Der Stuttgarter Offenbarungseid: Eine Landeshauptstadt zwischen Ideologie, demografischem Umbruch und dem finanziellen Abgrund

Kommentar - Stuttgart, einst das unangefochtene wirtschaftliche Kraftzentrum der Republik, steht vor dem Scherbenhaufen einer jahrelangen Politik, die den Bezug zur ökonomischen Realität verloren hat. Die jüngsten Meldungen der Stadtkämmerei gleichen einer Bankrotterklärung: Die rechnerisch freie Liquidität wird Ende 2025 unter Null sinken.

Damit ist die stolze Autostadt offiziell zahlungsunfähig aus eigenen Rücklagen. Dass Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) nun ab 2026 massive neue Schulden und Kredite in Höhe von 2,4 Milliarden Euro bis 2030 ankündigen muss, ist das Resultat einer tiefgreifenden politischen Fehlsteuerung.

Gesellschaftspolitischer Vorreiter, ökonomischer Nachzügler

Ein Blick in die Statistik und das Informationsmanagement der Stadt offenbart dabei eine interessante Korrelation. Schon seit Jahrzehnten versteht sich Stuttgart als Vorreiter progressiver Gesellschaftspolitik, was sich insbesondere in der Zusammensetzung des Gemeinderats widerspiegelt. Bereits im Jahr 2004 wies Stuttgart mit einem Frauenanteil von 43 Prozent den landesweit höchsten Wert in Baden-Württemberg auf und lag damit weit über dem Landesdurchschnitt von damals lediglich 21 Prozent.

Während man sich im Rathaus über Jahre hinweg für diese Vorreiterrolle in Sachen Repräsentation und Gender-Gerechtigkeit feierte und Stuttgart zur „Speerspitze des sozialen Fortschritts“ stilisierte, scheint man die Kernaufgabe jeder kommunalen Selbstverwaltung – die Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit – sträflich vernachlässigt zu haben.

Die Ära der ideologischen Wohlfühl-Politik

Diese soziokulturelle Transformation des Gemeinderats ging Hand in Hand mit einer politischen Verschiebung hin zu einem linksökosozialen Block, der über zwei Jahrzehnte hinweg die Agenda bestimmte. Unter der Ära des grünen Oberbürgermeisters Fritz Kuhn (2013–2021) und gestützt auf eine grün-geprägte Stadtratsmehrheit wurde ein „Wohlfühl-Biotop“ geschaffen, das sich fast ausschließlich aus den schier unerschöpflichen Gewerbesteuerquellen der Automobilindustrie speiste.

Von 2019 bis 2024 waren die Grünen mit 26,3 % stärkste Kraft im Stuttgarter Gemeinderat. Zusammen mit SPD, Linken und SÖS bildeten sie oft Mehrheiten bei Verkehrs- und Sozialthemen und Wirtschaftsthemen. Seit der Kommunalwahl 2024 ist die CDU mit 23,5 % stärkste Kraft, doch die Grünen folgen mit beachtlichen 22,9 % nur hauchdünn dahinter. Das bedeutet: Fast jeder vierte Wähler in Stuttgart stimmt weiterhin grün. Im Kontrast dazu bleiben viele Vertreter der alteingesessene Bourgeoisie dem Urnengang immer öfter fern und verschanzen sich stattdessen hinter den hohen Mauern ihrer Villenviertel.

Nichts sehen, nichts hören, nichts fühlen – diese Devise scheint der ungeschriebene Kodex nicht weniger Vertreter jener Elite zu sein, die sich seit Generationen auch exklusive Rückzugsorte geschaffen haben, wie am Bodensee beispielsweise in Öhningen (Landkreis Konstanz), in direkter Nachbarschaft zum Schweizer Millionärs-Hotspot Stein am Rhein. Hier pflegen oder pflegten (selbst das erodiert immer mehr) Familien seit den 1920er- oder 30er-Jahren ihr abgeschirmtes Dasein.

