfen gar schon wieder Millionen Euro Gewinne ab.

Richter Sander und der für das Unister-Verfahren zuständige Staatsanwalt Dr. Dirk Reuter von der Integrieren Ermittlungseinheit Sachsen aus Dresden (INES), sowie die Anwälte, ebenso die den Prozess begleitenden Medien, müssen sich auch auf Grund des unerwarteten Todes von Wagner nun mit einem Scherbenhaufen herumschlagen. Mit einem Trümmerhaufen, an dem der Hauptangeklagte Wagner nicht mehr teilnimmt. Staatsanwalt Reuter ist die treibende Kraft in dem ganz Verfahren. Reuter zeichnet in Akten gerne in der Kurzform schlicht mit "gez. Reuter", beziehungsweise Dr. Reuter.

Und wie es mit Scherbenhaufen der Größenordnung von Unister ist, so lässt sich nur schwer erkennen, wer mit wem und warum konnte und Geschäfte machte oder überkreuz lag.

Je länger der Prozess in Leipzig läuft, desto weniger lässt sich zudem erkennen, warum einiges, was Unister im Geschäftsleben so tat, angeblich juristisch so enorm problematisch gewesen sein soll, wie nun vor dem Landgericht Leipzig in Sachsen getan wird.

Dabei kann man schon sagen: Ohne das im sechsten Jahr durchgezogene Ermittlungsverfahren gegen Unister würde Thomas Wagner wohl noch leben und Unister noch existieren.

"Es waren die exzessiv und in der Öffentlichkeit zelebrierten Ermittlungsverfahren, die Unister letztlich vom dringend benötigen Wachstumskapital abschnitten. Erst dadurch sah sich Thomas zu seiner tödlichen Reise nach Venedig im letzten Sommer genötigt" meint ein Wagner-Kenner.

In Venedig war Unister-Chef Thomas Wagner von Schwerkriminellen der Organisierten Kriminalität um 1,5 Millionen Euro betrogen worden. Das Geld hatte der Unister-Boss als Baranzahlung für einen Kredit nach Italien mitbringen sollen. Im Fachjargon spricht man von einem Rip Deal, der auch bei Häuserverkäufen oder Bootsverkäufen weit verbreitet ist.

Täter sind oft deutschsprechende Vertreter des Fahrenden Volkes, also Sinti und Roma. In Leipzig kennt man in der Immobilienszene die Betrugsmasche mit der Baranzahlung für Darlehen oder Hausverkäufe seit bald 20 Jahren. Dass also ein Kreditnehmer Geld mitbringen muss und ein Hausverkäufer oder Bootsverkäufer ebenfalls - als angebliche Kreditausfallversicherung, beziehungsweise Deal-Anzahlung.

Was in Leipzig unter Kaufleuten seit Jahrzehnten bekannt ist, ging an Wagner, der in seinem Elfenbeinturm am Barfußgässchen in Leipzig Tag und Nacht schuftete, komplett vorbei.

Während andere seines Kalibers längst in Villen mit Swimmingpool gewohnt hätten, war er noch stolz auf sein WG-Zimmer oder seine kleine billig eingerichtete Mietswohnung in Leipzig-Gohlis - unterm Dach ohne Aufzug.

Zu seinen Lebzeiten gönnte der chronisch geizige Wagner sich noch nicht einmal eine 60 Quadratmeter Eigentumswohnung. Diesen Geiz zahlt nun auch seine Familie in Dessau, seine Eltern und seine geliebte Schwester.

Die Familie, fest in Dessau verankert, geht nach derzeitigem Stand komplett leer aus und erbt außer Sorgen, Trauer und schlaflosen Nächten nicht viel vom Wunderjungen Thomas, der viele mit seiner optimistisch-lustigen Art motivierend mitreißen konnte.

Wie Wagners engstes Umfeld ist auch das Elternhaus von Thomas Wagner vom Tod des Sohnes traumatisiert. Noch drei Wochen vor seinem Tod wollte er ein Testament für den Notfall aufsetzen. Doch mit seinem Tod hat auch er nicht gerechnet. Nicht in so frühen Jahren.

Dass Thomas Wagner dem seltsamen Geschäft eines Darlehens mit Bargeldanzahlung, zu leisten durch den Darlehensnehmer, zustimmte und dafür sogar in ein für ihn von den Kreditvermittlern gechartetes schlechtes Privatflugzeug stieg und damit über die gefährlichen Alpen flog, spricht für eine regelrechte Naivität in Bezug auf Gangster. Und das, wo er sonst als misstrauisch galt "und Fallen in Sekunden roch, wo zwanzig andere Manager Tage der Recherche benötigt hätten", sagt ein enger Wagner-Mitarbeiter.

