UsedomRad Fahrradverleih auf der Urlaubsinsel Usedom getestet

Landhaus Karnin hat das Angebot von Usedomrad getestet. Das Landhaus befindet sich in dem ablegenden Ort Karnin am südlichen Zipfel der Ostsee-Insel Usedom. Die Abgelegenheit bietet Ruhe und viel Natur aber sie hat auch Nachteile, denn Angebote wie an den Ostseebändern Ahlbeck und Heringsdorf gibt es hier wenig. Möchte man zur nahgelegenen Stadt Usedom, die 7 Kilometer entfernt ist, braucht man wenigstens ein Fahrrad. Die einzige Möglichkeit ein Fahrrad in Karnin zu mieten ist das Angebot von Nextbike, das auf der Insel unter dem Namen UsedomRad zu finden ist.

Foto: Landhaus Karnin
Fahrräder lassen sich auf Usedom auch an ablegenden Orten ausleihen.

Die Fahrräder bei Nextbike werden ausschließlich online gebucht. Über eine App findet man den nächsten Standort, an dem man ein Fahrrad ausleihen kann. Der Vorteil bei Nextbike ist, dass man die geliehenen Fahrräder an jedem anderen möglichen Standort wieder abgeben kann. Standorte gibt es auf Usedom reichlich, nicht nur an den Ostseebädern, auch im Hinterland. Die ersten Stationen befinden sich bereits schon auf dem Festland wie zum Beispiel in Anklam. Wer mit dem Zug auf die Insel reist, kann sich so in Anklam ein Fahrrad mieten und die letzten Kilometer per Bike zurücklegen. Wer noch mehr Kilometer zurücklegen will, kann damit schon in Greifswald beginnen.

Registrierung

Beim Test wurde nicht die App von Nextbike genutzt. Das stellte sich im Nachhinein als die schlechtere Variante dar. An den Fahrradständern von UsedomRad wird man jedoch auf die Webseite Usedomrad.de geleitet, dass sich dahinter der Anbieter Nexbike verbirgt, sieht man nicht. Auf der Webseite von UsedomRad kann man sich über ein Formular online registrieren. Was sich als etwas umständlich erweist, ist eine Online-Überweisung von 6 Euro, die man zur Freischaltung tätigen muss. Das ist besonders hinderlich, wenn man noch am selben Tag ein Fahrrad ausleihen will, denn das geht dann schlicht weg nicht. Nach einem Tag waren dann die Freischaltung erfolgt. Auf der Webseite findet man alle verfügbaren Stationen und man kann sogar vorab ein Fahrrad für einen bestimmten Tag reservieren. Die Reservierung war ohne weitere Probleme möglich.

An der Ausleihstaion

Die Ausleihstation am Hafen von Karnin war am nächsten Tag auch schnell gefunden, es standen vier Fahrräder in ihren Ständern. Jedes Fahrrad hat eine Nummer und diese Nummer muss man auf der Webseite von Usedomrad einfach eingeben. Hier zeigte ich sich ein weiterer Nachteil der Webseite von UsedomRad. Mit der Reservierung wird eine Nummer zugesendet, diese erhält man per SMS auf die bei der Registrierung angegebene Mobilfunknummer. Mit dieser Nummer lässt sich Fahrradschloss öffnen. Der erste Test war nicht erfolgreich, denn dass Schloss liess sich nicht mit dieser Nummer öffnen. Es gibt jedoch eine Hotline, die über eine Mobilfunknummer, die auf jeden Fahrrad steht, zu erreichen ist. Bei der Freischaltung war eine Nummer zu viel bei der Reservierung eingetippt worden, und wie die Hotline dann am Telefon bestätigte, war dadurch ein Fahrrad in Wolgast freigeschaltet worden. Der Fehler war jedoch schnell korrigiert, die Freischaltung storniert und das nächst Fahrrad liess sich dann auch erfolgreich freischalten.

Mit der App geht es besser

Das Abtippen der Ziffern erweist sich somit als Fehlerquelle. Besser funktioniert das Ausleihen mit der App von Nextbike für die man automatisch durch die Registrierung bei UsedmRad freigeschaltet ist,. Hier muss man nur den QR-Code am Fahrrad einlesen, falsche Nummern sind so nicht möglich. Überhaupt ist die Nutzung der App von Nextbike deutlich komfortabler, denn die App erkennt den eigenen Standort und kann so schnell verfügbare Fahrräder in der Nähe anzeigen. Nutzt man die App, sieht man schnell, dass das Angebot schon in vielen Städten verfügbar ist, eine Freischaltung ist somit immer empfehlenswert und nicht nur für einen Besuch der Insel Usedom nützlich.

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