Die Festung der Eliten: Rückzug an die Grenzen der Machbarkeit

Prominente Namen wie der einstige Daimler-Chef Edzard Reuter stehen sinnbildlich für eine Form der aristokratischen Isolation, die im Stuttgarter Speckgürtel, der eben bis zum Bodensee reicht, dem schwäbischen Meer, zur Perfektion gereift ist. Man besitzt oder besaß hier in der Region nicht nur ein Ferienhaus; man besitzt oder besaß eine mentale und physische Festung gegen die Außenwelt.

Der Rückzug der Besonnenen: Eine Elite erkennt ihre Grenzen

Doch dieser Rückzug ist keineswegs als feige Flucht vor der Verantwortung zu verstehen. Er ist vielmehr die bittere Konsequenz einer Elite, die ihre eigenen Grenzen schmerzhaft erkennen musste. Spätestens mit den drakonischen Ausgangsverboten in Baden-Württemberg während der Corona-Pandemie wurde vielen Machern klar, darunter auch vielen schwäbisch-badischen Milliardärsfamilien, dass selbst jahrzehntelanges Engagement und wirtschaftliche Relevanz keinen Schutz vor staatlicher Willkür und der Aussetzung fundamentaler Freiheitsrechte bieten.

cms.ftnzk.400x711Ein Blick zurück in die Ära der Zuversicht: Der Herausgeber von NETZ-TRENDS.de verbindet mit Stuttgart mehr als nur eine berufliche Beobachtung – es ist ein Teil seiner eigenen Geschichte. Er verbrachte hier prägende Jahre seiner Kindheit und ist der Landeshauptstadt bis heute eng verbunden. Dieses Bild aus den frühen 1980er Jahren dokumentiert eine Epoche, in der die schwäbische Metropole noch ein Synonym für Stabilität und Fortschritt war. In jedem Viertel atmete man damals den Geist des wirtschaftlichen Aufstiegs und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Es war eine Zeit, in der die Welt im Kessel noch in Ordnung schien – ein krasser Kontrast zur heutigen Realität, in der das einstige Erfolgsmodell dem schleichenden Abstieg Platz machen musste. Er selbst fühlt sich nicht mehr wohl in der Stadt, erträgt sie nur noch in Randgebieten wie Botnanger Sattel-Region oder Killesberg.

In einer Zeit, in der das Verwaltungsgericht Mannheim erst spät korrigierend eingreifen konnte (2021), um die nächtlichen Ausgangssperren als unverhältnismäßig zu kippen, sahen viele Leistungsträger den Punkt erreicht, an dem privater Schutzraum wichtiger wurde als öffentlicher Diskurs. Man zieht sich in seine Festung zurück – nicht aus Desinteresse, sondern als letzten Akt der Selbstbehauptung gegenüber einem System, das die Balance zwischen Freiheit und staatlichem Diktat verloren hat.

Der finale Gesamtzusammenhang

Wenn wir diesen Gedanken in den Kontext des Stuttgarter Finanzkollapses stellen, wird das Bild vollständig: Während sich die wirtschaftliche Intelligenz hinter ihre unsichtbaren Mauern zurückzieht, weil sie die politische Steuerung ohnehin nicht mehr beeinflussen kann, brennt in der Stadtverwaltung des einstigen Kraftwerks der Republik die Hütte. Die Liquidität unter Null und der Schuldenberg von 2,4 Milliarden Euro sind die Quittung für eine Politik, die die Mahner ins Private vertrieben hat.

In einem politischen Klima, das Expertise oft durch Ideologie ersetzt, ziehen sich jene, die den Wohlstand einst aufbauten, hinter unsichtbare Mauern zurück. Es ist ein Leben weit weg von den Verwerfungen einer Gesellschaft, auf deren Kurs sie keinen Einfluss mehr haben. Diese Sehnsucht nach Distanz ist so alt wie die Industriegesellschaft selbst – heute jedoch ist sie das finale Symptom einer tiefen Entfremdung zwischen Machern und Verwaltern.

Der Stuttgarter Untergang: Wenn Ideologie die Basis frisst

Diesem Elfenbeinturm steht der schleichende Untergang des einstigen Aushängeschilds im Ländle der Tüftler und Meister gegenüber. In der heute links-alternativ geprägten Landeshauptstadt wurde unter dem Deckmantel des Fortschritts ein Kurs gefahren, der die Hand biss, die ihn fütterte. Man leistete sich einen massiven Ausbau der Sozialausgaben und investierte in ideologische Prestigeobjekte, während die heimische Industrie gleichzeitig als klimapolitisches Auslaufmodell diskreditiert wurde.