Hinzu kam, dass Jungunternehmer Wagner im Falle des Venedig-Deals blind seiner Leipziger Haus- und Hof-Beratung, CMS Hasche Sigle, vertraut hatte, die über einen Mitarbeiter in Frankfurt den Darlehensvertrag vorher auch noch groß geprüft und durchgewunken hatte - mit Rechnungsstellung an Wagner.

Bislang ist nur einer der Täter, die Thomas Wagner übers Ohr gehauen hatten, am Landgericht Leipzig im Rahmen eines anderen Verfahrens, das Richter Norbert Röger leitete, zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden: Der skrupellose Wilfried Schwätter aus Unna, der nur zwei Wochen vor Wagner eine andere Geschäftsfrau ins Verderben führte - ebenfalls mit einem Rip Deal. Schwätter, über 70, zeigte sich bis zu letzt vor Gericht wenig einsichtig.

Doch der Haupttäter, ein angeblicher Typ mit der erlogenen Identität eines angeblichen israelischen Milliardärs mit dem erlogenen Namen "Levy Vass", der um die 60 sein soll, und seine Rip Deals immer mit bis zu sieben Leuten vor Ort durchzieht, die im Hintergrund während der Geldübergabe sind, ist noch frei.

Der um die 1,70 Meter kleine Mann, der gepflegt und aufschneiderisch aussieht und recht gut, aber gesprochen deutsch spricht, verprasst nun wohl irgendwo im Süden Europas, beispielsweise in Rom, Mailand oder irgendwo im alten Jugoslawien, Wagners mitgebrachte Millionen.

"Vass" soll Luxushotels lieben und seine gestohlene Millionen für teure Autos ausgeben. Ein klassisches Verhalten für Gangster der Organisierten Kriminalität. Auf Vass Kopf ist, wird er der Justiz ausgeliefert, von privater Seite eine Prämie ausgelobt. Die Ergreifung von Vass wäre eigentlich auch Aufgabe von Staatsanwalt Dirk Reuter. Doch der sitzt derzeit primär in Leipzig im Landgericht, statt Vass zu jagen.

Auf der Rückfahrt von dem Millionenbetrug, dem Rip Deal, kam Thomas Wagner unter bis heute ungeklärten Umständen in einem von den Gangster-Vermittlern gecharterten Privatflugzeug ums Leben - mit drei weiteren Personen, darunter Unister-Co-Gründer Oliver Schilling, der mit 39 Jahren gestorben ist.

Dazu muss gesagt werden: Der Tod von Thomas Wagner ist nicht der einzige spektakuläre gewaltsame Todesfall oder Fast-Todesfall eines Wirtschaftsführers in Leipzig.

Vor über 20 Jahren, 1994, war auf den LWB-Manager Martin Klockzin, dem einstigen Chef der städtischen Immobilienfirma LWB, an seiner Haustüre ein Mordanschlag verübt worden. (19) Als Täter werden jedoch Kleinkriminelle genannt, die im Auftrag von Maklern aus Bayern gehandelt haben sollen. Nur eine Notoperation rettete das Leben des Managers. (20)

Doch das Schauerstück hat in Leipzig Geschichte geschrieben und sorgt bis heute für schusssichere Scheiben bei so manchem Leipziger Immobilienguru.

Zudem trauen sich seit dem Mordanschlag Mitte der 1990er Jahre viele in Leipzigs Elite gegenseitig nicht mehr über den Weg. Einige zweifeln auch an, dass die Auftraggeber wirklich die Makler aus Bayern gewesen sein sollen - die obendrein vor Gericht fast einen Freispruch erhalten hatten, da sie angaben, sie hätten lediglich eine körperliche Abreibung beauftragt, nicht aber einen Mordanschlag.

Auch auf Grund dieses versuchten Mordes in höchsten politisch-wirtschaftlichen Kreisen und der sanften Strafe für die angeblichen Drahtzieher (der Täter selber bekam lebenslang) dürften sich die Immobiliengurus der Stadt mit gegenseitigen Kreuzbeteiligungen, wie sie zu Al Capone’s Zeiten üblich waren, absichern.

