Betrug? Deutsche Bahn selbst bei „Super Sparpreis“ satte 132 % teurer als Schnitt in 27 EU Ländern – Kulanz-Verweigerung trotz Rekordpreisen

Anmerkung: Im Text werden alle 27 EU-Mitgliedstaaten aufgeführt. Die Angabe „keine“ in der Spalte Kulanz bezieht sich ausschließlich auf das im Text dargestellte konkrete Kundenbeispiel, das als exemplarischer Fall zu verstehen ist und nicht zwingend verallgemeinert werden kann.

Deutsche Bahn mit „Super Sparpreis“ sogar 39 % teurer als Japan und bis zu 117 % teurer als US-Regionalbahnen und fast so teuer wie globaler Spitzenreiter Schweiz!!

Eine exklusive Daten-Analyse von NETZ-TRENDS.de bringt zu Beginn des Jahres 2026 eine erschütternde Bilanz für deutsche Bahnreisende ans Licht. Während die Deutsche Bahn AG (Deutsche Bahn) ihre Tarife werbewirksam als „Sparpreise“ oder gar angebliche „SuperSparpreise“ deklariert, zeigt der direkte Vergleich mit allen 27 EU-Mitgliedstaaten: Das deutsche Preisniveau ist im Fernverkehr absolut spitze – im negativen Sinne. Damit dürfte sogar nach unserer Einschätzung selbst die Ettickettierung der Bahntickets als angebliche „Sparpreise“ oder „SuperSparpreise“ im Endeffekt irreführend und Betrug sein.

Besonders brisant: NETZ-TRENDS.de liegt ein aktueller Ablehnungsbescheid vor, der die unerbittliche Härte des Systems dokumentiert. Trotz eines massiven Ticketpreises von 145,99 EUR für die einfache Strecke Berlin – Frankfurt (Main) und eines kurzfristigen familiären Notfalls verweigert die Bahn jede Rückzahlung. In dem Bescheid heißt es lapidar:

„Bei Ihrer Fahrkarte [...] handelt es sich um einen Super Sparpreis. Solche Tickets sind von Umtausch und Stornierung grundsätzlich ausgeschlossen. Wir bedauern, Ihnen keine andere Nachricht geben zu können.“

Diese Weigerung zeigt: Der „Super Sparpreis“ ist für Kunden eine Hochpreis-Falle ohne Rettungsnetz, bei der selbst dreistellige Beträge bei Nichtantritt ersatzlos einbehalten werden.

cms.ogglg.587x500Spaniens Bahnpreise.

Der EU-Vergleich: Deutschland als preislicher Geisterfahrer

Die Auswertung der Kilometer-Kosten offenbart das Ausmaß der Abkassier-Mentalität. Während der Durchschnitt im europäischen Schienenfernverkehr bei etwa 11,4 Cent pro Kilometer liegt, treibt die Deutsche Bahn den Preis auf der verweigerten Referenzstrecke Berlin–Frankfurt auf 26,5 Cent pro Kilometer. Damit liegt das deutsche „Sparangebot“ unfassbare 132 % über dem EU-Durchschnittswert.

Hier die länderspezifische Einzelaufstellung der Analyse von NETZ-TRENDS.de:

Deutschland: Strecke Berlin – Frankfurt (550 km) für 145,99 EUR. Kosten: 26,5 Cent/km. Status: Teuerster Anbieter der EU bei maximaler Kulanz-Verweigerung. bahn.de

Belgien: Strecke Brüssel – Luxemburg (225 km) für 48,00 EUR. Kosten: 21,3 Cent/km. Damit 19 % günstiger als die DB. belgiantrain.be

Bulgarien: Strecke Sofia – Burgas (415 km) für 15,00 EUR. Kosten: 3,6 Cent/km. Sagenhafte 86 % Ersparnis gegenüber Deutschland. bdz.bg

Dänemark: Strecke Kopenhagen – Aarhus (310 km) für 58,00 EUR. Kosten: 18,7 Cent/km. Immerhin 29 % günstiger als der deutsche „Sparpreis“. dsb.dk

Estland: Strecke Tallinn – Tartu (185 km) für 14,00 EUR. Kosten: 7,6 Cent/km. Eine Differenz von 71 % zur DB. elron.ee

cms.sgrtt.600x364Griechenlands Bahnpreise.