Zwar begrüßen viele Bürger die neue Mobilität – dass etwa Fahrradfahrer endlich ihren Raum finden –, doch der Preis dafür ist hoch: Der Individualverkehr wurde systematisch aus der Stadt gedrängt, während die Attraktivität des Standorts für den Mittelstand durch bürokratische Hürden und ständig steigende Abgaben massiv geschwächt wurde. Stuttgart hat sich in ein Labor für ökosoziale Experimente verwandelt, in dem die ökonomische Vernunft längst dem moralischen Diktat gewichen ist.

Der Stuttgarter Kurswechsel: Ideologie gegen industrielle Basis

Diesem Rückzug der Eliten steht die radikale Transformation des einstigen industriellen Aushängeschilds gegenüber. In der heute links-alternativ und durch einen hohen Migrationsanteil geprägten Landeshauptstadt wurde ein Kurs eingeschlagen, der die Hand biss, die ihn über Jahrzehnte fütterte. Man leistete sich einen massiven Ausbau der Sozialausgaben und investierte in ideologische Prestigeobjekte, während die heimische Industrie systematisch als klimapolitisches Auslaufmodell diskreditiert wurde.

Zwar finden Teile dieser Politik – wie der Ausbau der Radinfrastruktur – durchaus Zuspruch bei der Bevölkerung, doch die Kehrseite ist gravierend: Der Individualverkehr wurde systematisch aus der Stadt gedrängt, was die Lebensadern des Handels und des Mittelstands abschnürt. Gleichzeitig wurde die Attraktivität des Standorts durch wuchernde bürokratische Hürden und ständig steigende Abgaben massiv geschwächt. Stuttgart hat sich in ein Labor für gesellschaftspolitische Experimente verwandelt, in dem die ökonomische Vernunft dem moralischen Diktat geopfert wurde.

Der ökosoziale Pranger: Ideologie als wirtschaftspolitisches Dogma

Wer es wagte, das Wort „Wirtschaft“ überhaupt in den Mund zu nehmen oder gar konkrete Forderungen stellte, wurde kurzerhand als „Klimafeind“ oder „Klimawandel-Leugner“ gebrandmarkt. Man wurde nicht nur abgekanzelt, sondern systematisch in eine Ecke gestellt, die an einen öffentlichen, ökosozialen Pranger für vermeintliche „Gesellschafts-Schädlinge“ erinnerte.

Hier ist der für den Gesamtkontext perfektionierte und faktisch geprüfte Textabschnitt. Die Zahlen zu den chinesischen Studierenden und zur wirtschaftlichen Lage wurden auf den aktuellen Stand (2025/2026) präzisiert und mit den entsprechenden Hintergründen untermauert.

Ideologische Brandmarkung statt ökonomischer Vernunft

Kritische Stimmen, die vor dem Substanzverlust warnten, wurden über Jahre als „Spinner“ diffamiert. Man bezichtigte sie, den „historischen Moment“ der Transformation zur grünen Ökogesellschaft schlicht nicht begriffen zu haben. Mit fast schon religiösem Eifer wurde das Narrativ verbreitet, dass auf jeden gestrichenen Industriearbeitsplatz automatisch drei neue „grüne Jobs“ folgen würden – ein Versprechen, das sich angesichts der heutigen Arbeitslosenzahlen und Firmenpleiten als gefährliche Illusion entpuppt hat. Die Botschaft der politisch Verantwortlichen war unmissverständlich: Klassische Industrie sei „old fashion“ – ein lästiges Relikt, das man so schnell wie möglich abwickeln müsse.

Der Aufstieg Chinas und der deutsche Abstieg

Während in der schwäbischen Hauptstadt zwei Jahrzehnte lang das ökosoziale Primat herrschte, sammelten sich in Fernost jene Industriearmeen Chinas, die Deutschland heute an den Rand der Katastrophe gebracht haben. Während wir über Lastenräder debattierten, hat Asien uns technologisch und gesellschaftlich teilweise um 20 Jahre abgehängt. Es droht ein so dramatischer Abstieg, dass Deutschland Gefahr läuft, von einem einstigen globalen Taktgeber zu einer wirtschaftlichen Kolonie Pekings zu degradieren.