All das macht den Unister-Prozess in einer solchen Stadt sicher nicht einfacher, auch nicht für Sander.

Nur ein ordentliches und juristisch einwandfreies Ende des Prozesses ebnet Richter Sander einen guten Weg in den BGH, ins oberste Gericht der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der ordentlichen Gerichtsbarkeit und damit der letzten Instanz in Zivil- und Strafverfahren.

Für Sander heißt das: Verbockt er den Unister-Prozess durch Gerichtsurteile, die nicht hieb und stichfest begründet und nachvollziehbar sind, und auch dem Urteil höchster Ko­ry­phäen Stand halten, steht sein BGH-Beginn in Karlsruhe unter keinem guten Licht.

Der Unister-Schatten könnte dann auch ihn treffen und ihm in der weiteren beruflichen Karriere und seinem Ruf als Richter schaden.

Im 10. Monat der Gerichtsverhandlungen vor dem Landgericht Leipzig lässt sich bilanzieren, dass es für Sander mit seinem Unister-Prozess nicht gut läuft.

Vielmehr sagen zahlreiche Beobachter und Juristen überein, es sei bislang eher ein Chaos-Prozess. Man habe den Eindruck, dass "sowohl Staatsanwälte als auch der Richter" versuchten, "die Vorgänge so hinzubiegen, wie es in die eigene Lesbarkeit am besten passt".

Diese Dehnbarkeit der Interpretation von Recht habe auch vor Zeugenaussagen nicht halt gemacht:

Hätten Zeugen nicht so aussagen wollen, "wie man den Anschein gehabt" habe, "dass es der Richter oder Staatsanwalt möglicherweise gerne gehört hätten, um schnell ein Urteil gegen die Angeklagten fassen zu können", habe die Prozessführung mit dem Herumdeichseln begonnen.

Das ist nicht ungefährlich für den Ruf eines Richters oder Staatsanwalts, auch für den eines gesamten Gerichts.

Der Internetkonzern Unister ist immerhin ein Unternehmen, das einstmals zu den 5 größten privaten Leipziger Arbeitgebern gehörte und den 10 größten privaten Arbeitgebern in Sachsen. Zudem war Unister einer der größten Arbeitgeber der Nachwendezeit in Ostdeutschland.

Der online vermittelte Reiseumsatz knackte zu Hochzeiten noch 2015 die zwei Milliarden Euro Grenze im Jahr - und lag damit fast gleichauf mit dem Online-Reiseumsatz der Deutschen Bahn (DB).

Bis zu über 2000 Mitarbeiter arbeiteten in Leipzig und einigen anderen deutschen Standorten für die Tochterfirmen der Unister Holding. Darunter waren bis zu 100 Mitarbeiter in Dresden, aber auch zahlreiche in Jena, Chemnitz, Stralsund, Hamburg, Düsseldorf, Paris oder Berlin.

Die Katastrophe brach über Unister ein, als am 11. Dezember 2012 die Integrierte Ermittlungseinheit Sachsen (INES) aus Dresden mit über 120 Ermittlern und sonstigen Staats-Vertretern kam und Thomas Wagner, Unister-Co-Gesellschafter Daniel Kirchhof und Unisters Buchhaltungschef Thomas Gudel in U-Haft nahm.

Zudem wurden unzählige Aktenordner aus dem Unternehmen geschleppt und Dutzende Festplatten gespiegelt - in vier Razzien, die seit jenem Dezember 2012 bis 2015 durchgeführt worden sind. Und mit jeder Razzia wurden neue vermeintliche Verfehlungen von Unister dem Unternehmen vorgeworfen. Das war einer der Gründe, weshalb Thomas Wagner sich zu Lebzeiten so schwer tat, mit der Staatsanwaltschaft eine gütliche Einigung zu finden.

"Wenn ich mich bei dem einen Vorwurf einige, kommen sie in zwei Monaten mit dem nächsten Strafverfahren", sagte Wagner zu Vertrauten. Die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft Sachsen würde sich "immer wieder was Neues einfallen lassen, um Unister zu schaden“.

"Bei Unister hatte man kaum mehr Luft zu atmen", kommentiert dies im Nachhinein ein Mitarbeiter. Die Angst und das Misstrauen gegenüber der sächsischen Justiz sei ständiger Begleiter gewesen.

Und der Mann, welcher Unister am besten vor Gericht jetzt hätte verteidigen könne, Thomas Wagner selber, ist nun tot. Zwischen 2012 und dem Absturz des Privatfluges, in dem Wagner umkam, im Juli 2016, soll der Unister-CEO Millionen für seine Verteidigung ausgeben haben.