Finnland: Strecke Helsinki – Oulu (600 km) für 65,00 EUR. Kosten: 10,8 Cent/km. Finnland ist 59 % preiswerter. vr.fi

Frankreich: Strecke Paris – Lyon (425 km) für 105,00 EUR. Kosten: 24,7 Cent/km. Trotz Highspeed-Service 7 % günstiger als deutsche Mangelverwaltung. sncf-connect.com

Griechenland: Strecke Athen – Thessaloniki (500 km) für 40,00 EUR. Kosten: 8,0 Cent/km. Rund 70 % günstiger als die DB. hellenictrain.gr

Irland: Strecke Dublin – Cork (260 km) für 42,50 EUR. Kosten: 16,3 Cent/km. Das sind 38 % weniger Kosten. irishrail.ie

Italien: Strecke Rom – Mailand (570 km) für 92,50 EUR. Kosten: 16,2 Cent/km. Italien schlägt Deutschland preislich um 39 %. trenitalia.com

Kroatien: Strecke Zagreb – Split (425 km) für 20,00 EUR. Kosten: 4,7 Cent/km. Massive 82 % Ersparnis. hzpp.hr

Lettland: Strecke Riga – Daugavpils (215 km) für 10,00 EUR. Kosten: 4,6 Cent/km. Sensationelle 83 % günstiger. pv.lv

Litauen: Strecke Vilnius – Klaipėda (310 km) für 21,50 EUR. Kosten: 6,9 Cent/km. Über 73 % Ersparnis. ltglink.lt

cms.skjyf.600x410In Luxembourg ist Bahnfahren kostenlos.

Luxemburg: Gesamtes Schienennetz für 0,00 EUR. Kosten: 0 Cent/km. Der ultimative Vergleichssieger mit 100 % Ersparnis. cfl.lu

Malta: Kein Schienennetz vorhanden.

Niederlande: Strecke Amsterdam – Maastricht (215 km) für 31,50 EUR. Kosten: 14,6 Cent/km. Die Niederlande sind 45 % billiger. ns.nl

Österreich: Strecke Wien – Salzburg (300 km) für 65,00 EUR. Kosten: 21,6 Cent/km. Unser Nachbar ist 18 % günstiger. oebb.at

Polen: Strecke Warschau – Krakau (290 km) für 40,00 EUR. Kosten: 13,8 Cent/km. Ersparnis von 48 %. intercity.pl

Portugal: Strecke Lissabon – Porto (330 km) für 35,00 EUR. Kosten: 10,6 Cent/km. Rund 60 % günstiger. cp.pt

Rumänien: Strecke Bukarest – Constanța (225 km) für 18,50 EUR. Kosten: 8,2 Cent/km. Ganze 69 % Ersparnis. [verdächtiger Link entfernt]

Schweden: Strecke Stockholm – Göteborg (450 km) für 85,00 EUR. Kosten: 18,8 Cent/km. Schweden ist 29 % günstiger. sj.se

Slowakei: Strecke Bratislava – Košice (445 km) für 25,00 EUR. Kosten: 5,6 Cent/km. Das sind 79 % weniger Kosten. zssk.sk

Slowenien: Strecke Ljubljana – Maribor (155 km) für 14,00 EUR. Kosten: 9,0 Cent/km. Ersparnis von 66 %. sz.si

Spanien: Strecke Madrid – Valencia (390 km) für 60,00 EUR. Kosten: 15,3 Cent/km. Dank Wettbewerb 42 % billiger. renfe.com

Tschechien: Strecke Prag – Brünn (255 km) für 15,00 EUR. Kosten: 5,8 Cent/km. Gewaltige 78 % günstiger. cd.cz

Ungarn: Strecke Budapest – Debrecen (220 km) für 12,50 EUR. Kosten: 5,6 Cent/km. Ungarn spart dem Kunden 79 %. mav.hu

Zypern: Kein Schienennetz vorhanden.

cms.eokud.600x356Günstiges Bahnland: Ungarn.











Exklusive NETZ-TRENDS.de KPI-Tabelle: Schienen-Monitor EU-27 (Stand 2026)

cms.kyjbz.600x1034

Land

Preis (EUR)

Distanz (km)

Cent/km

vs. DB (%)

vs. EU-Schnitt (%)

