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Technik Apple: So teuer werden Apple TV 4 und iPad Pro

Bild: Apple

Nach neuen iPhones und iMacs plant Apple offenbar die nächste Produktoffensive. Denn angeblich stehen bereits Anfang November Apple TV 4 und das iPad Pro in den Läden. Für Apple-Fans wird es definitiv ein teurer Herbst.

Innerhalb weniger Wochen hat Apple nahezu seine ganze Produktlinie aktualisiert. Jetzt steht auch das Veröffentlichungsdatum der Set-Top-Box Apple TV fest. Laut dem Internet-Blog Macrumors.com kommt der Multimedia-Kasten bereits am 5. November auf den Markt. Die Vorbestellung soll in Kürze beginnen.

Apple TV 4 angeblich doppelt so teuer

Fest steht aber auch: Apple TV 4 wird kein billiger Spaß. Liegt das aktuelle Modell bei gerade mal 79 Euro, soll die vierte Generation der Multimediabüchse mindestens 179 Euro kosten. Dafür bekommt der Käufer eine Festplatte mit 32 GB. Wem das zu wenig ist, der muss noch tiefer in die Tasche greifen. Für 64 GB verlangt Apple ganze 239 Euro.

Im Vergleich zum Vorgänger hat das neue Apple TV ein deutliches Hardware-Upgrade erfahren. Die neue Streaming-Box ist in der vierten Generation nicht nur schneller, sondern hat auch zum ersten Mal die Sprachassistentin Siri mit an Bord. Viele Apple-Nutzer dürfen sich zudem über eine App Store-Anbindung freuen – ganz wie beim iPhone oder iPad.

iPad Pro: Riesig, aber teuer

Neues gibt es auch zum iPad Pro. Macrumors.com zufolge beginnt die Vorbestellung für das XXL-Tablet ebenfalls in den kommenden Tagen. Zum Leidwesen der deutschen Kundschaft fallen die Preise jedoch deutlich teurer aus als in den USA. Für die kleinste Variante des Megatabletts mit 32 GB werden 899 Euro fällig.

Besonders kostspielig ist die Luxusausführung mit 128 GB Speicher und LTE-Chip, die mit 1229 Euro zu Buche schlägt. Richtig teuer wird es dann auch beim iPad Pro-Spezialzubehör. Sowohl den Apple Pencil als auch das Smart Keyboard wird es wohl nicht für unter 100 Euro geben. Damit lockt der iPhone-Konzern seinen Kunden mal eben bis zu 1500 Euro aus der Tasche.

Sinkende Nachfrage wegen steigender Preise?

An der steigenden Preisentwicklung ist vor allem der schwache Euro schuld. Apple passt in regelmäßigen Abständen seine Preise an den aktuellen Wechselkurs an. Im Vergleich zum Vorjahr sind nahezu alle Apple-Produkte teurer geworden – und das merkt auch der Kunde.

So blieb zum Beispiel ein Run auf die in der letzten Woche vorgestellten iMacs aus. Alle neuen Modelle sind nach wie vor sofort lieferbar. Auch beim iPhone 6S hat das Kaufinteresse wohl nachgelassen. Sämtliche Varianten können innerhalb weniger Tage zugestellt werden. Beim iPhone 6 kam Apple fast vier Monate lang mit der Produktion nicht hinterher.

Ob das Interesse an Apple-Produkten in Europa tatsächlich nachgelassen hat, das weiß wohl nur der iKonzern selbst. Trotzdem: Für Apple-Jünger dürfte das der wohl teuerste Herbst aller Zeiten werden!

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