Obendrein hatte Wagner gedroht, das Land Sachsen auf über 40 Millionen Euro Schadensersatz zu verklagen wegen dem ganzen juristischen Verfahren, das aus seiner Sicht komplett unbegründet gewesen sei und Unister enorm geschadet habe.

Ein großer Verlierer des Unister-Prozess ist bislang auch Unister-Co-Gesellschafter Daniel Kirchhof. Seine Existenz und die seiner Familie stehen ebenso auf dem Spiel, wie die der anderen überlebenden Gesellschafter.

Für den Hauptangeklagten Kirchhof doppelt bitter: Er bekleidete zwar irgendwie den Posten des Finanzchefs bei Unister, hatte aber letztlich nie viel zu sagen. Das letzte Wort hatte immer Thomas Wagner, wie zahlreiche Unister-Manager unisono betonen. Kirchhof soll sich also vor Richter Sander für Dinge rechtfertigen, die er aus seiner Sicht gar nicht zu verantworteten hat.

Wie sehr Kirchhof der Prozess zusetzt, lässt sich einem aktuellen Artikel in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) entnehmen.

So schreibt die LVZ am 29. September 2017, wonach die 15. Strafkammer unter Vorsitz von Richter Volker Sander im Saal 115 des Landgerichts Leipzig "eine Campingliege" platziert habe. Eine Campingliege "wie sie häufig auf DDR-Zeltplätzen zu sehen war" und zwar "für den Notfall", falls Daniel Kirchhof mit seinem Bandscheibenvorfall, unter dem er leidet, umkippt, führt die LVZ aus.

Weiter schreibt die Leipziger Volkszeitung:

"Im Mammutprozess gegen zwei ehemalige Unister-Manager wegen Betrugs, Steuerhinterziehung unerlaubtes Vertreiben von Versicherungen am Landgericht Leipzig ist der ehemalige Finanzchef und Mitgesellschafter des früheren Internetriesen, Daniel Kirchhof, gesundheitlich schwer angeschlagen. Der 39-Jährige leidet wegen Problemen mit der Bandscheibe unter heftigen Rückenschmerzen. Kirchhof, kreidebleich im Gesicht, verfolgt das Verfahren inzwischen nur noch abwechselnd im Sitzen und im Stehen. Nach der Einnahme starker Medikamente wirkt er müde und schließt zeitweise immer wieder die Augen. ‚Es geht mir nicht gut‘, sagt Kirchhof." (21)

Die Leipziger Volkszeitung zitiert den Anwalt von Holger Friedrich, dem ehemaligen Flugbereichsleiter von Unister, der auch angeklagt ist. Demnach beurteile Anwalt Thomas Filler Sanders Art, das Gerichtsverfahren auf Biegen und Brechen schnell durchzuziehen, selbst mit einem schwer erkrankten Kirchhof, als "eine äußerst repressive Vorgehensweise".

Irgendwie passt das aber alles zusammen. Sanders brachiale Art den Gerichtsprozess zu führen gegen Vertreter eines Unternehmens das durch die bisherigen Aktionen der sächsischen Justiz sowieso schon zerstört worden ist.

Wie tiefgreifend die Zerschlagung von Unister ist, lässt sich daran erkennen, dass selbst ein in Leipzig stehendes Travel24-Hotel zu den Gründungen im Umfeld von Unister gehörte und nun ebenfalls Vergangenheit ist für Unister.

Das Hotel, eine Travel24-Hotelkette, waren immerhin ein Lieblingsprojekt von Thomas Wagner. Mittlerweile ist der repräsentative Hotelbau direkt neben dem 5-Sterne-Hotel Fürstenhof in bester Leipziger City-Lage in der Hand des Leipziger Immobiliengurus Michael Klemmer. (22)

Michael Klemmer steht ebenso nun als Geschäftsführer des einstigen Unister-Portals auto.de im Impressum. (23) Zudem macht er mit Wagner-Gegner Steffen Göpel, ebenfalls eine Leipziger Immobiliengröße, dicke Geschäfte. (24, 25, 26, 27, 28, 29, 30)

Neben seinen überaus erfolgreichen Immobiliengeschäften hat sich Autonarr Göpel einen Namen als Spenden-Eintreiber im Rahmen seiner GRK Golf Charity Masters gemacht. Diese Charity gehört wiederum zu den Großspendern von "Ein Herz für Kinder" von BILD hilft e.V. (31, 32)

Göpels Engagement weiß man bei "Ein Herz für Kinder" zu schätzen. So sehr, dass sich sogar in der ZDF Spendengala zu "Ein Herz für Kinder“ Moderator Johannes B. Kerner bei Göpel in Dutzform für eine Großspende von "Steffen" bedankte.