Storno-Kulanz

Offizieller Link

Deutschland

145,99

550

26,5

0%

+132%

Keine

bahn.de

EU-Schnitt

-

-

11,4

-57%

0%

Mittel

-

Belgien

48,00

225

21,3

-19,6%

+86,8%

Gering

belgiantrain.be

Bulgarien

15,00

415

3,6

-86,4%

-68,4%

Mittel

bdz.bg

Dänemark

58,00

310

18,7

-29,4%

+64,0%

Gering

dsb.dk

Estland

14,00

185

7,6

-71,3%

-33,3%

Mittel

elron.ee

Finnland

65,00

600

10,8

-59,2%

-5,3%

Mittel

vr.fi

Frankreich

105,00

425

24,7

-6,8%

+116,7%

Hoch

sncf-connect.com

Griechenland

40,00

500

8,0

-69,8%

-29,8%

Mittel

hellenictrain.gr

Irland

42,50

260

16,3

-38,5%

+43,0%

Gering

irishrail.ie

Italien

92,50

570

16,2

-38,9%

+42,1%

Mittel

trenitalia.com

Kroatien

20,00

425

4,7

-82,3%

-58,8%

Mittel

hzpp.hr

Lettland

10,00

215

4,6

-82,6%

-59,6%

Mittel

pv.lv

Litauen

21,50

310

6,9

-73,9%

-39,5%

Mittel

ltglink.lt

Luxemburg

0,00

-

0,0

-100%

-100%

N/A

cfl.lu

Niederlande

31,50

215

14,6

-44,9%

+28,1%

Mittel

ns.nl

Österreich

65,00

300

21,6

-18,5%

+89,5%

Mittel

oebb.at

Polen

40,00

290

13,8

-47,9%

+21,1%

Hoch

intercity.pl

Portugal

35,00

330

10,6

-60,0%

-7,0%

Gering

cp.pt

Rumänien

18,50

225

8,2

-69,1%

-28,1%

Mittel

[verdächtiger Link entfernt]

Schweden

85,00

450

18,8

-29,1%

+64,9%

Mittel

sj.se

Slowakei

25,00

445

5,6

-78,9%

-50,9%

Mittel

zssk.sk

Slowenien

14,00

155

9,0

-66,0%

-21,1%

Mittel

sz.si

Spanien

60,00

390

15,3

-42,3%

+34,2%

Mittel

renfe.com

Tschechien

15,00

255

5,8

-78,1%

-49,1%

Hoch

cd.cz

Ungarn

12,50

220

5,6

-78,9%

-50,9%

Mittel

mav.hu




Datenquelle: Exklusive Erhebung von NETZ-TRENDS.de mit Hilfe von Gemini 3, der Google KI. Stand: Januar 2026.

Hintergrund-Analyse: Die Mathematik der DB-Rekordpreise – Warum 132 % teurer gleichzeitig 57 % billiger bedeutet

Wer die exklusive Auswertung von NETZ-TRENDS.de liest, stolpert über zwei Kennzahlen, die auf den ersten Blick widersprüchlich wirken könnten: Die Deutsche Bahn ist im Fernverkehr um 132 % teurer als der EU-Durchschnitt, während die Schienenwege in den restlichen 27 EU-Ländern im Schnitt um 57 % billiger sind. Was nach einem Rechenfehler klingt, ist bei genauerer Betrachtung der mathematische Beweis für die extreme preisliche Entkoppelung des deutschen Staatskonzerns vom restlichen Kontinent. Es kommt dabei schlicht auf die Perspektive an, von der aus man den Preisvergleich anstellt.

Die Perspektive des Preisschocks: Warum die DB 132 % aufschlägt

Wenn man den europäischen Durchschnittspreis von etwa 11,4 Cent pro Kilometer als fairen Basiswert heranzieht, offenbart sich das ganze Ausmaß der deutschen Tarifgestaltung. Um vom günstigen EU-Niveau auf den deutschen Spitzenwert von 26,5 Cent pro Kilometer zu kommen, muss die Deutsche Bahn mehr als das Doppelte verlangen. Mathematisch bedeutet das: Der deutsche Preis beinhaltet den kompletten EU-Durchschnittspreis plus einen Zusatzaufschlag von 132 %. Der Fahrgast in Deutschland zahlt also nicht nur ein bisschen mehr, sondern er trägt eine Kostenlast, die das 2,32-fache des europäischen Standards beträgt. Das ist der statistische Beleg für den „Preisschock“, den Reisende erleben, wenn sie die Grenze nach Deutschland überqueren.

Die Perspektive der Ersparnis: Warum die EU 57 % weniger kostet

Dreht man den Blickwinkel um und betrachtet die Situation aus der Sicht eines Passagiers, der das hohe Preisplateau der Deutschen Bahn als Ausgangspunkt nimmt, verändert sich die Prozentzahl, aber nicht die dramatische Differenz. Wenn ein Ticket in Deutschland 145,99 EUR kostet, die gleiche Leistung im EU-Schnitt aber für etwa 62,70 EUR zu haben ist, spart der Reisende im Ausland rund 83,29 EUR. Bezogen auf den extrem hohen Ausgangspreis der DB entspricht diese Ersparnis einem Rabatt von 57 %. Wer also die deutschen Gleise verlässt, reduziert seine Mobilitätskosten um mehr als die Hälfte.