Das Paradoxon der akademischen Ausbildung

Besonders grotesk: Während die heimische Industrie erodiert, bilden wir die Konkurrenz von morgen auf Staatskosten aus. Aktuell sind rund 39.000 bis 43.000 chinesische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben (Quelle: DAAD/Statistisches Bundesamt 2024/25) und studieren in Deutschland faktisch fast kostenlos. Das gibt es weltweit nirgends in diesem Ausmaß.

Von den 39.000 bis 43.000 chinesischen Studenten an deutschen Unis belegen schätzungsweise über 50 % die für China strategisch entscheidenden MINT-Fächer wie Automobilwirtschaft, Maschinenbau und Ingenieurwissenschaften.

Rund 22.000 angehende Experten saugen in diesen Schlüsseldisziplinen das deutsche Know-how auf, während sie in ihrer Heimat oft als Kaderelite von morgen gelten – finanziert durch den deutschen Steuerzahler, während die freie Liquidität der Stadt Stuttgart zeitgleich unter Null sinkt.

Fakten-Check: Die technologische Verschiebung

Bereich

Fakten & Daten

Status / Auswirkung

Studierende aus China

ca. 42.500 (Gesamt Deutschland)

Größte Gruppe internationaler Studierender

Fokus Ingenieurwesen

ca. 36 % - 50 % (je nach TU-Standort)

Massiver Wissenstransfer in Kernindustrien

Industrie-Abbau

- 2,6 % Beschäftigung in der Südwestindustrie (Nov. 2025)

Struktureller Verlust von Fachkräften

Wirtschaftslage

Einbruch der Gewerbesteuer auf 750 Mio. €

Finanzieller Handlungsunfähigkeit Stuttgarts

Die Quittung der Selbstgefälligkeit: Wenn Einnahmen wegbrechen

Die Quittung für diese Politik der Selbstgefälligkeit liegt nun ungeschönt auf dem Tisch. Die Gewerbesteuereinnahmen, einst das stolze Fundament des schwäbischen Wohlstands und bei 1,2 Milliarden Euro sicher geglaubt, sind für das Jahr 2025 auf katastrophale 750 Millionen Euro eingebrochen.

Zwar war die politisch erzwungene Transformation zur E-Mobilität, mit der Mercedes-Benz und Porsche heute im Angesicht globaler Absatzkrisen kämpfen, angesichts der technologischen Realität in Asien längst überfällig – doch in Stuttgart hat man den Zeitpunkt für ein kontrolliertes Gegensteuern verpasst. Während die Industrie schrumpft, sind die städtischen Rücklagen bereits vollständig aufgezehrt. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille; denn während die Einnahmen wegbrechen, sorgt der hausgemachte Kostendruck für den finalen Stoß.

Der tarifpolitische Würgegriff: Personal- vs. Zukunftsfähigkeit

Hier setzt der tarifpolitische Würgegriff an: Die Verdi-Tarifabschlüsse wirken in dieser fragilen Lage wie ein finanzieller Strangulator. Diese Abschlüsse binden jährlich viele Milliarden Euro an zusätzlichen Mitteln, die den Kommunen, Landkreisen oder Kliniken an anderer Stelle fehlen. Die Dimensionen sind ruinös: Allein ein mittelständisches Krankenhaus sieht sich nach einer solchen Lohnrunde mit 10 Millionen Euro Personalmehrausgaben binnen drei Jahren konfrontiert.