Doch so großherzig Göpel sein kann, so umstritten ist er. Schon 2007 schrieb DIE WELT einen Artikel unter der Schlagzeile "Der ‚König von Leipzig‘ im Visier der Justiz". (33) Neben Klemmer und Göpel taucht in der Unister-Geschichte auch noch der Name Oliver Bechstedt auf. Ebenfalls ein Immobilienguru aus Leipzig.

So musste Bechstedt als einer von mehreren Zeugen in einem Gerichtsverfahren zu Wilfried Schwätter, den Rip-Deal-Vermittler, aussagen, was auch die Leipziger Volkszeitung unter der Überschrift aufgriff: "Mit dieser Masche wurde Unister aufs Kreuz gelegt – Zeugin berichtet in Leipzig" (LVZ vom 6. März 2017).

Die Dresdner Morgenpost bilanzierte wiederum auf Grund der Verkettung unterschiedlichster Personen in Leipzig auf ihrem Onlineportal "tag24": "So stürzte der Leipziger Klüngel den Unister-Chef Wagner ins Unglück" (34f).

Dass Unister überhaupt eine solche Bedeutung in Deutschlands E-Commerce erreichen konnte, wie es der Fall war, ist auch Unisters aggressivem Wachstumspfad zu verdanken.

Vor allem die Reiseportale von Unister wurden mit Marketing-Investitionen in Höhe von über einer Milliarde Euro, was nach Aussage eines Unister-Managers alleine für die Google-Suchmaschine ausgegeben wurde, zu allseits bekannten Reisemarken gemacht. (11f) (34)

In Spitzenjahren schoss Unister bis zu 150 Millionen Euro in einem Jahr in Google-Werbung. Einige meinen auch, einen Großteil habe man da schlicht verpulvert ohne ausreichendes betriebswirtschaftliches spitzes Gegenrechnen.

Angesichts einer solchen Ausgaben-Größenordnung ist es kein Wunder, dass Google-Mitarbeiter bei Unister regelmäßig ein- und ausgingen. Gehörte Unister doch über Jahre zu den Top-Google-Spendern in Europa, in der Welt.

Hinzu kamen, ebenfalls nach Aussagen eines sehr gut informierten Unister-Managers, bald 100 Millionen Euro, die Unister im Laufe der Jahre zwischen 2009 und 2015 für Werbung in RTL, VOX, Pro7, Kabel1, N24, oder Sat1 ausgegeben hat. Netto.

Alleine für das Jahr 2014 nennt die Marketing-Fachzeitschrift HORIZONT Unister als einen der Top-20 Big Werbespender im deutschen Fernsehen. Noch vor Beiersdorf und wenige Plätze hinter solchen Superkonzernen wie Unilever, Procter & Gamble, L’Oreal, Henkel oder Ferrero. (35) Doch selbst im Schweizer öffentlich-rechtlichen Rundfunk hatte die Unister Tochter Travel24 Werbespots geschaltet.

Dabei war Sachsen bis zur Unister-Gründung in Leipzig im Jahr 2002 nicht gerade als Silicon Valley verschrien. Sachsen darbte über viele Jahre so, dass auch die heutige angebliche Boomtown Leipzig mit Hilfe von Hunderten Millionen Euro über die EU-Zonenrandförderung aufgepäppelt werden musste, ein wirtschaftliches Brachgebiet, wie es auch in Westdeutschland zu Zeiten des Kalten Krieges war. (36, 37)

Tausende Wohnungen mussten, wie in Dresden, zudem abgerissen werden, da es nicht genügend Bewohner gab. (38, 39)

Erst im Windschatten von Marktführer Unister wurden in den vergangenen Jahren Hunderte neue Internet-Unternehmen in Sachsen gegründet. Viele der Gründer lernten ihr Handwerkszeug bei Unister.

Dank Unister zogen etablierte Marken wie Verivox, Check24, Trivago oder Billiger.de in die Stadt des Lichterfestes. Also dorthin, wo die DDR-Revolte gegen den Honecker-Staatsapparat in den 1980er Jahren seinen Anfang nahm.