Ein anschauliches Beispiel zur Verdeutlichung der Logik

Um diese „Prozent-Schere“ zu verstehen, hilft ein einfacher Vergleich aus dem Supermarkt: Kostet ein Markenprodukt 2,00 EUR und ein No-Name-Produkt 1,00 EUR, so ist das Markenprodukt um 100 % teurer (der Preis verdoppelt sich). Gleichzeitig ist das No-Name-Produkt aber nur um 50 % billiger (der Preis halbiert sich). Im Fall der Deutschen Bahn ist der Abstand jedoch so gewaltig, dass die Zahlen noch weiter auseinanderklaffen. Der NETZ-TRENDS.de KPI-Monitor verdeutlicht damit: Die DB ist preislich so weit nach oben enteilt, dass man den Vergleich kaum noch in herkömmlichen Dimensionen fassen kann.

Fazit für die Verbraucher: Das Ausmaß der Abweichung

Diese mathematische Einordnung ist für die presserechtliche Bewertung von entscheidender Bedeutung. Sie belegt, dass die Bezeichnung „Super Sparpreis“ bei der Deutschen Bahn eine rein marketinggetriebene Worthülse ist. Wenn ein Preis um 132 % über dem Marktdurchschnitt liegt, kann selbst bei maximaler Kulanz nicht mehr von einem „Sparangebot“ die Rede sein. Dass die Bahn jedoch bei diesem Rekordniveau jegliche Rückzahlung verweigert, macht den „Super Sparpreis“ endgültig zu einem tariflichen Ungetüm, das im europäischen Vergleich seinesgleichen sucht.

Oder stellen wir uns das mit einfachen Zahlen vor anhand fiktiver Preise, die aber nicht weit weg von der Realität sind. Wäre der EU-Schnitt bei 100 Euro, läge der Ticketpreis oder liegt aktuell selbst beim angeblichen „SuperSpar“-Preis bei der Deutschen Bahn bei 232 Euro.

Die Sicht: "Wie viel teurer ist die DB?" (+132 %): Im Rechenbeispiel ist der EU-Schnitt (100 €) die Basis. Die DB kostet 132 Euro mehr als der Schnitt. Deshalb: 132 Euro von 100 Euro sind 132 % und deshalb darf man sagen: „Die DB ist um 132 % teurer als der EU-Schnitt.“

Oder diese Sicht: "Wie viel billiger ist die EU?"? (-57 %). Wenn man das sagt, würde gelten: Im Rechenbeispiel ist die Deutsche Bahn (232 €) die Basis. Der EU-Schnitt ist um 132 Euro günstiger als die DB. Jetzt rechnen wir aber: Wie viel sind diese 132 Euro im Verhältnis zum hohen DB-Preis (232 €)? $132 / 232 = 0,568$ (also ca. 57 %). Deshalb ist auch diese Aussage gültig, wenn auch weniger bildlich an der Realität, wenn wir sagen: „Die EU ist um 57 % billiger als die DB.“

Warum schreibt man beides?

Journalistisch sind beide Zahlen wichtig, um das Ausmaß zu verdeutlichen:

+132 % beschreibt den Preisschock, wenn man von Europa nach Deutschland blickt (Man zahlt mehr als das Doppelte!).

-57 % beschreibt das Einsparpotenzial, das man im Ausland hat (Man zahlt weniger als die Hälfte!).

Ein griffiges Beispiel aus dem Alltag:

Wenn ein Bier 1 Euro kostet und das andere 2 Euro, dann gilt:

Das teure Bier ist 100 % teurer (doppelter Preis).

Und es gilt: Das billige Bier ist 50 % billiger (halber Preis).

Viel Spaß beim teuren Bahn-Fahren in Deutschland.

Nächsten Artikel lesen dazu:

Exklusive NETZ-TRENDS.de Analyse: Deutsche Bahn mit „Super Sparpreis“ sogar 39 % teurer als Japan und bis zu 117 % teurer als US-Regionalbahnen und fast so teuer wie globaler Spitzenreiter Schweiz!!

https://www.netz-trends.de/id/4947915/Deutsche-Bahn-mit-Super-Sparpreis-39--selbst-teurer-als-Japan-und-bis-zu-117--teurer-als-US-Regionalbahnen---Globaler-Preisvergleich/

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