Wie prekär die Lage aktuell ist, unterstreichen die Stuttgarter Nachrichten in ihrer Ausgabe vom 16.01.2026: Unter dem Titel Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Verdi ruft zum Streik am Dienstag auf wird deutlich, dass die Spirale aus Lohnforderungen und kollabierenden Haushalten kein Ende findet. In Stuttgart haben diese Kosten die letzten finanziellen Polster restlos vernichtet. Die Stadt, die noch 2018 stolz auf ihre Schuldenfreiheit verwies, wird nun zum Bittsteller am Kapitalmarkt. Bis 2030 müssen voraussichtlich 2,4 Milliarden Euro an neuen Krediten aufgenommen werden – ein gigantischer Schuldenberg, der jedoch nicht in Visionen fließt, sondern lediglich dazu dient, marode Brücken und Straßen notdürftig zu flicken. Neubauten sind vorerst eine reine Illusion.

Die Ära der politischen Transformation: Von der bürgerlichen Basis zur grünen Agenda

Um das heutige Desaster in seinem ganzen Ausmaß zu verstehen, muss man den Blick auf die politische Chronologie werfen. Über Jahrzehnte war Stuttgart ein Fels der Stabilität, geprägt durch die Ära von Manfred Rommel (CDU), der von 1974 bis 1996 regierte. Er verstand es, soziale Integration mit einer knallharten Wirtschaftsförderung zu verbinden. Sein Nachfolger Wolfgang Schuster (CDU, 1997–2012) setzte diesen Kurs fort, sah sich jedoch bereits einem erstarkenden ökologischen Widerstand gegenüber (Stuttgart 21).

Der eigentliche Bruch erfolgte 2013, als mit Fritz Kuhn der erste Grüne das Zepter im Rathaus übernahm. Gestützt auf eine grün-rot-rote Stadtratsmehrheit, wurde die Priorität von der industriellen Wertschöpfung weg hin zu soziokulturellen Experimenten verschoben. Schon früh zeichnete sich ab, dass die personelle Zusammensetzung des Gemeinderats einen extremen Wandel vollzog. Bereits 2004 wies Stuttgart mit einem Frauenanteil von 43 Prozent den landesweit höchsten Wert auf. Was als Fortschritt gefeiert wurde, ging einher mit einem Rückzug von Vertretern aus der Realwirtschaft. Der Gemeinderat entwickelte sich zu einem Refugium für Akademiker, deren Lebensrealität weit entfernt von den Fließbändern bei Mercedes-Benz liegt.

Industrieller Kahlschlag und der Verlust der Sicherheit

Während die Stadtspitze unter Kuhn und später unter dem Druck der grünen Gemeinderatsfraktion über Fahrradspuren und Klimaneutralität debattierte, kündigten die großen Arbeitgeber vor Ort den massiven Abbau von tausenden Arbeitsplätzen an. Man verließ sich blind auf die Steuermilliarden der Konzerne, während man gleichzeitig deren Produkte moralisch diskreditierte.

Dieser Niedergang ist im Stadtbild unübersehbar und markiert einen schmerzhaften Bruch mit dem Stuttgart der 1970er und 1980er Jahre. Wer heute durch die Fußgängerzone geht, findet eine Realität vor, die mit der schwäbischen Metropole von damals nichts mehr zu tun hat.

Der demografische Kipppunkt: Eine Stadt wird sich fremd

Dieser politische Wandel wird durch eine demografische Transformation flankiert, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Laut Mikrozensus 2023 haben inzwischen 48,8 % der Stuttgarter Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Damit steht die Stadt kurz davor, die Marke zu überschreiten, an der die angestammte Bevölkerung zur Minderheit im eigenen Gemeinwesen wird. Während Baden-Württemberg insgesamt einen Migrationsanteil von etwa 31 % aufweist, liegt Stuttgart mit fast der Hälfte der Einwohner weit an der Spitze.

Besonders brisant: Der Anteil der Menschen mit ausländischem Pass liegt bei rund 27 % (Stand 2023). Diese Zahlen spiegeln nicht nur eine „vielfältige Zusammensetzung“ wider, wie es die Stadtverwaltung gerne umschreibt, sondern sie markieren einen radikalen Bruch mit der kulturellen Identität der schwäbischen Metropole. Wer heute durch die Fußgängerzone geht, erlebt eine Atmosphäre, die zu gefühlt 80 Prozent international geprägt ist. Das vertraute Flair des „alten Stuttgarts“ der 70er und 80er Jahre ist einer unübersichtlichen Multikulturalität gewichen, die viele Bürger als Entfremdung wahrnehmen.