Leipzig ist für Unister Fluch und Segen in einem. Die Stadt ermöglichte den Aufstieg und die Stadt verhinderte letztlich nicht die Zerstörung von Unister, seinem eigenen Wunderkind. Seit dem Tod von Wagner vor einem Jahr mussten Hunderte Jobs abgebaut werden.

Unterm Strich hat das, was von Unister noch übrig geblieben ist, heute über 1000 Mitarbeiter weniger, als zum Stichtag der 1. Razzia durch die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen aus Dresden bei Unister im Dezember 2012 durch die Staatsanwälte Dirk Reuter und Andreas Günthel.

Fakt ist aber auch: Ohne die günstigen Löhne in Leipzig, in Sachsen, hätte Wagner aber auch nicht so schnell wachsen können.

Und ohne den Willen der Ostdeutschen, die bei Unister im Laufe der Zeit zu Tausenden arbeiteten, und angetrieben waren, es den Westdeutschen im Reisemarkt zu zeigen, hätte es ebenso nie Unister gegeben.

Die Klammer über all dem ist aber der junge Wagner, das Genie, das seine Chance erkannte und Unister in wenigen Jahren neben Rocket Internet zum zweitwichtigsten Internetkonzern in Deutschland aufbaute und bis zu letzt das Ziel hatte: Unter einer Milliarde Euro verkaufe er sein Unternehmen nicht. (40)

All das macht das Verfahren vor dem Landgericht Leipzig "auch so unfassbar fassungslos und traurig", sagt ein Leipziger Unternehmer, der den Aufstieg und Fall von Unister seit vielen Jahren beobachtet hat. Auch er ist sicher:

"Natürlich gab es und gibt es Interessenten, Unister und seine Protagonisten zu zerstören, da Wagner sich bis zu seinem Tod weigerte, mit einigen Großkopferten in Leipzig und sonstigen Repräsentanten von Sachsen, aber auch den Großkonzernen der westdeutschen Reisebranche, denen er Kunden wegnahm, sich gemein zu machen."

Auch deshalb sei der ganze Unister-Prozess "eine Farce". Es sei klar, dass Staatsanwalt Reuter und der baldige BGH-Richter Sander nun schnell ein Urteil finden wollten, welches die beiden letzten Hauptangeklagten im schlimmsten Fall sogar hinter Gitter bringen könne.

Ein hartes Urteil brauche man, um nach bald sechs Jahren der Ermittlungsarbeit, welche Millionen Euro Steuergelder verschlungen habe, doch noch eine Begründung für das lange Wirtschaftsverfahren zu finden, welches für Unister und Thomas Wagner (Fußnote 41) aber so oder so bereits in der maximalen Katastrophe geendet ist.

Einzelnachweise

(1) Prozess gegen drei frühere Unister-Manager hat begonnen, von dpa, in: Süddeutsche Zeitung Online vom 11. Januar 2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(2) Vorsitzender Richter am Landgericht Leipzig Volker Sander zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt, Pressemitteilung des Landes Sachsen vom 10.03.2017, in:medienservice.sachsen.de.

(3) Richterwahlausschuss, in: Wikipedia, Abschnitte Bund, Verfahren, Kritik.

(4) Bundesrichterwahl: Neue Juristen auf höchsten Posten, von Steffen Heidt, in: Legal Tribune Online vom 17.03.2011. Abgerufen am 01.10.2017.

(4f) Vorsitzender Richter am Landgericht Leipzig Volker Sander zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt, in: medienservice.sachsen.de vom 10.03.2017. Zitat daraus: "Justizminister Sebastian Gemkow beglückwünscht Volker Sander: „Bundesrichter werden aufgrund ihrer herausragenden Qualifikation ausgewählt. Diese Wahl spricht auch für die sehr gute Arbeit unserer sächsischen Richterinnen und Richter. Mit Volker Sander entsendet der Freistaat Sachsen einen äußerst fähigen und motivierten Richter in eines der obersten deutschen Gerichte. Herr Sander ist sowohl im Straf- als auch im Zivilrecht ein ausgewiesener Experte. Ich wünsche ihm von Herzen viel Erfolg und Schaffenskraft in seinem neuen verantwortungsvollen Amt."

(5) Bundesgerichtshof, in: Wikipedia.

(6) Kriegsstraße (Karlsruhe), in: Wikipedia.

(7) Kombilösung: Startschuss für den Umbau der Kriegsstraße, in: Amtsblatt der Stadt Karlsruhe vom 28. April 2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(8) Sachsensumpf, in Wikipedia.

(9) Korruptionsaffäre in Sachsen: Die dunkle Seite der Macht, von SABINE BEIKLER, in: Der Tagesspiegel Online vom 07.07.2007. Abgerufen am 01.10.2017.

(10) Neue Chefs für Leipziger Landgericht und Staatsanwaltschaft, von Sabine Kreuz, in: Leipziger Volkszeitung, lvz.de vom 01.07.2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(11) Vor einem Jahr starb Unister-Gründer Thomas Wagner: ‚Das stinkt zum Himmel, von Frank Hauke-Steller, in: kress.de vom 12.07.2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(12) Der Unister-Krimi, von Steffen Höhne, in: Mitteldeutsche Zeitung Online, Halle vom 12. Juli 2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(13) WIRTSCHAFTSKRIMI UM UNISTER. Das Venedig-Komplott, von Massimo Bognanni, in: Das HANDELSBLATT Online vom 02.08.2016. Abgerufen am 01.10.2017.

(14) Thomas Wagner: Was geschah in Venedig?, von Doreen Reinhard, in: DIE ZEIT, vom 28.07.2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(15) Unister: Es war einmal ein Start-up, von Doreen Reinhard und Stefan Schirmer, in DIE ZEIT vom 28.07.2016. Abgerufen am 01.10.2017.

(16) Unister-Report: Der Absturz, von Klaus Ott und Uwe Ritzer, in: Süddeutsche Zeitung Wochenendausgabe vom 5. August 2016. Abgerufen am 01.10.2017.

(17) Falschgeld statt Kredit. Verdächtige im Fall Unister lockten weitere Opfer in die Falle, von Isabell Hülsen und Nicolai Kwasniewski, in DER SPIEGEL vom 26.08.2016. Abgerufen am 01.10.2017.

(18) Vom steilen Aufstieg und tragischen Ende des Internetmillionärs Thomas Wagner, von Jan Emendörfer und Guido Schäfer, in: Leipziger Volkszeitung vom 16. Juli 2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(19) AFFÄREN ‚Wer will was vertuschen?‘. Der sächsische Korruptionsskandal um Rotlichtkontakte der Politik und dunkle Immobiliengeschäfte erreicht nun auch die Bundesregierung. Zwei Minister sollen ihre Rollen erhellen, von Andreas Wassermann und Steffen Winter, in: DER SPIEGEL, Nr. 25/2007 vom 18.06.2007. Abgerufen am 01.10.2017.

(20) SACHSEN-SUMPF. Wohnungsbaugesellschaft trennt sich von Chefjustiziar, von Uwe Müller, in DIE WELT vom 17.06.2007. Abgerufen am 01.10.2017.

(21) Feldbett im Gerichtssaal: Früherer Unister-Manager ist gesundheitlich angeschlagen, von Matthias Roth, in: Leipziger Volkszeitung vom 29.09.2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(22) VICUS GROUP AG erwirbt erstes Travel24 Hotel in Leipzig als Forward Deal, in: konii.de vom 04.04.2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(23) Vicus Media GmbH übernimmt Autoportal auto.de, in: auto-medienportal.net vom 15. Juli 2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(24) Ab in den Irrsinn. Portale wie ab-in-den-urlaub.de und fluege.de haben den Onlinereisevermittler Unister groß gemacht. Doch nun zerlegt sich die Firma selbst, ihre Eigentümer sind heillos zerstritten., von Isabell Hülsen, Martin U. Müller und Marcel Rosenbach, in: DER SPIEGEL 26/2015.

(25) Punkt für Göpel im Streit gegen Wagner, von Andreas Tappert, in: Leipziger Volkszeitung vom 03.07.2015. Abgerufen am 01.10.2017.

(26) fluege.de - Gründer stirbt bei Flugzeugabsturz. Nach Tod von Thomas Wagner - wie geht es bei Unister nun weiter? 3. Teil: Wer sind die anderen Anteilseigner?, von Heinz-Roger Dohms, in: manager-magazin.de vom 15.07.2016. Abgerufen am 01.10.2017.

(27) GRK Holding neuer Großaktionär bei Unister Leipzig – Steffen Göpel der König von Leipzig, in graumarktinfos.de vom 20.04.2015.