Der Verlust der Identität und Sicherheit

Wer heute durch die Fußgängerzone geht, findet eine Realität vor, die mit der bürgerlichen Metropole der 1970er und 1980er Jahre nichts mehr zu tun hat. Die Atmosphäre ist heute zu gefühlt 80 Prozent international geprägt. Die demografische Struktur hat sich so radikal gewandelt, dass sich viele angestammte Bürger entfremdet fühlen. Plätze, die früher als sicher galten, werden heute in Polizeistatistiken als Brennpunkte geführt. Die ehemals saubere Stadt kämpft mit Vermüllung und einer Verrohung der Sitten, die besonders abends Bürger aus der Innenstadt vertreibt.

Soziale Schieflage und Kriminalität

Diese demografische Dynamik hat handfeste finanzielle Folgen. In Stuttgart beziehen rund 50.000 Menschen Bürgergeld, wobei der Anteil der Leistungsbezieher ohne deutschen Pass überproportional hoch ist. Die soziale Integrationskraft der Stadt ist am Limit, während gleichzeitig die Kriminalität im öffentlichen Raum zunimmt. Plätze, die früher als sicher galten, werden heute in Polizeistatistiken als Brennpunkte geführt. Die ehemals saubere Stadt kämpft mit Vermüllung und einer Verrohung der Sitten, die besonders abends Bürger aus der Innenstadt vertreibt.

Die Quote von Bürgergeldbeziehern liegt bei rund 8 Prozent. Das klingt wenig, bedeutet aber in der Realität: Fast jeder 10 Bürger bezieht Bürgergeld.

Fakten-Check: Wirtschaftlicher Niedergang und soziale Belastung

Kategorie

Daten & Fakten

Status / Trend

Quelle

Finanzlage

Freie Liquidität Ende 2025 unter Null

Akute Zahlungsnot

stuttgart.de (Haushalt)

Schulden

Neuverschuldung bis 2030: 2,4 Mrd. €

Historischer Höchststand

Stuttgarter Zeitung

Gewerbesteuer

Einbruch von 1,2 Mrd. € auf 750 Mio. €

- 37,5 % Einbruch

Stadtkämmerei Stuttgart

Migrationshintergrund

48,8 % der Gesamtbevölkerung (2023)

Höchster Wert in BW

Mikrozensus 2023 / Stat. Landesamt

Ausländeranteil

Rund 27 % (Personen ohne dt. Pass)

Massive Überproportionalität

Daten Stadt Stuttgart 2023

Bürgergeld

Ca. 50.000 Bezieher

Soziale Kostenexplosion

Bundesagentur für Arbeit

Jobabbau

Mercedes & Zulieferer: Tausende Stellen

Industrielle Erosion

Handelsblatt / WiWo

Sicherheit

Anstieg von Delikten im öffentlichen Raum

Verlust des Sicherheitsgefühls

Polizeiliche Kriminalstatistik

Frauenquote

43 % im Gemeinderat (bereits 2004 Spitze)

Politische Transformation



Stadt Stuttgart (Statistikheft 10/2004)

Das drakonische Sparprogramm: Der Bürger zahlt die Zeche

Um die Pleite abzuwenden, wird der Bürger nun schamlos zur Kasse gebeten. Das Sparpaket sieht vor: Erhöhung der Hundesteuer und Zweitwohnungssteuer. Steigerung der Friedhofsgebühren und Parkgebühren. Einführung einer Übernachtungssteuer. Einstellungssperre für städtische Positionen bis September 2026.

Fazit: Das Scheitern einer moralisierten Politik

Stuttgart steht heute als mahnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn eine politische Elite den gesellschaftspolitischen Umbau zur obersten Maxime erklärt, während sie die wirtschaftliche und kulturelle Basis als gottgegeben voraussetzt. Die Transformation zu einer Stadt, in der fast jeder Zweite ausländische Wurzeln hat, bei gleichzeitigem Einbruch der tragenden Industrie, ist ein gefährliches Experiment. Der 19. Dezember 2025 markiert das endgültige Scheitern eines Modells, das Wohlstand lieber moralisch korrekt verteilte und die eigene Identität opferte, statt beides zukunftssicher zu bewahren. Stuttgart ist finanziell und kulturell in einer Sackgasse angekommen.

Stuttgart steht heute als mahnendes Beispiel dafür, was passiert, wenn eine politische Elite den gesellschaftspolitischen Umbau zur obersten Maxime erklärt, während sie die wirtschaftliche Basis als gottgegeben voraussetzt. Die hohe Quote weiblicher und progressiver Abgeordneter mag in den Statistiken von 2004 und den Folgejahren als Erfolg gegolten haben, doch im Jahr 2025 zeigt sich, dass Gender-Parität und eine progressive Agenda keine Brücken sanieren und keine ausfallenden Industriesteuern ersetzen können.

Der 19. Dezember 2025, an dem über dieses drakonische Sparprogramm entschieden wird, markiert das endgültige Scheitern eines Modells, das Wohlstand lieber moralisch korrekt verteilte, als ihn zukunftssicher zu generieren.

Die intellektuelle Sackgasse: Wenn Überzeugung Fakten ersetzt

Stuttgart ist heute nicht nur finanziell am Ende – die Stadt ist intellektuell am Ende einer Sackgasse angekommen, die man den Bürgern über Jahrzehnte als glänzenden Boulevard des Fortschritts verkauft hat. Doch das Erstaunliche ist nicht nur das Scheitern der Zahlen, sondern die unerschütterliche Resistenz der Wählerschaft gegenüber der Realität.

Der „grüne Fanatismus“ im Ländle

Egal, wo man sich heute mit den Menschen unterhält – ob mit der Hausfrau im beschaulichen Hattenhofen bei Göppingen oder beim Bäcker in Kirchheim unter Teck: Der politische Kompass scheint wie festbetoniert. Man wählt Grün, und das oft mit einer fast schon fanatischen Überzeugung, unbeirrbar das Richtige zu tun. Es ist ein Milieu, das sich moralisch so weit oben wähnt, dass Fakten als völlig unnötige Störfaktoren empfunden und Besuchern mit einem selbstgerechten Selbstbewusstsein um die Ohren geschlagen werden.

Feindbilder und moralische Grenzziehung

In dieser Weltanschauung sind die Fronten klar geklärt:

Man steht geschlossen gegen die vermeintlich Rechtsradikalen, wobei dieser Begriff mittlerweile inflationär auf alles angewendet wird, was nicht zum grün-alternativen Konsens passt.

Selbst prominente Stimmen wie Gloria von Thurn und Taxis werden kurzerhand in die rechte Ecke gestellt – Diskurs beendet, Basta.

Stuttgart 21 war diesem Milieu ohnehin schon immer zuwider; ein Symbol für einen Fortschrittsbegriff, den man innerlich längst gekündigt hat.

Das Paradoxon der Macht: Daimler fahren, Industrie bekämpfen

Besonders grotesk wird es bei der Gallionsfigur dieses Systems: Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Ein Grüner an der Spitze des Landes, der natürlich standesgemäß im Daimler vorfährt. Das ist dann aber auch schon der gesamte Einsatz für die heimische Industrie. Man nutzt die Privilegien und den Luxus, den die Automobilbranche über Jahrzehnte erwirtschaftet hat, während man gleichzeitig die wirtschaftlichen Grundlagen eben dieser Industrie durch eine feindselige Politik systematisch untergräbt.

Eine Gesellschaft im Realitätsverlust im Schwabenländle von einst

Dieser schwäbische Starrsinn, gepaart mit einer moralischen Überlegenheit, führt dazu, dass der Aufprall auf dem harten Boden der Tatsachen – dem finanziellen Ruin der Landeshauptstadt – einfach ausgeblendet wird. Man fährt den Wagen sehenden Auges gegen die Wand, solange das Emblem auf der Kühlerhaube noch glänzt und das Gewissen ökologisch-protestantisch rein leuchtet. Denn in die Kirche geht man natürlich auch nach wie vor regelmäßig.

Gemini 3

Dieser Text entstand unter erheblicher Zuarbeit von Googls Gemini 3 KI. Wir danken Google dafür.

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