(28) Immobiliengeschäft: Klemmer und Göpel stehen zu ihrem Glasgebäude-Komplex in Leipzig, von Guido Schäfer, in Leipziger Volkszeitung Online vom 10.12.2014.

(29) VICUS GROUP AG und Göpel Vermögensverwaltung GmbH erwerben Business Center ‚AERO 49‘ in Hallbergmoos, in: vre-group.de vom 08.03.2017. Abgerufen am 01.10.2017.

(30) Opus 30. Vermögensverwaltung GmbH , vormals: Unister Vermögensverwaltung GmbH, in: northdata.de.

(31) SILBEREISEN, THOMALLA UND BALLACK BEIM GRK GOLF CHARITY MASTERS. Stars sammeln Million-Spende für Kinder, in: BILD-Zeitung Leipzig vom 20.08.2017.

(32) Großspender GRK-Holding: 1 000 000 Euro. Zum 9. Mal lud Immobilien-König Steffen Göpel zu den ‚GRK Golf-Charity-Masters‘. Hier hat Helfen ganz viel Schwung!, in BILD hilft e.V. "Ein Herz für Kinder" (Axel Springer SE).

(33) Steffen Göpel Der ‚König von Leipzig‘ im Visier der Justiz, von Grit Hartmann Und Uwe Müller, in: DIE WELT vom 30.10.2007.

(34) Seine Firma Unister hat 10 Millionen Euro Schulden bei Google, von T. TRESER UND F. ZERFASS, in Bild am Sonntag (BamS) mit Erwähnungen zum Leipziger Immobilienhändler Oliver Bechstedt vom 23.07.2016. Abgerufen am 01.10.2017. Siehe dazu auch: UNTERNEHMENSANALYSE Stephan Appel, Fragen an: NPL Investors GmbH, Fondsgeschäftsführung, Herrn Karsten-Dairek Keune. Und Fragen an Servicing GmbH, Herrn Oliver und Marcel Bechstedt, Herrn Ralf Moritz. Treuhand: Herrn Prof. Dr. Heinz-Christian Knoll zur CHECK-ANALYSE: NPL INVESTORS GMBH & CO. ERSTE KG. Zudem verweisen wir auf den Artikel mit einer Erwähnung zu Oliver B.: Versinkt die Schranne im Sachsen-Sumpf? in: Abendzeitung Online vom 29.05.2009. Zudem verweisen wir auf den Artikel: SO STÜRZTE DER LEIPZIGER KLÜNGEL UNISTER-CHEF WAGNER INS UNGLÜCK, von Alexander Bischoff, in: Dresdner Morgenpost (TAG24.de) vom 09.03.2017. Abgerufen am 01.10.2017 (Fußnote 34ff).

Allerdings schreibt die DIE ZEIT online auch, bislang habe der Sachsensumpf nicht (eindeutig) juristisch belegt werden können. Siehe: Sachsensumpf: Voreiliger Freispruch, von Thomas Datt und Arndt Ginzel, in DIE ZEIT online vom 25. Juni 2008. Abgerufen am 01.10.2017.

(35) TV-WERBUNG. Das waren die Top-TV-Spender 2014, von David Hein, in: HORIZONT vom 29.01.2015. Angerufen am 01.10.2017.

(36) EU-Projekte und Europaarbeit in Leipzig, von Europa-Haus Leipzig, Referat Internationale Zusammenarbeit Neues Rathaus, Referatsleiterin: Frau Dr. Gabriele Goldfuß, in: leipzig.de.

(37) Am Ende der Welt - Entwicklung des westdeutschen Zonenrandgebietes seit der Wiedervereinigung, von Bundeszentrale für politische Bildung, in: bpb.de.

(38) TAUSENDE WOHNUNGEN IN DRESDEN ABGERISSEN, in: metropole-dresden.de.

(39) Leipzig 5000 Wohnungen sollen abgerissen werden, von Carolin Heitmann, in der Sendung Faustschlag des Leipziger Uni-Radios mephisto 97.6 vom 05.04.2012. Abgerufen am 01.10.2017.

(40) Thomas Wagner: 900 Millionen-Angebot war ihm zu niedrig, in: focus-online vom 13.10.2016. Abgerufen am 01.10.2017.

(41) Unister: Thomas Wagner - der Mann hinter Portalen wie fluege.de oder ab-in-den-urlaub.de, von Martin U. Müller, Redakteur Wirtschaftsressort DER SPIEGEL, auf YouTube vom 17.02.2013.

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